Kategorie -Sport für junges Volk

Handball-WM 2019: Deutsche Handballer besiegen Island


Handball-WM 2019 Deutsche Handballer besiegen Island Die deutsche Mannschaft schafft den Sieg gegen Island.

Emotionen auf dem Parkett, Euphorie auf den Rängen: Der erste Schritt in Richtung WM-Halbfinale ist getan. Die deutschen Handballer schlagen das Team aus Island mit 24:19.

Köln – Deutschlands Handballer haben mit einem Traumstart in die WM-Hauptrunde ihre Medaillenchance gewahrt. Das Team von Bundestrainer Christian Prokop gewann am Samstagabend sein Auftaktspiel in der Gruppe 1 gegen Island mit 24:19 (14:10) und hält damit im Kampf um das Halbfinal-Ticket weiter alle Trümpfe in der Hand. Vor 19 250 Zuschauern in Köln waren Rückraumspieler Steffen Fäth mit sechs Toren und Kapitän Uwe Gensheimer (5) die besten Werfer.

Dank des Sieges übernahm die DHB-Auswahl mit 5:1 Zählern die Tabellenführung vor dem punktgleichen Titelverteidiger Frankreich. Der sechsmalige Rekord-Weltmeister hatte sich zuvor gegen Europameister Spanien mit 33:30 (17:15) behauptet. Die Iberer haben damit kaum noch Aussichten auf das Halbfinale. Kroatien (4:0), am Montag nächster deutscher Gegner, bestreitet erst am Sonntag sein erstes Hauptrundenspiel gegen Brasilien.

Es blieb zunächst eng

Am Vormittag hatte Prokop seinen ersten Joker gezogen und für WM-Neuling Franz Semper Europameister Kai Häfner ins Aufgebot berufen. Der 29-Jährige von der TSV Hannover-Burgdorf saß wie Steffen Weinhold, der nach seiner im Frankreich-Spiel erlittenen Zerrung im Adduktorenbereich noch etwas geschont werden sollte, zunächst aber auf der Bank.

Beflügelt von der begeisternden Stimmung auf den Rängen legte die DHB-Auswahl einen guten Start hin. Beim 5:2 (7. Minute) gelang die erste Drei-Tore-Führung. Zwei Zeitstrafen nacheinander und einige Fehlwürfe begünstigten dann jedoch einen 4:0-Lauf der Isländer zum 5:6 (13.).

Prokop reagierte mit einer ersten Auszeit. „Jungs, ganz wichtig: Bei uns bleiben, uns nicht verrückt machen lassen“, schwor der Bundestrainer seine Schützlinge ein. Doch es blieb vorerst eng, weil die Isländer in der Abwehr beherzt zupackten und der deutschen Offensive kaum Lücken boten.

Von den Fans gefeiert

Das änderte sich erst nach einigen personellen Veränderungen im deutschen Team. Kreisläufer Jannik Kohlbacher verteidigte nun auf der Halb-Position und stabilisierte die Abwehr, im Angriff sorgte Häfner für Belebung. Zudem steigerte sich Torwart Andreas Wolff. So ging es mit einem Vier-Tore-Polster in die Pause, in der die Zuschauer dem 78er Weltmeister Joachim Deckarm ein Ständchen zum 65. Geburtstag sangen: „Happy Birthday“.

Danach ging es in Hochstimmung weiter. Auch wenn nicht alles rund lief, baute das deutsche Team den Vorsprung beim 16:11 (36.) erstmals auf fünf Treffer aus. Doch die Isländer ließen erst einmal nicht locker, obwohl ihr Star Aron Palmarsson in der zweiten Halbzeit nicht mehr mitwirken konnte. Dank einer weiter starken Abwehrleistung geriet die DHB-Auswahl jedoch nicht mehr in Gefahr und wurde schon vor dem Abpfiff von den begeisterten Fans gefeiert.

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Handball-WM: Deutschland vorzeitig in der WM-Hauptrunde


Handball-WM Deutschland vorzeitig in der WM-Hauptrunde Die deutschen Handballer haben sich mit einem Remis gegen Weltmeister Frankreich den Einzug in die Hauptrunde der Heim-WM erkämpft.

