Kategorie -Jugendliche

Zahl nimmt rasant zu: 124 Millionen Kinder sind fettleibig

Eines von hundert Kindern weltweit wurde vor 40 Jahren als fettleibig eingestuft. Inzwischen haben sechs von hundert Mädchen und acht von hundert Jungen deutliches Übergewicht – und der Trend hält an.

Die Zahl extrem dicker Kinder und Jugendlicher hat sich in den vergangenen vier Jahrzehnten mehr als verzehnfacht. Während 1975 weltweit etwa elf Millionen Fünf- bis 19-Jährige fettleibig waren, waren es im vergangenen Jahr 124 Millionen, berichten die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das Imperial College London im Fachblatt „The Lancet“. Weitere 123 Millionen Kinder seien übergewichtig, wie aus ihrer Studie hervorgeht.

Alarmierender Anstieg in ärmeren Ländern

90 Prozent der Zunahme seien darauf zurückzuführen, dass mehr Kinder deutlich übergewichtig sind, nur zehn Prozent auf die wachsende Bevölkerungszahl, sagt Hauptautor Majid Ezzati vom Imperial College. In Ländern mit hohem Einkommen stiegen die Zahlen zwar nicht weiter, verharrten aber auf viel zu hohem Niveau. Alarmierend sei der Anstieg in ärmeren Ländern und solchen mit mittleren Einkommen, darunter in den bevölkerungsreichen Ländern China und Indien.

Wegen des weltweiten Bevölkerungswachstums gibt es heute generell weitaus mehr Kinder als vor 40 Jahren – die Zunahme bei Übergewicht und Fettleibigkeit wird in den WHO-Daten aber auch prozentual sehr deutlich. 1975 waren demnach weniger als ein Prozent der Kinder und Jugendlichen fettleibig, heute sind es fast sechs Prozent der Mädchen und fast acht Prozent der Jungen. „Eine erschütternde Veränderungsrate“, sagt Fiona Bull von der WHO in Genf. Werbung für ungesunde Snacks, hohe Preise für gesunde Nahrungsmittel, weniger Bewegung – diese Faktoren hätten zu dem Trend beigetragen.

Etwas weniger zu dicke Erstklässler

Für Deutschland ist in den Datenreihen ein Anteil von knapp drei Prozent fettleibiger Kinder im Jahr 1975 erfasst.2016 waren etwa sieben Prozent der Mädchen und elf Prozent der Jungen betroffen. Zwar bewegen sich Kinder hierzulande im Mittel wieder etwas mehr und die Erfassung bei den Schuleingangs-Untersuchungen zeigt, dass die Zahl zu dicker Erstklässler leicht zurückgeht.

Aber: „Die Schere zwischen sehr fitten Kindern und solchen, die sich überhaupt nicht bewegen, öffnet sich immer weiter“, erklärt Alexander Woll vom Institut für Sport und Sportwissenschaft (IfSS) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) vor einiger Zeit. „Es gibt mehr und mehr motorisch auffällige Kinder.“

Wie laut WHO Fettleibigkeit bei Kindern reduziert werden könnte

Die WHO gibt Empfehlungen, um Fettleibigkeit in der Kindheit zu reduzieren: Behörden in aller Welt müssten

  • Familien besser über gesunde Ernährung aufklären,
  • junge Mütter animieren, mindestens sechs Monate lang ausschließlich zu stillen,
  • in Schulkantinen gesünderes Essen anbieten und
  • mehr Sportmöglichkeiten für Kinder schaffen.

„Zur Schule zu laufen oder mit dem Fahrrad zu fahren muss sicher sein“, sagt Bull. Der Kampf gegen das Rauchen habe gezeigt, dass auch Steuern auf gesundheitsschädliche Produkte erfolgreich seien.

Wer heute mit 60 fettleibig sei, habe meist im Alter von etwa 20 Jahren zugenommen, sagt Ezzati, Autor der Studie des Imperial College London. In Zukunft werden ihm zufolge ältere Fettleibige bereits im Kindesalter übergewichtig gewesen sein. „Je länger die Menschen zu hohes Gewicht haben, desto mehr Gesundheitsprobleme haben sie“, erklärt er.

Folgen der Fettleibigkeit seien ein höheres Risiko für Diabetes, Krebs oder Schlaganfälle, bei Kindern zudem auch Mobbing in der Schule und Ausgrenzung im Jugendalter. Die Kosten für Interventionsprogramme seien laut Bull deutlich niedriger als die der Behandlung von Problemen durch Übergewicht.

