Erklärung im Koalitionsvertrag – eSports vor Anerkennung als eigene Sportart


„Da eSports wichtige Fähigkeiten schult, die nicht nur in der digitalen Welt von Bedeutung sind, Training und Sportstrukturen erfordert, werden wir eSports künftig vollständig als eigene Sportart mit Vereins- und Verbandsrecht anerkennen und bei der Schaffung einer olympischen Perspektive unterstützen“, heißt es im vorläufigen Entwurf des Koalitionsvertrages von CDU, CSU und SPD.

Die Reaktion des im November gegründete eSport-Bundes Deutschland (ESBD) fiel dementsprechend positiv aus. „Das ist ein massiver Schritt nach vorne für eSports in Deutschland. Die Anerkennung als Sportart ermöglicht die Integration in die Sportförderung der Länder, die Reisefreiheit für Berufs-eSportler und Coaches und den Aufbau einer breiten Amateurstruktur“, sagte ESBD-Präsident Hans Jagnow am Dienstag.

Nach der Gründung des deutschen Dachverbandes Ende 2017 hatte auch der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) die Gründung einer Arbeitsgruppe für eSports angekündigt. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte im August 2017 die weltgrößte Videospielmesse Gamescom in Köln eröffnet. Die Organisatoren der Asienspiele haben eSports bereits als offizielle Sportart für die Austragung 2022 in der chinesischen Stadt Hangzhou ins Programm genommen.

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