Die deutschen Handballer haben sich bei der Heim-WM vorzeitig für die Hauptrunde qualifiziert. Die Mannschaft von Bundestrainer Christian Prokop holte gegen Weltmeister Frankreich den benötigten Punkt für das Erreichen der zweiten Turnierphase.

Berlin – Kleine Belohnung statt großer Überraschung: Die deutschen Handballer haben sich mit einem Remis gegen Weltmeister Frankreich den Einzug in die Hauptrunde der Heim-WM erkämpft, einen wichtigen Sieg trotz der bisher besten Turnierleistung aber knapp verpasst. Die Mannschaft von Bundestrainer Christian Prokop trennte sich am Dienstagabend in Berlin dank großem Kampfgeist mit 25:25 (12:10) vom Titelverteidiger.

Kapitän Uwe Gensheimer, Martin Strobel und Fabian Wiede waren mit jeweils vier Treffern beste Werfer der DHB-Auswahl, die sich mit einem Erfolg ideale Voraussetzungen für die nächste Turnierphase hätte schaffen können. Dennoch macht vor allem die überragende Defensivleistung Mut für den weiteren WM-Verlauf.

Vor dem Anpfiff hatten die deutschen Spieler im Teamhotel die Nachricht vom Sieg Brasiliens gegen Russland erhalten, durch den der Punktverlust vom 22:22 gegen die Russen mit großer Wahrscheinlichkeit keine Bedeutung für den weiteren Turnierverlauf hat. „Wir haben das Russland-Spiel ganz kurz analysiert und dann abgehakt“, berichtete DHB-Vizepräsident Bob Hanning vor dem Anpfiff und heizte die Stimmung in der Arena an: „Das ist das Spiel der Spiele für uns in Berlin.“

Deutsche Mannschaft beeindruckt mit ihrer Abwehr

Dies schien die Prokop-Schützlinge zusätzlich zu beflügeln. Vor allem in der Abwehr beeindruckte die deutsche Mannschaft, die in den ersten zehn Minuten nur zwei Gegentore zuließ. Das lag auch an Torwart Andreas Wolff, der anders als im Russland-Spiel sofort auf Betriebstemperatur war.

Dennoch konnte sich die DHB-Auswahl nicht absetzen, weil im Angriff zu viele Chancen vergeben wurden. Unter anderen scheiterte Kapitän Gensheimer erstmals im Turnier vom Siebenmeterstrich an Frankreichs Keeper Vincent Gerard.

Der Titelverteidiger, der weiter auf Superstar Nikola Karabatic verzichtete, ging in der 19. Minute beim 5:4 erstmals in Führung. Beeindrucken ließ sich die DHB-Auswahl davon nicht. Die Defensive stand felsenfest, wofür Patrick Wiencek sinnbildlich stand. Der Kreisläufer vom THW Kiel musste schon nach 20 Minuten sein zerschlissenes Trikot tauschen.

Mit einem 3:0-Lauf brachte sich der Gastgeber wieder in Vorderhand. Nun war endgültig Feuer unter dem Dach. Angetrieben von den Fans legten die Hausherren nun auch in der Offensive zu. Der Lohn war eine Zwei-Tore-Führung zur Pause.

Dramatische Schlussphase

Den besseren Start nach dem Wechsel erwischten die Franzosen, die in der 36. Minute beim 15:14 wieder die Führung übernahmen. Prokop reagierte und schickte nun Silvio Heinevetter zwischen die Pfosten. Der Torwart der Füchse Berlin konnte jedoch weitere Gegentore nicht verhindern. So lief die DHB-Auswahl erst einmal einem knappen Rückstand hinterher, ehe in doppelter Überzahl das 18:17 (44.) gelang.

In der dramatischen Schlussphase hielt es die Zuschauer nicht mehr auf ihren Sitzen. Jede gelungene Aktion der deutschen Mannschaft wurde frenetisch bejubelt. Zehn Minuten vor Ultimo kam Wolff wieder auf das Parkett und meldete sich gleich mit einer Glanztat zurück. Doch es blieb bis zum Ende eng.

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Transferticker zum VfB würde Badstuber ziehen lassen


Transferticker zum VfB Stuttgart VfB würde Badstuber ziehen lassen Der VfB hat Gesprächsbereitschaft signalisiert, sollte Holger Badstuber noch in diesem Winter zu einen neuen Verein wechseln wollen.