Fettleibigkeit hängt bei Kindern von Alter, Geschlecht und Religion ab

Übergewicht und Fettleibigkeit hängen gerade bei Kindern stark von Alter, Geschlecht und Weltregion ab. Die WHO nutzt für die Einordnung als übergewichtig oder sogar fettleibig bestimmte Abweichungsstufen von einem je nach Land ermittelten Durchschnitt. Den höchsten Anteil von Fettleibigen fanden die Forscher unter jungen Menschen in der Südsee und in wohlhabenden angelsächsischen Ländern, darunter in den USA und Australien.

Für die Studie haben die Autoren Gewicht und Größe von fast 130 Millionen Menschen analysiert, darunter 31,5 Millionen zwischen fünf und 19 Jahren. Neben dem wachsenden Problem des Übergewichts seien 192 Millionen Fünf- bis 19-Jährige untergewichtig, betonen die Forscher auch. Die Zahl gehe nur langsam zurück. Dennoch gelte: Wenn der Trend anhält, gebe es in fünf Jahren mehr fettleibige Kinder als solche mit Untergewicht.

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IQB-Bildungstrend: Grundschüler fallen bei Mathematik und Deutsch zurück

Probleme in Mathe und Mängel bei der Rechtschreibung – das Niveau von Deutschlands Grundschülern ist in den vergangenen Jahren insbesondere in den Kernfächern gesunken. Doch von Land zu Land gibt es große Unterschiede.

Deutschlands Viertklässler sind innerhalb der vergangenen fünf Jahre in Mathematik, beim Zuhören und in Rechtschreibung zurückgefallen. Beim Lesen sind die Grundschüler dagegen im vergangenen Jahr auf ähnlichem Niveau geblieben wie 2011. Das geht aus der Studie IQB-Bildungstrends hervor, die die Kultusministerkonferenz (KMK) in Berlin veröffentlichte.

„Die Ergebnisse sind ernüchternd“, sagt KMK-Präsidentin Susanne Eisenmann (CDU). „Die Ergebnisse der Studie zeigen einen bundesweiten Handlungsbedarf bei der Förderung in den Kernfächern Deutsch und Mathematik.“ Untersucht wurde, inwieweit Viertklässler bestimmte Bildungsstandards der KMK in beiden Fächern erreichen.

Verändert hat sich seit der vorherigen Erhebung 2011 aber auch die Zusammensetzung der Schülerschaft. Der Anteil der Viertklässler mit Migrationshintergrund erhöhte sich um mehr als ein Drittel auf 34 Prozent. Zudem besuchen auch mehr Kinder mit Behinderung eine allgemeine Schule. Eisenmann nannte es „erfreulich“, dass angesichts dessen die Ergebnisse beim Lesen stabil geblieben sind.

Große Unterschiede zwischen den Bundesländern

Zwischen den Ländern gibt es große Unterschiede. Beispiel Zuhören: Seit 2011 hat sich der Anteil von Kindern, die Regelstandards mindestens erreichen, in fünf Ländern deutlich verkleinert: In Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt. Bei Mathe gab es hier in sechs Ländern Negativtrends: Baden-Württemberg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt.

Beim Lesen erreichte 2016 jeder achte Viertklässler in Deutschland nicht den Mindeststandard (12,5 Prozent). Besonders viele sind es in Bremen (25,5) und Berlin (20 Prozent). Über Bundesschnitt liegen Sachsen (7,2), Bayern (7,9), Schleswig-Holstein (8,8).

Beim Zuhören verfehlten bundesweit 10,8 Prozent den Mindeststandard, aber 20,8 Prozent in Bremen und 15,6 Prozent in Berlin. Bayern (6,5) und Schleswig-Holstein (8,3 Prozent) lagen über dem Bundeswert. Bei der Rechtschreibung lagen 22,1 Prozent der Viertklässler deutschlandweit unter Mindeststandard. Hier bildeten Bremen, Berlin, Niedersachsen und Hamburg Ausreißer nach unten, Bayern und das Saarland lagen deutlich über Bundesschnitt.

In Mathematik landeten in ganz Deutschland 15,4 Prozent der Viertklässler unter dem Mindeststandard. Schlechter lagen Bremen (35,4), Berlin (27,6), Nordrhein-Westfalen (19,2) und Hamburg (21,2 Prozent). Besser ab schnitten Bayern (8,3), Sachsen (8,8), Sachsen-Anhalt (12,1) und Thüringen (12,6 Prozent).

Zuwandererkinder nicht unbedingt schlechter

Die Studienautorin Petra Stanat erläuterte, der gestiegene Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund sei vor allem auf im Land geborene Kinder zurückzuführen. „Wir haben die Schüler, die 2015 mit Fluchterfahrung ins System gekommen sind, überwiegend noch nicht drin.“ Erst nach einem Jahr würden Schüler in die Test einbezogen. Sie erwarte aber dadurch keine starken Änderungen, denn bezogen auf eine Jahrgangsstufe seien es nicht so viele.

