Kategorie -Sport für junges Volk

Erwin Staudt: Trennung von Sven Mislintat war „richtig“

Ehrenpräsident Erwin Staudt lehnt nach dem Aus von Sven Mislintat interne Nachfolgelösungen auf den zentralen Führungspositionen im sportlichen Bereich des VfB Stuttgart ab. „Es ist wichtig, externe Personen zu holen“, sagte der 74-Jährige der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag über die zu besetzende Sportdirektoren- und Trainer-Stelle. „Der Verein musste handeln, denn er ist zum zweiten Mal in die Misere gerutscht.“

Der Tabelle-16. der Fußball-Bundesliga und der bisherige Sportdirektor Mislintat hatten sich tags zuvor getrennt. „Ich halte die Entscheidung für richtig, akzeptiere sie und habe kein Problem damit“, sagte Staudt. Wichtig sei es nun, rasch Lösungen zu präsentieren. „Der Verein wird jetzt versuchen, einen adäquaten Nachfolger zu finden, der die Kaderplanung vorantreibt“, sagte er über den offenen Posten des Sportdirektors. Zuletzt hatte er die fehlende „Erfahrung“ im Kader kritisiert. Auf der Trainerposition wünscht sich Staudt einen Coach, der „im Abstiegskampf Impulse setzt“. 

Die Ära Sven Mislintat beim VfB Stuttgart ist zu Ende. Nun geht es um dessen Nachfolge – und viele andere Fragen, die der Bundesligist schnell beantworten muss.

Medienberichten zufolge soll Bruno Labbadia Nachfolger des vor mehreren Wochen freigestellten Pellegrino Matarazzo werden. „Es ist ja aber noch nichts verkündet“, sagte Staudt und kommentierte diesen Namen nicht. Interimstrainer Michael Wimmer, dessen Beförderung Mislintat befürwortet hatte, könnte wieder in die zweite Reihe rücken.

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Basketball-Bundesliga: MHP Riesen Ludwigsburg stürzen den Spitzenreiter aus Bonn

Dabei waren die Ludwigsburger durchaus schlecht ins Spiel gekommen, 20:26 hieß es nach dem ersten Viertel, schafften nach der Pause aber die Wende. Coach Josh King: „Da haben wir einfach besser verteidigt.“ Und nur noch 31 Punkte der offensivstarken Bonner zugelassen. Deren Trainer sparte nicht mit Lob an seinem Kollegen („Er macht einen super Job“) und Kritik an den Schiedsrichtern, die im Laufe der 40 Minuten etwas zu viel pfiffen. „Leider waren bestimmte Leute nicht auf dem Niveau der anderen Teilnehmer des Spiels“, drückte der Finne seine Unzufriedenheit etwas verklausuliert aus. Doch die insgesamt 49 Fouls, die eine unnötige Hektik in die Partie in der mit 4000 Zuschauern am Ende erneut ausverkauften MHP-Arena brachten, verteilten sich nahezu gleichmäßig auf diese beiden Top-Teams der Liga.

Ludwigsburgs Basketballer erwarten am Samstag im Spitzenspiel der Bundesliga den Tabellenführer aus Bonn. Doch in den nächsten Jahren warten noch ganz andere Hürden.

Denn auch wenn noch nicht einmal ein Viertel der Spiele absolviert sind, lässt sich zumindest erahnen, dass es sich bei Bonn aber auch Ludwigsburg erneut um zwei ernsthafte Play-off-Anwärter handeln dürfte. Wobei die Ludwigsburger in der ersten Hälfte vor allem Prentis Hubb (18 von 24 Punkten) mit seinen Distanzwürfen im Spiel hielt. Während Isaiah Whitehead auch am Samstag zwischen Genie und Wahnsinn agierte, nach der Pause das Pendel aber positiv ausschlug (15 Punkte). „Der Teamgeist ist eine unsere großen Stärken“, sagte Josh King. Ein kleines Indiz: Unter der Woche feierte das von den US-Amerikanern geprägte Team gemeinsam mit den Familien Thanksgiving, am Samstag dann den Sieg gegen den bis dato noch ungeschlagenen Spitzenreiter aus Bonn, wobei bei den Riesen gleich fünf dieser US-Boys zweistellig trafen (bei Bonn eben nur zwei). Und mit 13 vergebenen Freiwürfen machten sich die Ludwigsburger das Leben ganz nebenbei noch selbst schwerer als nötig.