Der große Transferticker zum VfB Stuttgart. Unsere Redaktion berichtet über alle Transfers, Gerüchte und Entwicklungen rund um die Weiß-Roten bis zur Schließung des Transferfensters am 31. Januar 2019.

Stuttgart – Wer kommt nach Bad Cannstatt? Wer will den VfB verlassen? Welche Spieler sind rund um den VfB Stuttgart im Gespräch? All diese Entwicklungen bildet der große Transferticker unserer Redaktion ab. Sämtliche Gerüchte und fixe Transfers werden bis zum Ende des Transferfensters am 31. Januar 2019 hier aufgeführt.

• Offenbar Interesse an Dawid Kownacki

• Steven Zuber kommt auf Leihbasis zum VfB

• Ozan Kabak im Visier?

Wir richten den Blick jedoch nicht nur auf die Profis des VfB, sondern haben auch die drei Top-Juniorenteams im Fokus. Sollte es Kaderbewegungen bei der U 21, U 19 oder U 17 geben, erfahren Sie es hier.

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Thomas Hitzlsperger: Ex-VfB-Profi sieht Fortschritte im Kampf gegen Homophobie


Thomas Hitzlsperger Ex-VfB-Profi sieht Fortschritte im Kampf gegen Homophobie Thomas Hitzlsperger ist derzeit als Direktor des Nachwuchsleistungszentrums beim VfB Stuttgart tätig.

Thomas Hitzlsperger outete sich vor fünf Jahren als erster ehemaliger Profi-Fußballer. Seitdem gäbe es eine viel bessere Gesprächseben zum Thema Homosexualität im Fußball, sagt der Ex-VfB-Profi.

München – Der frühere Profifußballer Thomas Hitzlsperger sieht fünf Jahre nach seinem Comingout Fortschritte im Kampf gegen Homophobie im Fußball. „Es gibt jetzt eine ganz andere Gesprächsebene“, sagte der 36-Jährige der ARD-„Radio-Recherche Sport“ laut Vorabmitteilung vom Montag. Bislang sei zwar kein Profifußballer seinem Beispiel gefolgt. Dennoch sei sexuelle Vielfalt heute nicht mehr so stark tabuisiert wie zum Zeitpunkt seines Outings.

Hitzlsperger fordert mehr Aufklärungsarbeit

Der ehemalige Nationalspieler ermutigte aktive Spieler, ihre Homosexualität öffentlich zu machen. Bedenken aus seinem persönlichen Umfeld hätten sich als falsch erwiesen, sagte Hitzlsperger. Vereinsführungen forderte der 36-Jährige auf, mutiger zu werden. Er wünsche sich einen positiveren Ansatz und mehr „Aufklärungsarbeit“. Über das Thema Homosexualität im Fußball werden mehrere Radiowellen der ARD und auch das ARD-„Morgenmagazin“ am Dienstag berichten.

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Topspiel in der Premier-League: Manchester City gewinnt dank Sané gegen Liverpool


Topspiel in der Premier-League Manchester City gewinnt dank Sané gegen Liverpool Leroy Sané schoss Manchester City gegen den FC Liverpool zum Sieg.

Das Rennen um die Fußball-Meisterschaft in England bleibt spannend. Tabellenführer Liverpool kassiert bei Manchester City dank Leroy Sané die erste Niederlage. Der Vorsprung der Klopp-Elf schrumpft.

Manchester – Tabellenführer FC Liverpool hat auf dem Weg zur ersten Fußball-Meisterschaft seit 29 Jahren einen herben Rückschlag erlitten. Mit dem 1:2 (0:1) im Spitzenspiel bei Meister Manchester City kassierte die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp am Donnerstagabend ihre erste Niederlage in dieser Premier-League-Saison. Das Rennen um den Titel in England ist damit wieder völlig offen.

Nach der Auswärtsniederlage beträgt Liverpools Vorsprung nur noch vier Punkte. Die Reds haben 54 Zähler. Man City belegt mit 50 Punkten nun den zweiten Tabellenplatz vor dem Dritten Tottenham Hotspur, der 48 Punkte auf dem Konto hat.

