Doch keine geschlossene Jugendhilfeeinrichtung in Bremen

Die Bremer Landesregierung hat ihren Plan für eine geschlossene Jugendhilfeeinrichtung für kriminell gewordene junge Flüchtlinge aufgegeben. „Es gibt einfach eine neue Sachlage, die zu einer Neubewertung geführt hat“, sagte Sozialsenatorin Anja Stahmann (Grüne) nach dem Senatsbeschluss am Dienstag. Sie verwies darauf, dass inzwischen deutlich weniger junge Geflüchtete nach Bremen kommen. „Das hat natürlich zu einer Entlastung geführt und zu einem Rückgang der Straftaten.“ Für eine neue Einrichtung gebe es keinen Bedarf mehr.

Ursprünglich wollte der Senat bis Ende 2017 eine intensivpädagogische Jugendhilfeeinrichtung bauen. Die insgesamt 32 Plätze sollten je zur Hälfte für Hamburg und Bremen zur Verfügung stehen.

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