Stanat betonte, der gestiegene Anteil an Zuwandererkindern sei nicht gleichbedeutend mit schlechteren Leistungen. Die Trends gingen bei deutsch- und migrationsstämmigen Kindern in eine ähnliche Richtung. Bei Zuwandererkindern sei oft auch die soziale Schlechterstellung der Hauptgrund für mögliche Probleme. Hamburgs Schulsenator Ties Rabe (SPD) sagte unter Berufung auf Untersuchungen in Hamburg zudem, dass viele migrantenstämmige Kinder nicht dazu führten, dass Mitschüler ohne Migrationshintergrund anders oder schlechter landeten.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft warf den Ländern Vernachlässigung der Grundschulen vor. „Die Länder haben sich zu wenig darum gekümmert, dass ausreichend Lehrkräfte ausgebildet werden, sagte Vorstandsmitglied Ilka Hoffmann. Konkrete Maßnahmen gegen den Lehrermangel forderte der Verband Bildung und Erziehung.

An der Studie nahmen 29.259 Schüler aus allen 16 Ländern teil. 

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Gegen Jugendkriminalität: Knast auf Probe

Eine ungewöhnliche Maßnahme in Hamburg soll Jugendkriminalität eindämmen: Jugendliche, die die schon mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind, kommen für einen Tag auf Probe in den Knast. Dort treffen sie Häftlinge zum Gespräch und lernen den harten Alltag hinter Gittern kennen. „Gefangene helfen Jugendlichen“ nennt sich das Projekt.

Mit 15 schon kriminell

Vor dem Eingang des berüchtigten Hamburger Gefängnisses „Santa Fu“ (im Stadtteil Fuhlsbüttel) stehen fünf Jugendliche und albern herum. Sie alle sind bereits kriminell auffällig geworden oder gelten als gefährdet. Das mehrfach preisgekrönte Projekt „Gefangene helfen Jugendlichen“ setzt auf den Abschreckungseffekt. Für einen Tag sollen die Jungen im Alter zwischen 15 und 18 Jahren, die bisher höchstens Sozialstunden aufgebrummt bekamen, freiwillig den harten Knastalltag kennenlernen. Ein Gefühl dafür bekommen, wie es ist, viele Jahre fern von Freunden und Familie hinter dicken Gefängnismauer einzusitzen.

Begegnung mit einem Mörder

„Das ist eure Chance, damit der Weg vielleicht wieder geradeaus geht“, sagt Projekt-Mitarbeiter Sadat. Der 36-Jährige ist nur einer von mehreren Mördern, die die Jungen während ihrer Stunden hinter Gittern der Justizvollzugsanstalt Hamburg-Fuhlsbüttel kennenlernen.

Häftlinge schildern den harten Alltag hinter Gittern

Der Weg der Jugendlichen und ihrer Betreuer führt durch ein großes, schweres Tor, vorbei an hohen Mauern und Stacheldraht in ein Nebengebäude. Die Jugendlichen werden stiller und stiller. Sadat von „Gefangene helfen Jugendlichen“ ist unter ähnlichen Bedingungen aufgewachsen wie die jungen Besucher. Er wisse genau, wie er sie ansprechen müsse, sagt der Mann, der selbst bereits viele Jahre im Knast gesessen hat. Im Moment ist er im offenen Vollzug. Er kennt alle Details des Knastlebens, erzählt von Urinkontrollen mitten in der Nacht, Drogenverbot, Hofgängen, Essensausgaben, fehlender Privatsphäre und dem ständigen Knallen der Zellentüren.

„Knast ist nicht cool“

Fernsehserien vermittelten ein völlig falsches Bild vom Gefängnisalltag, meint Sadat. „Knast ist nicht cool“, schärft er den Jugendlichen ein. Zusammen mit seinen Mitstreitern will er verhindern, dass die jungen Männer völlig auf die schiefe Bahn geraten. „Wir sind keine Pädagogen, die Euch Kräutertee servieren, wir zeigen Euch die Realität“, sagt Sadat und öffnet plötzlich zwei Zellentüren: „Ihr werdet jetzt mal eingesperrt.“ Dann schickt er einen nach dem anderen in Kurzzeit-Haft.