Beide Bundesligisten sind ja auch in der internationalen Champions League bisher erfolgreich unterwegs. Dort haben die Bonner unter der Woche den griechischen Traditionsclub AEK Athen besiegt. Was wiederum den Riesen in die Karten gespielt haben könnte. Stichwort: Belastung „Die Ludwigsburger haben die Zeit unter der Woche gut zur Vorbereitung nutzen können“, sagte jedenfalls Iisalo. Nun ja, die Mehrfachbelastung droht nun den Riesen: Die empfangen in der BCL am Mittwoch (20 Uhr) Darüssafaka aus der Türkei, ehe es nächsten Samstag ( Uhr) zum nicht minder brisanten Pokal-Derby nach Crailsheim geht. Eins nach dem anderen, so Josh King: „Damit beschäftigen wir uns ab Donnerstag.“

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Fußball-WM in Katar: Fußball-Neudeutsch einfach erklärt

Den Ausputzer gibt es längst nicht mehr, auch der Libero hat sich spätestens vor 20 Jahren aus dem Fußball-Sprachgebrauch verabschiedet. Stattdessen wimmelt es heute nur noch so vor Mentalitätsspielern, Zielspielern und Wandspielern, der sich in der Box für Steil-Klatsch anbieten sollen. Alles klar? Zielspieler: Hieß früher einfach Mittelstürmer oder wahlweise Kopfballungeheuer. Ist nicht selten der Größte im Angriff und vornehmlich für das zuständig, worauf es im Fußball ankommt: Die Bälle reinmachen.

Wandspieler: Eng verwandt mit dem Zielspieler. Nur kommt ihm noch eine weitere Aufgabe zu, nämlich die Bälle mit dem Rücken zum Tor abzuschirmen und zu verteilen. Wie eine Ballwand eben.

Steil-Klatsch: Einer der Trend-Begriffe der modernen Trainingslehre. Der Wandspieler eignet sich besonders für diese Passform, indem er einen Steilpass (wahlweise: Vertikalpass) mit dem Rücken zum Tor zu seinem nahe und frei stehenden Mitspieler abtropfen (klatschen) lässt. Während der Wandspieler dabei einen Gegenspieler bindet, öffnen sich für den Passempfänger Räume.

In einer Shoppingmall in Doha kommt es zu einer lustigen Begegnung mit mexikanischen Fans. Zudem entdeckt unser DFB-Reporter klein Venedig in Katar.

Räume: Oder auch Zonen. Absolute Lieblingsvokabel aller Trainer. „Wir haben die Räume gut bespielt“ ist oft zu hören, und man fragt sich, was genau damit nun gemeint sein könnte. Im Grunde ist es aber ganz einfach: Wir, also die Zuschauer, Fans, Journalisten, richten unseren Blick in erster Linie auf den Ball(führenden). Die Spieler ohne Ball müssen aber gleichzeitig erkennen, wann sie welchen Zipfel des Feldes freigeben, erlaufen oder besetzen müssen.

Gegen den Ball: Kommt unter Trainern gleich hinter den Räumen. Also: „Wir haben gut gegen den Ball gearbeitet“ heißt nichts anderes, als dass die Mannschaft fleißig war, viel gelaufen ist und das Prinzip des ballorientierten Fußballs gut umgesetzt hat: Immer dem Ball hinterher und attackieren, pardon: Pressen.