Liverpool im Angriff behäbig

Der deutsche Nationalspieler Leroy Sané, der eine starke Leistung zeigte, erzielte in der 72. Minute das Siegtor für die Mannschaft von Ex-Bayern-Coach Pep Guardiola. Beim Titelverteidiger kam in der zweiten Hälfte auch Ilkay Gündogan nach einer Verletzungspause wieder zum Einsatz. Zuvor hatte Sergio Agüero (40.) für die erstmalige Führung der Hausherren im Etihad-Stadion gesorgt. Der Argentinier traf zum siebten Mal in Serie in einem Premier-League-Heimspiel gegen Liverpool.

Der frühere Hoffenheimer Roberto Firmino (64.) markierte den Treffer zum zwischenzeitlichen Ausgleich für die Gäste. Die zuvor in saisonübergreifend 21 Ligaspielen unbesiegten Reds wirkten im Angriff ungewohnt behäbig, hatten aber auch Pech. In der 18. Minuten hätte die Klopp-Elf in Führung gehen können. Doch erst traf Sadio Mané den Innenpfosten. Dann fehlten nur wenige Millimeter und Man City wäre ein Eigentor unterlaufen. Verteidiger John Stones schoss bei seiner Rettungsaktion seinen eigenen Torhüter Ederson an. Der Ball rollte in Richtung Tor, überquerte die Torlinie aber nicht in vollem Umfang.

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Johannes Lochner vom Bobclub Stuttgart: Der Eis-Eilige vom Königssee


Johannes Lochner vom Bobclub Stuttgart Der Eis-Eilige vom Königssee

Ende Februar findet in Kanada die Bob-WM statt, Johannes Lochner muss eine Medaille gewinnen. Deshalb jagt er immer wieder die Bahn hinunter, auch wenn seiner Besatzung manchmal schlecht wird.

Das Starthaus des Eiskanals am Königssee, wo neben den Bobfahrern auch die Skeletoni und Rodler auf Trainingsfahrten gehen. Foto: Baumann Bevor Johannes Lochner durch die Eisrinne jagt, schuftet er zwei Stunden im Fitnessraum des Bob-und-Schlittenverbandes Deutschland in Berchtesgaden – und trägt 100 Kilogramm über zehn Meter, dabei geht er bei jedem Schritt tief in die Knie. Foto: Baumann

Königssee – Manchmal ist das Leben wie ein Film. „Hansi, wie laaft’s grad?“, fragt die Frau in der Metzgerei den jungen Burschen neben sich. „Es laaft. I komm’ mit dem Bob immer besser zrecht. ’s geht aufwärts“, antwortet der große Blonde freundlich auf Urbayerisch. Er ist einer von hier, einer aus Schönau am Königssee. „Das gfreit mi, des gfreit uns alle“, erwidert die Mittfünfzigerin, „wir schaun a jed’s Rennen im Fernsehen. Wirklich a Freid, servus Hansi.“ Dann bestellt der Hüne für sich und Begleiter sechs Leberkässemmeln. Als eine andere Kundin die Metzgerei Kastner verlässt, blickt sie kurz über die Schulter und ruft: „Viel Glück, Hansi, mach’s guat. Servus!“

Eine Szene wie im Werbefilm von Basketball-Star Dirk Nowitzki, in dem der US-Legionär unerwartet in einer Metzgerei in seiner Heimatstadt Würzburg auftaucht, wo er eine Scheibe Wurst geschenkt bekommt – und dann die Botschaft des Sponsors aus der Finanzwelt eingeblendet wird. In der Metzgerei Kastner in Schönau stehen keine Kameras, der Raum ist nicht ausgeleuchtet, die Kundinnen waren nicht auf der Schauspiel-schule. Hier ist alles authentisch. Fast jeder im Ort kennt den Weltmeister im Viererbob, den WM-Dritten im Zweier, den Olympiateilnehmer von Pyeongchang. Den Hansi, der Johannes Lochner heißt und der Sohn von Hans Lochner ist, der ein Elektrogeschäft in Schönau betreibt.