Plötzlich hilflos in der Zelle

Mit einem lauten Geräusch wird der Riegel vorgeschoben, für mehrere Minuten ist der 18-jährige Tarek aus Geesthacht bei Hamburg eingeschlossen. Durch ein kleines Fenster in der Tür lässt sich beobachten, wie der junge Mann in dem engen Raum unbeweglich neben dem Bett in der Ecke steht. Als er wieder in die Freiheit kommt, atmet er tief durch und grinst in die Runde. Der 17-jährige Vahag kommt mit ernstem Gesichtsausdruck wieder aus der Zelle, sein Kumpel Ahmed (Name geändert) sagt nur knapp: „Man fühlt sich dort drin so hilflos.“

Vorzeigeprojekt im ehemaligen „Skandal-Knast“

Lange musste die JVA Fuhlsbüttel nach aufsehenerregenden Ausbrüchen und einer Meuterei gegen ihren Ruf als „Skandal-Knast“ kämpfen. Das Projekt „Gefangene helfen Jugendlichen“ entstand dort bereits 1996 auf Initiative von drei Inhaftierten. Auch an diesem Tag treffen die fünf Jungen mehrere Häftlinge zu einem Gespräch. Sie hören die Biografie von Richard, der insgesamt schon 33 Jahre – und damit mehr als die Hälfte seines Lebens – im Gefängnis gesessen hat, und sprechen mit Rolf, der nach einer schweren Kindheit im Heim ins Rotlichtmilieu abrutschte und zu lebenslanger Haft verurteilt wurde.

Mit kleinen Delikten fängt es an

Das Projekt will zeigen: Keinem der Männer sieht man an, was sie auf dem Kerbholz haben. Sie alle haben mit kleinen Delikten angefangen – bis sich die Taten immer weiter steigerten. „Ich hoffe, dass ich viele junge Leute retten kann, weil sie abgeschreckt werden“, erklärt Richard nach der Gesprächsrunde auf die Frage, warum er bei diesem Projekt ehrenamtlich mitmache. Zum Abschluss dürfen die Jugendlichen noch das Knast-Essen probieren, bevor sie wieder in die Freiheit entlassen werden.

Wegen Schlägerei Knast riskieren? Lohn sich nicht!

„Ich will hier nicht wieder herkommen müssen“, sagt Ahmed über den Tag im Knast, und Vahag fügt hinzu: „Ich habe auf jeden Fall gelernt, dass es sich nicht lohnt, wegen Beleidigungen oder Schlägereien ins Gefängnis zu gehen. Man verliert alles.“ Dann albern die Jungs wieder herum – erleichtert, in ihr normales Leben zurückkehren zu können.

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Lebensgefährlicher Kick: Jugendliche lassen sich zu Würgespielen verleiten

So genannte Würgespiele üben einen gefährlichen Reiz auf Jugendliche aus. Anleitungen und Videos kursieren im Internet und animieren zum Nachahmen. Dass dies lebensgefährlich ist, ist vielen nicht bewusst. In den vergangenen Jahren starben einige Teenager in Deutschland, nachdem sie sich bei den Spielen versehentlich zu Tode stranguliert hatten. Der Mediziner Lothar Schrod geht von einer hohen Dunkelziffer aus. Eltern sollten ihre Kinder offensiv über die Risiken aufklären.

Der Reiz des Rauschs

Vor zwei Jahren hatte der Tod eines 14-jährigen Gymnasiasten aus Brandenburg für Schlagzeilen gesorgt. Seine Mutter fand ihn leblos mit einem Strick um den Hals in seinem Zimmer. Auf dem laufenden Computerbildschirm flimmerte noch die Anleitung für ein „Würgespiel“. Auch in den USA und in Frankreich kommen jährlich zahlreiche Kinder und Jugendliche dadurch ums Leben. „Würgespiele sind nichts Neues“, sagt Schrod, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Frankfurt Höchst. „Bei diesen Spielen wird gezielt eine Bewusstlosigkeit provoziert. An der Grenze zur Bewusstlosigkeit, wenn das Gehirn vermindert durchblutet wird, entstehen rauschartige Eindrücke.“ Einen ähnlichen Charakter haben Selbstverletzungen oder Komasaufen.

Jugendliche drücken sich selbst die Luft ab

Die Spiele mit verharmlosenden Namen wie „Pilotentest“ oder „Indischer Traum“ werden in verschiedenen Varianten praktiziert: Entweder drückt sich eine Person alleine mit den Händen oder auch mit einem Gürtel die Blutzufuhr am Hals ab. Mitunter gehen der Strangulation starke körperliche Belastungen wie schnelle Kniebeugen verbunden mit einem langen Ein- und Ausatmen (Hyperventilation) voraus. „Sauerstoffmangel im Gehirn führt zum einen zu einer kurzfristigen Ausschüttung von lebensrettenden Hormonen – wie in extremen Stresssituationen – und von Endorphinen. Zum anderen fallen die Gehirnzellen nach und nach aus“, erklärt Schrod.