Mentalitätsspieler: Eine vergleichsweise einfache Herleitung. Der Mentalitätsspieler zeichnet sich mehr als alle andere durch althergebrachte Tugenden wie Wille, Einsatzbereitschaft und Teamgeist aus.

Mindset: Wird gerade gerade im Kreis der Nationalmannschaft inflationär verwendet. Gemeint ist Mentalität. Wahrscheinlich lässt der Mindset-Spieler nicht mehr lange auf sich warten.

Die Debatte um die One-Love-Binde reißt nicht ab. Vor dem ersten WM-Spiel der Deutschen wird in den sozialen Medien diskutiert – auch über ein Statement von Thomas Müller.

Unterschiedsspieler: Auch nicht schwer zu verstehen: Er verfügt über fußballerische Qualitäten (skills), die nicht jeder mitbringt.

Schienenspieler: Sorgt beim gelegentlichen WM-Gucker schon eher für Rätselraten. Die Schiene befindet sich in dem Fall parallel zur Seitenlinie. Die Anforderung an den Schienenspieler lautet vor-zurück, vor-zurück, wie ein Zug. Den Prellbock markieren in dem Fall die Torauslinien.

Wingback: Im Prinzip dasselbe wie der Schienenspieler. Also ein Hybrid aus Außenverteidiger und Außenangreifer (der frühere Flügelflitzer), der möglichst zwei Sachen gut kann: laufen und flanken.

Box-to-Box-Spieler: Er bewegt sich eher mittig zwischen der Box – also dem Strafraum – vorne wie hinten. In der deutschen Nationalmannschaft sind das Typen wie Leon Goretzka oder Joshua Kimmich, die im Prinzip alles können und für die eine Position ganz vorne oder weiter hinten fast verschenkt wäre. Falsche Neun: In Deutschland gerade wieder etwas aus der Mode, seit Jogi Löw und Pep Guardiola (aus der Bundesliga) weg sind. Statt der hängenden Spitze (Prototyp: Lionel Messi) setzen viele Trainer wieder auf das Modell mit zwei klassischen Stürmen Marke Füllkrug. Einem echten Zielspieler eben.

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Denkwürdige Pressekonferenz: Infantino beerdigt den Grundgedanken des Fußballs


Meinung

Doha

Mit seiner Pressekonferenz vor dem Beginn der WM in Katar hat sich Gianni Infantino selbst entlarvt. Die Aussagen sind reinste Realitätsverweigerung, er und die Fifa haben jegliche Moral verloren.

Gianni Infantino hat es endlich geschafft. Der mächtige Fifa-Präsident hat sich noch vor Beginn der umstrittenen Fußball-Weltmeisterschaft gänzlich der Lächerlichkeit preisgegeben und den von Millionen Menschen geliebten Sport bis aufs Blut verraten. Seine denkwürdige Pressekonferenz am Samstagvormittag machte deutlich, dass schon längst das arabische Emirat Katar alle Zügel beim Weltfußballverband in der Hand hält. Die Aussagen Infantinos lassen keinen anderen Schluss zu.

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Denkwürdige Pressekonferenz

: Infantino bezeichnet WM-Kritik als „reine Heuchelei“

„Heute fühle ich mich katarisch, heute fühle ich mich arabisch, heute fühle ich mich afrikanisch. Heute fühle ich mich homosexuell, heute fühle ich mich behindert, heute fühle ich mich als Gastarbeiter.“ Ja, meine Damen und Herren, diese Aussage hat der Schweizer tatsächlich so getätigt. Und es waren noch andere Sätze zu vernehmen, die kaum einen Deut besser waren. Wäre es nicht so traurig, man könnte fast lachen über diesen inszenierten Auftritt in einem Theater in Doha. Wüsste man es nicht besser, hätte man auch sekündlich darauf warten können, dass ein Komiker plötzlich seine Maske herunterzieht und den anwesenden Journalisten die lange Nase zeigt. Dann wäre so ein Auftritt zumindest noch zu verstehen gewesen. Beste Satire eben.