Aus einer Garage am Firmensitz hat der Bobpilot zuvor den Vierer in den Kastenwagen gehievt. 210 Kilogramm bringt der große Bob auf die Waage, ein Zweier wiegt 170 Kilogramm, Lochner und seine Kollegen müssen kräftig zupacken. „Das hast du doch vermisst, oder?“, frotzelt der 28-Jährige zu einem Helfer. Frotzeln, das gehört zum Bobsport wie das körperliche Fitness-Training und die Übungsstunden im Eiskanal. Von 13 bis 14 Uhr wird Lochner mit beiden Bobs abwechselnd durch die Eisrinne rasen. Es geht darum, Lenkseile und Lenkübersetzung der Bobs abzustimmen. „Mein Vierer ist ein Wallner-Bob, der Zweier von FES“, erklärt er, „es kommt darauf an, dass wir die Lenkungen so einstellen, dass ich, ohne nachzudenken, vom einen Bob in den anderen umsteigen kann.“ Letzten Winter lenkte Lochner einen Wallner-Zweier – weil er mit der Weltspitze, zu der die Landsleute Francesco Fredrich und Nico Walther zählen, zu selten mithalten konnte, war der Umstieg zwingend. Zurück in den Zweier aus dem Institut FES, der staatlichen Schmiede in Berlin.

Lochner trägt 100 Kilogramm sechsmal zehn Meter weit

Vor dem Bahntraining quälte sich der Rennfahrer von 9 bis 11 Uhr in der Folterkammer des Bob-und-Schlittenverbandes von Deutschland (BSD) in Berchtesgaden. Einbeinige Kniebeugen mit der 100-kg-Langhantel auf den Schultern, dann zehn Meter mit dieser Last gehen, wobei Lochner bei jedem Schritt tief in die Knie geht.

Er presst bei jedem Schritt den Atem durch die Zähne. „Die wenigsten wissen“, sagt Athletiktrainer Sven Rühr, „dass es beim Bobfahren auf Athletik und Ausdauer ankommt.“ Wer diese Übungen überlebt, bekommt einen stattlichen Körper; der von Lochner misst 1,92 Meter und wiegt 102 Kilogramm. Auch Schnellkraft ist nötig, zum Abschluss springt Lochner aus dem Stand auf einen bis zu 1,60 Meter hohen Kasten. „Das macht ihm so schnell keiner nach“, lobt Rühr, der Ex-Zehnkämpfer. Schnellkraft wird gebraucht für den explosiven Start, wo Zehntelsekunden leichter gewonnen werden als bei der Schussfahrt mit bis zu 140 km/h in der Bahn. Die Athletik ist genauso wichtig. „Eigentlich heißt die Sportart nicht Bobfahren“, witzelt Lochner, „sondern Bobschleppen. Wir tragen den Bob mehr, als dass wir drinsitzen – wenn du da nicht fit bist, ist dein Akku nach drei Weltcups leer und die Saison gelaufen.“ Bobfahren ist mehr als Achterbahn auf Eis. Es ist harte Arbeit, gepaart mit sensiblem Gefühl an den Lenkseilen für den Eis-Eiligen vom Königssee.

Kurz nach 12 fährt Lochner an die Rampe beim Startplatz der Bahn. Es ist Schleppen angesagt. Bob raus aus dem Kastenwagen, rauf auf den Transportkuli, rüber zum Startvorplatz. Während er mit dem Team die Kufen auspackt, üben Skeletoni aus Japan und Großbritannien in der Eisrinne. Lochner schnappt sich den 24er-Gabelschlüssel und montiert eine fünf Kilogramm schwere Kufe. Vier Sätze besitzt er pro Bob – abhängig von Bahn, Wetter und Eisbeschaffenheit sind sie verschieden gefräst. „Das ist Stangenware“, erklärt Lochner, „ein Satz kostet zwischen 6000 und 10 000 Euro.“ Macht bei je vier Sätzen für den Zweier und Vierer bis zu 80 000 Euro, ein Sport für arme Schlucker ist das nicht. Den Vierer hat er eigenfinanziert, für 115 000 Euro – ohne Sponsoren geht nichts. Sein größter Förderer ist der Bobclub Stuttgart Solitude, für den er seit 2014 startet. Lochner arbeitet nicht wie viele Topsportler beim Staat oder der Bundeswehr, er studiert Elektrotechnik in München. „Nur dank der Unterstützung des Clubs kann ich unter Profibedingungen trainieren“, sagt er und zieht eine Mutter fest. Um 12.48 Uhr erhält er die Startfreigabe.