Es drohen Nervenschäden, Blutungen im Hirn und Kreislaufstillstand

Besonders empfindlich seien die höheren Hirnfunktionen. Das hat eine ganze Reihe von Risiken zur Folge. Langfristig können nach einer Minderdurchblutung Nervenzellen geschädigt werden oder gar absterben. Wer ohnmächtig stürzt, kann sich gefährlich an Kopf oder Knochen verletzen oder sich auch übergeben. „Eine Ohnmacht kann epileptische Krampfanfälle, eine Gefäßblutung im Kopf oder auch einen Kreislaufstillstand provozieren“, warnt Schrod. Mitschüler erkennen Komplikationen meist erst, wenn der Betroffene sich nicht nach einigen Minuten erholt. Im Ernstfall zählen jedoch Minuten. Besonders gefährlich ist das Spiel alleine, vor allem mit Hilfsmitteln: Wenn ein Jugendlicher die Schlinge um den Hals nicht rechtzeitig lockert, kann er sich selbst erwürgen.

Verbreitung übers Internet ist schwer einzudämmen

Dass sie mit ihrer Gesundheit und ihrem Leben spielen, ist den Jugendlichen oft nicht bewusst. Spielanleitungen werden durch Mundpropaganda, in Online-Kommentaren und Chat-Foren verbreitet. Die entsprechenden Stichworte bringen auf Plattformen wie YouTube oder MyVideo weit über 100 Treffer. Das Unternehmen jugendschutz.net arbeitet mit der Kommission für Jugendmedienschutz zusammen und kontrolliert das Internet. „Wir nutzen unsere Kontakte zu Google und anderen Plattformen und können sie bitten, Inhalte, die wir für jugendgefährdend halten, in den Über-18-Bereich zu schieben oder sie ganz aus dem Netz zu löschen“, sagte Anja Zimmermann von jugendschutz.net. „Bei deutschen Anbietern stoßen wir mit unseren Anliegen in der Regel auf viel Gehör, bei ausländischen Anbietern gerade aus den USA ist es deutlich schwieriger.“

Aufklärung sinnvoller als Jugendschutzfilter für PC

Kindersicherungen auf dem Computer helfen nur bedingt: Eltern müssten sie durch Stichworte wie „würge“ oder „pilot“ manuell erweitern oder aber jede einzelne Seite ausfindig machen und blockieren, die sich mit dem Thema beschäftigt. Der ganze Filter nutzt zudem nur zuhause, nicht aber, wenn der Jugendliche bei einem Freund surft. Letztlich ist die einzige Chance, offensiv mit dem Thema umzugehen. Es reicht nicht, Kindern zu sagen, dass sie damit aufhören müssen. Sie müssen wissen, warum die Spiele so gefährlich sind und dass sie nichts mit einem coolen Spaß zu tun haben.

Symptome der Würgespiele sind schwer zu erkennen

„Es gibt kaum spezifische Symptome, an denen ich erkennen kann, ob mein Kind Würgespiele spielt und gefährdet ist“, sagt Schrod. Striemen oder Flecken am Hals, sowie kleine Stauungseinblutungen im Gesicht können Warnzeichen sein. Darüber hinaus gilt es, das Verhalten des Kindes im Blick zu haben: Häufiger Rückzug, Kopfschmerzen oder Konzentrationsschwäche können genauso Signale sein wie herumliegende Bänder oder Gürtel.

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Freies Reden im Freundeskreis üben

Ihre mündliche Note im Unterricht können Schüler in kleinen Schritten verbessern. Damit die Angst vor dem öffentlichen reden verloren geht, können Jugendliche dies zu Hause oder mit Freunden üben. Denn dort fühlen sie sich sicherer. Am besten versuchen sie zunächst, sich am Gespräch zu beteiligen, Gedanken zu formulieren und Pro- und Kontra-Argumente zu nennen. Denn sich zu positionieren, stärke das Selbstvertrauen, sagt Andrea Heiliger vom Bundesverband Nachhilfe- und Nachmittagsschulen (VNN).

Mehr mündliche Teilnahme am Unterricht

Während des Unterrichts versuchten Schüler am besten, sich zunächst einmal pro Stunde zu melden. Später könne die Anzahl gesteigert und auf einer persönlichen Strichliste festgehalten werden. Das erleichtere den Überblick und sporne den Schüler an.