Gianni Infantino verhält sich so unfassbar, da kommt selbst der beste Satiriker nicht mehr heran. Der Multimillionär, der übrigens längst einen Wohnsitz in Doha hat, unterwarf sich mit seinen Aussagen der katarischen Regierung. Er und die Fifa wirken nicht einmal mehr anstandshalber unabhängig. Das zeigte sich schon in der Bier-Frage in den Stadien, bei der die Fifa erstmals überhaupt einem Gastgeber nachgab.

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Infantino offenbarte am Samstag deutlich, dass er nicht einen Funken Anstand in sich trägt, dass er nicht einmal ansatzweise die berechtigte Kritik am WM-Gastgeber nachvollziehen kann. Es war Realitätsverweigerung. Dreist behauptet er sogar, dass sich einzig die Fifa um die „Arbeiter kümmere“. Welch Hohn, ist es doch ausgerechnet Infantino, der einen geforderten Fonds für Arbeitsmigranten blockiert. Er warf der westlichen Welt eine „Doppelmoral“ im Umgang mit Katar vor, findet, diese alte Welt müsse sich 3000 Jahre entschuldigen. Er unterstellte Kritikern Polemik. Ausgerechnet Infantino.

Der mächtigste Mann im Weltfußball lebt ganz offensichtlich auf einem anderen Planeten und reißt den Volkssport Fußball immer tiefer zu Boden. Die ohnehin schon massive wie berechtigte Kritik an ihm und am Weltverband wird nicht verstummen. Zumal Infantino ungehindert mit einer dritten Amtszeit rechnen darf. Einen Gegenkandidaten für die Präsidenten-Wahl gibt es schließlich nicht. Der Mann, der so viele Menschen in seiner Pressekonferenz verhöhnt hat, ist in seinem Verband unantastbar. Und das ist die größte Tragik rund um diese Weltmeisterschaft. Denn Veränderungen geschweige denn Verbesserungen sind so sicherlich nicht zu erwarten.

Hier geht es zur Infostrecke: So reagiert das Netz auf die Pressekonferenz von Infantino

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Gianni Infantino: FIFA-Boss: „Heute fühle ich mich homosexuell“

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat allen queeren Menschen einen Tag vor der Eröffnung der Weltmeisterschaft in Katar zugesichert, dass sie im Land des WM-Gastgebers herzlich willkommen und sicher sind. „Ich kann bestätigen, dass hier alle willkommen sind“, sagte der 52 Jahre alte Präsident des Fußball-Weltverbandes am Samstag in Al-Rajjan. „Es ist eine klare Anforderung der FIFA, dass alle, die herkommen, willkommen sein müssen. Egal, welche Religion, Hautfarbe oder sexuelle Orientierung sie haben.“ Die katarische Regierung halte sich daran, betonte der FIFA-Chef.

 LGBT ist die englische Abkürzung für lesbisch, schwul, bisexuell und Transgender. Oft werden auch die Varianten LGBTQ, LGBTQI oder LGBTQIA+ verwendet. Jeder Buchstabe steht für die eigene Geschlechtsidentität oder die sexuelle Orientierung.

Infantino betonte, Veränderungen erreiche man nur im Dialog. „Wenn jemand denkt, es reicht, harsche Kritik zu üben, das nützt nichts, das wird als Provokation gesehen“, sagte der Schweizer. „Die Reaktion wird dann eher sein, sich noch mehr zu verschließen.“ 

Wandel brauche Zeit, auch er selbst habe seine Haltung gegenüber diesen Themen im Laufe der Jahre verändert. „Natürlich bin ich überzeugt, dass es erlaubt sein sollte, aber auch ich habe einen Prozess durchlaufen“, sagte er in Bezug auf drohende Strafen für Homosexuelle in Katar. Laut Gesetz ist Homosexualität in dem Land verboten und wird mit bis zu sieben Jahren Gefängnis bestraft.