Ein Zweier fährt sich wie ein Sportwagen, ein Vierer wie ein Bus

Keine zehn Minuten später ist er zurück, fährt mit dem Vierer, wieder mit dem Zweier, dann im Vierer. Es folgt eine Manöverkritik, zu der FES-Mechaniker Tamino Meschke zugezogen wird. Sie öffnen die Abdeckung über den Steuerseilen, dem Allerheiligsten – fotografieren ist verboten. „Der Zweier fährt sich wie ein aggressiver Sportwagen, der Vierer wie ein Bus“, verrät Lochner, „jetzt geht’s ums Feintuning der Lenkung, um sie anzugleichen. Das ist Gefühlssache wie die Kupplung beim Auto.“

In gut 200 Ritten durch den Eiskanal lässt sich Lochner pro Jahr durchschütteln, auch heute folgen weitere Fahrten, worüber nicht alle Passagiere glücklich sind. Hinter Lochner sitzt nicht sein normales Team, sondern Legionäre, die zwangsverpflichtet wurden. Lochners Crew war am Wochenende im Einsatz und erhält eine Auszeit – also müssen andere Leute aus der Bobwelt mitreisen.

Michael Schwab ist an normalen Tagen Teammanager des BSD, heute ist er Ballast. Er hat die Pflicht, auf der letzten Position im Vierer zu sitzen, wo es am heftigsten rumpelt und die Fliehkräfte am bösartigsten sind. „Jede Achterbahn ist halb so schlimm“, stöhnt er, bevor er sich den Helm überstreift. Am Starthaus verfolgen ein paar Leute den Lauf am Monitor. „Sieht aus wie eine Gästefahrt“, lästert einer, „ganz entspannt.“ „Nur der Michi stirbt da hinten wieder“, scherzt eine. Gelächter. Spaß muss sein, doch für Lochner wird es ernst in dieser Saison, es geht um seine Existenz als Bobpilot. „Ich muss eine WM-Medaille holen“, bemerkt er, „sonst erhalte ich keine Förderung vom Bund mehr.“ Dann wird er das Studium abschließen und vielleicht beim Vater in die Firma einsteigen. Wenn er sich wie früher ab und zu zwei Leberkässemmeln besorgt, werden sie sich mit ihm eben übers Wetter unterhalten und ihm beim Verlassen der Metzgerei nachrufen: „Servus, Hansi, mach’s guat!“

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Patrick Herrmann bleibt heißes Thema


VfB Stuttgart Patrick Herrmann bleibt heißes Thema Patrick Herrmann (li.) stand beim 1:2 in Dortmund am letzten Spieltag der Vorrunde in der Gladbacher Startelf.

Nach 230 Bundesligaspielen dürfte für Patrick Herrmann das Kapitel Gladbach beendet sein. Der VfB ist weiter an dem 27-Jährigen dran, während bei der Suche nach einem Stürmer ein neuer Name auftaucht.

Stuttgart – Die 74 Einsatzminuten von Dortmund zum Vorrunden-Finale haben trotz der 1:2-Niederlage gut getan. Schließlich war dies erst das dritte Mal, dass Patrick Herrmann vom Gladbacher Trainer Dieter Hecking mit einem Platz in der Startelf bedacht wurde. Neun Spiele (zwei Tore, zwei Vorlagen) sind zudem eine dürftige Zwischenbilanz für einen wie Herrmann, der sich mit 27 Jahren im besten Fußballeralter befindet – und dessen Vertrag zudem im Sommer ausläuft. Also würde auch Dieter Hecking, so ist es aus Gladbach zu vernehmen, dem zweifachen Nationalspieler bei einem Wechsel keine Steine in den Weg legen. Und auch Herrmann, das Borussen-Urgestein mit allein 230 Erstligaeinsätzen für die Fohlen, dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit seine Champions-League-Perspektiven gegen den Abstiegskampf tauschen. Neben dem VfB sollen auch Augsburg und Southampton um den Trainer Ralph Hasenhüttl an dem Rechtsaußen Herrmann interessiert sein – doch den Stuttgartern um ihren Manager Michael Reschke werden die größten Chancen eingeräumt.