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Vorbilder: Fußball-Superstars für Jugendliche wichtiger als Eltern

Deutschland sucht den Fußball-Superstar: Mario Götze, Thomas Müller und Raul sind nach einer veröffentlichten Studie der EBS Universität in Wiesbaden die beliebtesten Spieler der Bundesliga. Für Kinder und Jugendliche haben die beiden deutschen Nationalspieler sowie der spanische Torjäger sogar eine höhere Vorbildfunktion als die eigenen Eltern. „Wenn ich junge Fans sehe, die sagen, ‚ich hab die gleiche Frisur wie Du‘ oder ‚Ich hab die gleichen Schuhe wie Du‘, dann merke ich schon, dass ich in gewisser Weise ein Vorbild für sie bin. Aber ich spüre da keinen Druck, sondern freue mich natürlich darüber und versuche, dieser Rolle auch gerecht zu werden“, sagt der 19-jährige Dortmunder Götze, der sich trotz seines noch jungen Alters seiner Rolle als Vorbild absolut bewusst ist.

Vorbildliches Verhalten auf und außerhalb des Platzes

Grundlage der von Professor Sascha L. Schmidt geleiteten Studie war eine repräsentative Umfrage unter 2000 Bundesbürgern sowie eine Befragung von über 3000 fußballinteressierten Personen, Mainstream- und Herzblutfans. Dabei stellte sich schnell heraus, dass außergewöhnliche Talente oder herausragende Leistungen an sich nicht ausreichen, um zu einem echten Vorbild der deutschen Gesellschaft zu werden. Entscheidend sind vorbildliches Verhalten auf und außerhalb des Platzes sowie Bodenständigkeit und Nahbarkeit.

Ivica Olic hat einen hohen Stellenwert bei den Fans

Aus diesem Grund hat auch ein Spieler wie Ivica Olic von Rekordmeister Bayern München einen hohen Stellenwert bei den Fans. Denn der Kroate animiert Kinder und Jugendliche durch seinen stets hohen Einsatz zur Nachahmung. Trotz seiner Rolle als Ersatzspieler bei den Bayern ist Olic ein perfektes Beispiel dafür, was mit viel Willen und Einsatz im Sport erreicht werden kann. Diese Einsicht übertragen Heranwachsende auch auf andere Lebensbereiche als den Fußball. „Darin liegt aus meiner Sicht ein ganz wichtiger gesellschaftlicher Wert von echten Stars: Sie machen deutlich, dass man durch eigene Leistung etwas erreichen kann“, sagt Christian Seifert, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Fußball Liga (DFL).

Vorbilder regen dazu an, mehr Sport zu treiben

Immerhin werden 40 Prozent der jugendlichen Fans von ihrem Lieblingsspieler dazu angeregt, selber mehr Sport zu treiben. Bei denen, die bereits regelmäßig sportlich aktiv sind, ist dieser Wert sogar noch höher. Olic ist laut den Umfrage-Ergebnissen der Spieler, der den größten Einsatz auf dem Spielfeld zeigt, gefolgt von seinem Teamkollegen Manuel Neuer sowie Benedikt Höwedes vom FC Schalke 04.

Es gibt aber auch andere Kriterien. Bayern Münchens Arjen Robben erobert die Herzen der Fans in erster Linie mit seiner spektakulären Spielweise, Müller wird von den Anhängern vor allem wegen seiner Bodenständigkeit und lockeren Art geliebt. Rauls Beliebtheit resultiert aus seinem Charisma. Spieler wie Höwedes oder Lukas Podolski (1. FC Köln) schneiden überdurchschnittlich gut bei der Identifikation mit ihrem Club ab.

Müller: „Ich bin mir bewusst, dass ich eine Vorbildfunktion habe!“

Ohnehin hat die heutige Generation junger Fußballer auch durch die gute Arbeit in den Leistungszentren ein stärkeres Bewusstsein dafür entwickelt, welchen gesellschaftlichen Stellenwert sie mittlerweile einnehmen. Der abwertende Begriff der „Millionäre in kurzen Hosen“ ist aus diesem Grund in den Stadien auch kaum mehr zu hören. „Ich bin mir bewusst, dass ich eine Vorbildfunktion habe, weil Fußball in Deutschland so populär ist. Vor allem seit der WM 2010, die sportlich sehr gut für mich gelaufen ist und bei der ich viele Sympathien gewonnen habe, schauen viele Kinder auf mich. Da bin ich sicherlich für einige ein Vorbild – aber hauptsächlich aufgrund meiner Leistung und weil man von den Medien als bekannter Fußballer gefeiert wird, nicht weil ich ‚der tolle Thomas‘ bin“, sagt WM-Torschützenkönig Müller.