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Sieg gegen Rublew: Djokovic erreicht Halbfinale der ATP-Finals


Turin

Während Rafael Nadal bereits am Dienstag bei den ATP-Finals in Turin ausgeschieden ist, hat Novak Djokovic am Mittwoch vorzeitig das Halbfinale erreicht. Er gewann gegen Andrej Rublew sein zweites Gruppenspiel.

Novak Djokovic hat bei den ATP-Finals in Turin vorzeitig das Halbfinale erreicht. Der fünfmalige Turniersieger gewann mit einem 6:4, 6:1-Erfolg gegen den Russen Andrej Rublew auch sein zweites Gruppenmatch und schaffte zum elften Mal den Sprung in die Runde der letzten Vier.

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Djokovic war in der entscheidenden Phase eines engen ersten Satzes voll da. Er leistete sich kaum vermeidbare Fehler und zog im zweiten Durchgang schnell mit 3:0 davon. Rublew, der in seinem ersten Duell Landsmann Daniil Medwedew besiegt hatte, war dann chancenlos.

Tags zuvor hatte Djokovic laut Medienberichten die frohe Kunde erhalten, dass er wieder beim Grand Slam in Melbourne aufschlagen darf. Wie unter anderem der Guardian Australia und TV-Sender ABC berichteten, bekommt der serbische Tennisstar trotz seines Anfang 2022 ausgesprochenen Einreiseverbots ein Visum. Der Jagd nach seinem zehnten Titel bei den Australian Open (ab 16. Januar) stünde damit nichts im Weg.

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Meistertorwart des Timo Hildebrand spricht über „psychische Tiefpunkte“

Der ehemalige Nationaltorwart Timo Hildebrand hatte während seiner Zeit als Fußballprofi mit mentalen Problemen zu kämpfen. „Auch ich hatte im meiner Karriere den einen oder anderen psychischen Tiefpunkt“, gab der 43-Jährige im Interview mit dem kicker zu. Er habe damals mit niemandem darüber sprechen wollen, „tue das aber jetzt, weil ich denke, dass dieses Thema bestimmt mehr Menschen betrifft, als wir denken“.

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Als einen dieser Tiefpunkte gibt der ehemalige Bundesligaprofi, der beim „Sommermärchen“ 2006 als Nummer drei im Tor dabei war, die Nicht-Nominierung für die EM 2008 an: „Diese kam damals sehr überraschend und ohne richtige Begründung von Joachim Löw.“ Das habe ihn bei seinem damaligen Verein FC Valencia „sehr beeinflusst und runtergezogen: Ich habe selbst kein Mittel gefunden, um damit klar zu kommen.“

Für den VfB Stuttgart bis nach Texas – rund 50 Fans des Bundesligisten machen die USA-Reise des VfB derzeit mit. Zwei von ihnen erzählen, was den Reiz ausmacht.

Im Rahmen des „Movember“ arbeitet Hildebrand mit der Firma Gillette zusammen, um auf mentale Gesundheit bei Männern aufmerksam zu machen. Es sei „an der Zeit, auch mal Schwächen zu zeigen (…) und über seine psychischen oder physischen Probleme zu reden“, findet er.

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2. Bundesliga kompakt: Bielefeld überwintert auf dem Relegationsrang – Fürth ärgert Spitzenreiter


Düsseldorf

Am letzten Zweitliga-Spieltag vor der WM-Pause hat Arminia Bielefeld einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf gelandet. Die Ostwestfalen bezwangen daheim Magdeburg mit 3:1 und rücken auf Platz 16 vor. Auch der 1. FC Nürnberg feierte einen Heimsieg, während Fürth ein 1:1 in Darmstadt holte. Die Sonntagsspiele in der Zusammenfassung.

Arminia Bielefeld – 1. FC Magdeburg 3:1 (1:0)

Arminia Bielefeld feiert Vereinsikone und Rekordtorschütze Fabian Klos – und schafft zur Winterpause den Sprung weg von den direkten Abstiegsplätzen. Vor dem 3:1 (1:0)-Heimsieg gegen den 1. FC Magdeburg wurde Klos für sein 400. Pflichtspiel im Dress der Arminia unter der Woche gegen Paderborn geehrt und von den Rängen als „Fußballgott“ besungen – danach sorgte ein Bielefelder Eigengewächs für gute Laune.

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23 Treffer in drei Zweitliga-Spielen

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Jomaine Consbruch brachte den Bundesliga-Absteiger mit seinem ersten Zweitliga-Treffer in Führung (30.), in Durchgang zwei legten Christian Gebauer (65.) und Robin Hack (72.) nach, Tatsuya Ito (73.) traf für die Gäste. Bielefeld kletterte auf Relegationsrang 16 und zog damit an den Magdeburgern vorbei.

Klos fehlen nur noch sieben Einsätze, um mit DSC-Rekordspieler Wolfgang Kneib gleichzuziehen. Der mittlerweile 69-Jährige stand von 1980 bis 1993 im Arminia-Tor.

Die Ostwestfalen zeigten sich wie schon unter der Woche beim 2:0 in Paderborn stark verbessert im Vergleich zur Anfangsphase der Saison und begannen dominant. Consbruch umkurvte FCM-Keeper Dominik Reimann und schob den Ball überlegt zur Führung in den Winkel.

Magdeburg kam besser aus der Pause, scheiterte aber einige Male am stark aufgelegten Arminia-Keeper Martin Fraisl. Gebauer und Top-Torjäger Hack sorgten für die Vorentscheidung, der Treffer von Ito kam zu spät.

SV Darmstadt 98 – SpVgg Greuther Fürth 1:1 (1:1)

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2. Bundesliga

: Remis im Verfolgerduell zwischen Kiel und Hannover

Herbstmeister Darmstadt 98 hat am letzten Hinrundenspieltag der 2. Fußball-Bundesliga seine beeindruckende Serie auf 18 Pflichtspiele ohne Niederlage ausgebaut – aber an Vorsprung auf die Verfolger eingebüßt. Die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht musste sich gegen die SpVgg Greuther Fürth trotz langer Überzahl mit einem 1:1 (1:1) begnügen.

Emir Karic (2.) traf früh für die Lilien, die nur noch zwei Punkte vor dem Hamburger SV liegen. Erstliga-Absteiger Fürth, der unter dem neuen Trainer Alex Zorniger mit drei Siegen gestartet war, kam durch Damian Michalski (42.) zumindest noch zum Ausgleich und verteidigte den Punkt nach dem Platzverweis gegen Gideon Jung (Gelb-Rot/48.) leidenschaftlich. Die Franken liegen mit 20 Punkten im Mittelfeld.

Darmstadt erwischte vor 15.080 Zuschauenden am Böllenfalltor einen Start nach Maß. Nach Karics Kracher in den Winkel zogen sich die Hessen allerdings zurück, die miserabel in die Saison gestarteten Fürther übernahmen die Kontrolle. Für den Ausgleich benötigte das Kleeblatt aber einen Eckball auf den Kopf von Michalski.

Kurz vor dem Seitenwechsel hatte Armindo Sieb gar die Gästeführung auf dem Fuß, der formstarke Juniorennationalspieler scheiterte aber am Pfosten. Durch den Platzverweis gegen Jung verschob sich das Kraftverhältnis wieder. Fürth verschob geschickt und leidenschaftlich.

1. FC Nürnberg – SC Paderborn 2:1 (1:0)

Der 1. FC Nürnberg hat ein Überwintern in der Abstiegszone vermieden. Das Team von Trainer Markus Weinzierl setzte sich zum Hinrundenabschluss der 2. Fußball-Bundesliga mit 2:1 (1:0) gegen den SC Paderborn durch, feierte den ersten Heimsieg seit Anfang September und sprang ins Mittelfeld vor.