Sportler in Liste der Top-Fünf-Superstars vertreten

Übergreifend betrachtet hat die Befragung ergeben, dass die meisten Menschen in Deutschland (82 Prozent) Superstars in der Musikbranche sehen. Fast die Hälfte der Personen nennt bei der Frage nach einem Beispiel für einen Superstar jedoch keinen Musiker, sondern zuerst einen Sportler. Das zeigt auch das Ergebnis, dass unter den Top-Fünf-Superstars der Deutschen (Michael Jackson, Franz Beckenbauer, Madonna, Dieter Bohlen und Dirk Nowitzki) zwei aus dem Bereich Sport zu finden sind. „Der Sport ist ein Spiegel des Lebens, vor allem der Fußball, denn in ihm kann man nur erfolgreich sein, wenn man Charakter, Disziplin und Teamgeist verinnerlicht hat. Es freut mich, mit vielen anderen Sportlern und Fußballern in dieser Studie vertreten zu sein, auch wenn ich nicht erwartet hätte, soweit vorne in der Rangfolge zu landen“, sagte Fußball-Lichtgestalt Beckenbauer.

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Beugen Sie Essstörungen vor, indem Sie den Kids Komplimente machen

Einst betrachtete man sich im Spiegel und entschied, ob man sich gefällt oder nicht. Heute geben dies leider immer öfter die Medien vor. Um Essstörungen bei Kindern effektiv vorbeugen zu können, ist sehr wichtig, ihnen ein gesundes Selbstbewusstsein mit auf den Weg zu geben. Ein guter Tipp ist da, den Kindern öfters mal ein paar ehrliche Komplimente zu machen, ohne aber dabei zu sehr zu übertreiben.

Essstörungen haben viele Gesichter

Vor allem Mädchen zwischen dem 14. Und 18. Lebensjahr laufen häufig Gefahr, sich dem Medienwahn zu beugen und beginnen langsam aber stetig mit Nahrungsverweigerung. Was mit dem Stück Kuchen begann, kann schnell auf anderen Mahlzeiten übergreifen. Meist merken die Eltern dies erst durch einen Tipp von Außenstehenden, wenn der Körper schon sehr dünn erscheint und dann versucht wird, sich hinter weiter Kleidung zu verstecken. Dem kann man vorbeugen, indem die Teenager immer wieder an ihrem Selbstbewusstsein arbeiten, und vorgelebt wird, wie schön gemeinsames Essen sein kann und wie wichtig gesunde Ernährung für den Körper ist. Doch auch zu viel essen kann ein Hinweis auf eine Störung sein. Wer viel isst und dennoch nicht zunimmt, könnte sich auch heimlich der Nahrung auf der Toilette entledigen. Dies geschieht auch nicht unmittelbar nach dem Essen – es kann auch wesentlich später geschehen. (Magersucht: Vorsicht vor gefährlichen Seiten im Internet)

Essstörungen erkennen

Dies ist nicht ganz einfach, denn viele Jugendliche machen Phasen durch, die auch wieder vergehen. Ein Tipp: Beim Verdacht auf Magersucht oder Bulimie besser sofort an eine Beratungsstelle oder den Hausarzt wenden. Dieser Krankheit kann man vorbeugen, indem man den gesunden Umgang mit seinem Körper und der Ernährung vorlebt.

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Piercing unter 18 nur mit Zustimmung der Eltern

Immer mehr Jugendliche erachten ein Piercing als geeignete Möglichkeit, sich optisch aus ihrem Umfeld hervorzuheben. Besonders Bauchnabel- und Ohren-Piercings, aber auch Nasen-, Zungen- oder gar Brustwarzen-Piercings erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Doch wer sich bereits unter 18 Jahren ein Piercing zulegen will, benötigt dazu die Zustimmung der Eltern.

Piercings bergen Gesundheitsrisiken

Ein Piercing, ähnlich wie ein Tattoo, bedeutet immer eine bleibende Veränderung am Körper. Daher hat der Gesetzgeber entschieden, Minderjährigen den Zugang zum Piercen zu erschweren. Jugendliche unter 18 Jahren müssen eine schriftliche Zustimmung ihrer Eltern vorweisen, wenn sie sich einem Piercing-Eingriff unterziehen wollen. Diese Maßnahme erscheint sinnvoll, da das Piercen stets ein gesundheitliches Risiko beinhaltet und daher gut überlegt sein sollte. Denn bei falscher Durchführung kann sich der trendige Körperschmuck schnell in ein lebenslanges Makel verwandeln. Die häufigsten Komplikationen beim Stechen eines Piercings sind durch eine Nickelallergie hervorgerufene allergische Reaktionen, aber auch Entzündungen oder sogar langwierige Infektionen können als Spätfolgen auftreten.