Kwadwo Duah traf per Heber in der 36. Spielminute zur Führung des Club. Im zweiten Durchgang legte der Schweizer dann sehenswert aus der Distanz nach (55.), bevor Julian Justvan verkürzte (64.). Die Gäste kassierten ihre vierte Niederlage in Serie und verloren den Anschluss zur Spitzengruppe. Paderborns Marvin Pieringer sah kurz vor Schluss Gelb-Rot (88.).

Der FCN legte von Beginn an vor 25.527 Zuschauern einen engagierten Auftritt hin, aber auch Paderborn hatte die Chance zur Führung. Keeper Christian Mathenia lenkte einen Schuss des stärksten Gästespielers Justvan noch an die Latte (30.). Nach dem Anschlusstreffer drängten die Ostwestfalen auf den Ausgleich, der FCN lauerte auf die Entscheidung.

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Handball-Bundesliga: Nationalspieler Marcel Schiller bleibt Frisch Auf Göppingen treu

In schwierigen Zeiten hat sich Marcel Schiller zu Frisch Auf Göppingen bekannt: Vor dem Auswärtsspiel an diesem Sonntag ( Uhr) beim THW Kiel verlängerte der Nationalspieler seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag beim Handball-Bundesligisten um weitere zwei Jahre. „Ich bin mega-happy, meinen Vertrag in Göppingen verlängern zu dürfen, weil ich das große Potenzial in der Mannschaft sehe. Ich hoffe auf eine weitere Steigerung in den nächsten Jahren und würde mir wünschen, dass wir uns im internationale Spielbetrieb etablieren können“, sagte Schiller.

Aktuell setzt den 31-Jährigen ein Teilanriss der Plantarfaszie außer Gefecht, ein Comeback noch in diesem Kalenderjahr ist eher unwahrscheinlich. Dabei könnte der mit 7:15 Punkten auf Platz 13 abgerutschte Vorjahres-Fünfte den Routinier gerade derzeit nur all zu gut gebrauchen.

Handball-Bundesligist Frisch Auf Göppingen steckt in der Krise, und Hartmut Mayerhoffer ist die Zielscheibe der Kritik. Der Sportliche Leiter Christian Schöne äußert sich zur Trainerfrage.

Schiller gehört zu der Marke vereinstreue Spieler. Seit 2013 spielt der Linksaußen schon für Frisch Auf und hat in 336 Bundesligaspielen 1936 Treffer erzielt, davon 920 Siebenmeter. Auf der internationaler Bühne hat Schiller mit dem Traditionsclub 2016 und 2017 den EHF-Pokal gewonnen. In der Nationalmannschaft ist der Schwabe seit der WM 2021 Stammspieler. Weitere Turnierteilnahmen im Rahmen seiner 39 Länderspiele (161 Treffer) waren die Olympischen Spiele in Tokio und die EM 2022. Seine Teilnahme an der kommenden WM in Polen und Schweden (12. bis 29. Januar 2023) ist aufgrund seiner Verletzung fraglich.

Bei Frisch Auf Göppingen wurde nach einer Derby-Niederlage schon einmal ein Trainer entlassen. Hartmut Mayerhoffer bleibt trotz 5:13 Punkten weiter im Amt – zumindest bis auf weiteres. Was sind die Gründe?

Unabhängig davon, ist man bei Frisch Auf froh über sein Treuebekenntnis zum Verein. „Marcel ist ein absoluter Leistungsträger und eine Identifikationsfigur in unserem Verein. Dass er als einer der besten deutschen Linksaußen weiterhin das Frisch-Auf-Trikot tragen wird, ist für unseren Verein und unsere Mannschaft eine sehr gute Nachricht“, sagte der Sportliche Leiter Christian Schöne. „Über die aktuelle Vertragsverlängerung von Marcel bin ich sehr glücklich, weil er seit Jahren konstant hervorragende Leistungen zeigt. Mit seiner Erfahrung und Qualität ist er ein absoluter Eckpfeiler unserer Mannschaft“, ergänzte Trainer Hartmut Mayerhoffer.