Beratungsstellen leisten Aufklärung zum Thema

So schön ein Piercing dem Jugendlichen auch erscheinen mag, sollten ihm doch die beschriebenen Gesundheitsrisiken aufgezeigt werden. Das Elternhaus ist hier nicht selten überfordert, da es keinen geeigneten Zugang zum Jugendlichen findet und sich das Thema zum Streitpunkt entwickelt. Daher bieten Beratungsstellen wie Pro Familia Jugendlichen und ihren Eltern als neutrale Vermittler eine umfassende Aufklärung. Anschließend kann dann gemeinsam in der Familie eine Entscheidung getroffen werden, ob das Piercing weiterhin sinnvoll erscheint. (Extremes Verhalten in der Pubertät: Normal oder Grund zur Sorge?)

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Was tun, wenn die minderjährige Tochter schwanger wird?

In aller Regel ist eine ungewollte Schwangerschaft von Minderjährigen für die Tochter selbst schon schlimm genug – auch wenn es in dieser Situation nicht einfach ist, sollten die Eltern zunächst einmal Ruhe bewahren. Es wäre kontraproduktiv, wenn die Eltern zusätzlichen Stress in die schon schwierige Situation bringen würden.

Miteinander Reden und Vertrauen schaffen

Um die schwangere Tochter nach besten Möglichkeiten zu unterstützen, sollten die Eltern in erster Linie als Ansprechpartner zur Verfügung stehen und das Gespräch mit ihr suchen. Dabei geht es nicht darum sich gegenseitig Vorwürfe zu machen, wie es zu der Schwangerschaft kommen konnte, sondern der Tochter ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit zu bieten. Erst wenn ein solides Vertrauensverhältnis ohne Vorurteile und Vorwürfe besteht, können die Eltern der Tochter bei Entscheidung über ihre Zukunft und die des ungeborenen Kindes behilflich sein ohne sie unter Druck zu setzen. Diesbezüglich bieten auch Krankenkassen oder soziale Einrichtungen persönliche Beratungstermine zur Schwangerschaft von Minderjährigen an. Eltern und Tochter sollten diese externe Beratung in Anspruch nehmen. (Aufklärung: Viele Jugendliche wissen zu wenig über Sexualität)

Eine Entscheidung treffen

Früher oder später muss eine Entscheidung über den weiteren Verlauf der Schwangerschaft getroffen werden. Im Wesentlichen gibt die folgenden Möglichkeiten: Das Ungeborene wird abgetrieben oder die Tochter bekommt das Kind. Kommt das Kind zur Welt ergibt sich eine zweite schwere Entscheidung, nämlich ob die Tochter das Kind behält oder zur Adoption freigibt. Wichtig ist, dass die Eltern hinter dem Wunsch der Tochter stehen und sie in ihrer Entscheidung unterstützen, selbst dann, wenn sie mit dieser Wahl nicht vollkommen einverstanden sind. (Mädchen in der Pubertät: Hilfe und Tipps)

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Aufklärung – Viele Jugendliche wissen zu wenig über Sexualität

Viele Jugendliche haben heutzutage schon in einem Alter von vierzehn Jahren das erste Mal Geschlechtsverkehr. Aufklärung tut hier Not, da viele Fehlinformationen für Verwirrung sorgen und Unwissenheit über die eigene Sexualität schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen kann.

Umgang mit Jugendlichen und ihrer Sexualität

Die Sexualität ist ein sehr heikles Thema, und das Gespräch darüber ist mitunter nicht nur den Eltern, sondern auch den Kindern extrem unangenehm. Um die Intimsphäre eines Kindes nicht zu verletzen, empfiehlt es sich, behutsam mit ihm umzugehen und Unterhaltungen nicht zu erzwingen. Die Entwicklung eines Kindes zum erwachsenen Menschen ist etwas Natürliches, und die Erforschung der eigenen Sexualität gehört dazu. Diese Entwicklung lässt sich nicht aufhalten und sollte auch nicht unterbunden werden. Vielmehr sollten Jugendliche viel Verständnis und Unterstützung seitens der Eltern erhalten.

Aufklärung von Jugendlichen über Sexualität

Die vernünftige Aufklärung in einem ruhigen Ton ist sinnvoller als das Aussprechen von Verboten. Eltern sollten versuchen, Jugendliche über die Risiken aufzuklären, die mit dem Geschlechtsverkehr verbunden sind. Falschen Informationen über Empfängnisverhütung und ansteckende Krankheiten muss entgegengewirkt werden. Die Aufklärung von Jugendlichen findet im Idealfall zu Hause durch die Eltern statt. Es ist ratsam, Ängste von Teenagern ernst zu nehmen und ihnen Fragen wahrheitsgemäß zu beantworten. Jugendliche müssen ein Verständnis für Sexualität erst noch entwickeln. Durch Aufklärung kann jedoch vielen Missverständnissen vorgebeugt werden. (Wenn die Kinder erste sexuelle Erfahrungen machen: Tipps für Eltern)

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