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Enttäuschung für BVB-Verteidiger: So reagiert Hummels auf Nicht-Nominierung


Frankfurt

Der formstarke Mats Hummels gehört etwas überraschend nicht zum WM-Kader von Hansi Flick. An mangelnder Qualität liegt das jedoch nicht, erklärt der Bundestrainer bei der Verkündung. Wie der Verteidiger auf seine Nicht-Nominierung reagiert.

Hansi Flick hat den Verzicht auf Mats Hummels bei der Fußball-WM in Katar (20. November bis 18. Dezember) mit einer Entscheidung für die Zukunft begründet. „Er hat eine hervorragende Form, ist topfit und für Dortmund ein sehr wertvoller Spieler“, sagte der Bundestrainer bei der Präsentation seines 26er-Kaders in Frankfurt. Aber er müsse auch „ein bisschen die Zukunft im Blick haben“. Hummels wird im Dezember 34.

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Beim umstrittenen Turnier in der Wüste vertraut Flick in der Innenverteidigung in erster Linie auf Antonio Rüdiger, Niklas Süle, Nico Schlotterbeck und Matthias Ginter. „Wir haben vier Innenverteidiger von enormer Qualität“, sagte Flick. Zudem stehen auch Thilo Kehrer und Armel Bella Kotchap für die Position in der zentralen Defensive bereit.

„Wenig überraschend ist das eine der größeren Enttäuschungen meiner Karriere“, schrieb Hummels bei Instagram. Er drücke der DFB-Elf die Daumen und werde die Zeit nutzen, „um wie jedes Mal mit harter Arbeit auf eine solche Erfahrung zu reagieren“. Der Innenverteidiger gehörte 2014 in Brasilien zum Weltmeisterteam des damaligen Bundestrainers Joachim Löw. Sein bislang letztes Länderspiel bestritt Hummels im vorigen Jahr bei der EM beim Achtelfinal-Aus gegen England, mit dem sich Löw aus dem Amt verabschiedete.

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BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl meinte, die Entscheidung sei für Hummels „nicht leicht zu akzeptieren, weil er in den letzten Wochen und Monaten gute Leistungen gezeigt hat und einen hohen Stellenwert bei uns in der Mannschaft hat“.

Ebenfalls bei der WM fehlen wird Pechvogel Marco Reus. Die Enttäuschung nach dem erneuten Aus war beim BVB-Kapitän riesig. „Ein großer Traum von mir ist damit leider geplatzt“, wird der Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund auf der Homepage des Bundesligisten zitiert. Der 33-Jährige hatte sich Mitte September am Fuß verletzt. Nach zwei kurzen Spiel-Comebacks fiel er wieder aus.

„Nach dem erneuten Rückschlag am Sonntag im Training haben alle Beteiligten in den letzten Tagen alles Mögliche versucht, um meine Teilnahme an der WM doch noch möglich zu machen. Jedoch hat es mit meinem lädierten Knöchel nicht für die WM gereicht“, erklärte Reus.

Der BVB-Kapitän hatte bereits die 2014 die WM in Brasilien wegen einer Fußverletzung im letzten Testspiel vor der Abreise nach Südamerika kurzfristig verpasst. 2016 strich ihn der damalige Bundestrainer Joachim Löw vor der EM in Frankreich wegen fehlender Fitness aus dem Kader. 2018 in Russland spielte Reus seine erste und wohl einzige WM. „Jetzt wünsche ich meinem Team in Katar allen erdenklichen Erfolg und werde von zu Hause die Daumen drücken“, sagte Reus.

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