Auch Shinji Kagawa ist auf dem Markt

Beraten wird Herrmann vom ehemaligen Bundesliga-Profi Thomas Kroth (unter anderem Köln, HSV, BVB) – der wiederum in seiner Agentur Pro Profil in dem Dortmunder Shinji Kagawa einen weiteren für den VfB interessanten Profi im Portfolio hat. Dass Kagawa, 29, den BVB trotz eines Vertrages bis 2020 verlassen wird, ist ausgemachte Sache. Gerne würde der Japaner nach Spanien wechseln, doch bisher gibt es von dort zumindest kein öffentliches Interesse. Haben die Stuttgarter also noch eine Chance, den offensiven Mittelfeldspieler zu verpflichten, dessen Marktwert bei rund acht Millionen Euro liegt?Oder schnüren die Stuttgarter gar ein Doppelpack mit Gladbachs Manager Max Eberl? Klar ist, dass ihnen der Stürmer Josip Drmic, 26, angeboten wurde. Der Schweizer Nationalspieler fiel lange mit Rückenproblemen aus – und ist in Gladbach aktuell hinter Alassane Plea, Lars Stindl und Raffael nur vierte Wahl.

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Premier-League-Einstand: United mit Kantersieg bei Debüt von Solskjaer


Premier-League-Einstand United mit Kantersieg bei Debüt von Solskjaer Start nach Maß für Trainer Ole Gunnar Solskjaer (schwarz) bei Manchester.

Diese Debüt kann sich sehen lassen: Manchester United hat beim ersten Spiel unter Trainer Ole Gunnar Solskjaer einen Kantersieg gefeiert. Nach der Entlassung von Jose Mourinho lief es rund bei den Red Devils.

Cardiff – Im ersten Spiel nach der Trennung von Fußballtrainer Jose Mourinho hat sich Manchester United am Samstag mit 5:1 (3:1) bei Cardiff City durchgesetzt. Interimstrainer Ole Gunnar Solskjaer steht nach seinem Debüt bei United auf Platz sechs in der englischen Premier League, acht Punkte beträgt der Abstand zu den von ihm angepeilten Champions-League-Rängen.

Marcus Rashford erzielte vor 33.028 Zuschauern in einer einseitigen Begegnung den frühen Führungstreffer für die Gäste (3.). Ander Herrera (29.), Anthony Martial (41.) und zweimal Jesse Lingard (57./Foulelfmeter, 90.) gelangen die weiteren Tore für United, Victor Camarasa (38./Handelfmeter) traf für Aufsteiger Cardiff.

Die Waliser rangieren unmittelbar vor den Abstiegsrängen. Am zweiten Weihnachtsfeiertag, dem traditionellen Boxing-Day-Spieltag, empfängt Manchester den Vorletzten Huddersfield Town mit dem deutschen Trainer David Wagner.

Palace überrumpelt City

Für die deutschen Fußball-Nationalspieler Leroy Sané und Ilkay Gündogan lief es dagegen weniger gut. Die beiden Profis haben mit Manchester City im Titelkampf einen Rückschlag hinnehmen müssen. Die Citizens von Trainer Pep Guardiola unterlagen Crystal Palace vor eigenem Publikum überraschend mit 2:3 (1:2). „Palace hat dreimal aufs Tor geschossen und drei Tore erzielt. So ist Fußball“, sagte der frühere Bayern-Trainer.

Gündogan brachte Man City in der 27. Minute mit einem Kopfball in Führung, doch Jeffrey Schlupp (33.), Andros Townsend (35.) und Luka Milivojevic (51./Foulelfmeter) drehten die Partie zugunsten der Gäste. Der Anschlusstreffer des früheren Wolfsburgers Kevin de Bruyne fünf Minuten vor Schluss kam für Manchester zu spät.

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VfB Stuttgart beim VfL Wolfsburg: Der VfB ergibt sich seinem Schicksal


VfB Stuttgart beim VfL Wolfsburg Der VfB ergibt sich seinem Schicksal

Im letzten Auswärtsspiel des Jahres hat sich der VfB Stuttgart beim 0:2 in Wolfsburg als zahnloser Tiger präsentiert. Vorne schossen die Stuttgarter mal wieder kein Tor – und auch hinten offenbarten sie Schwächen.

Der amtierende VfB-Trainer Markus Weinzierl und Ex-VfB-Coach Bruno Labbadia vor der Partie. Foto: Pressefoto Baumann Der VFL Wolfsburg ging durch Joshua Guilavogui in Führung – und der freut sich. Foto: dpa

Wolfsburg/ Stuttgart – Der VfB Stuttgart hat am vorletzten Vorrundenspieltag der Fußball-Bundesliga in doppelter Hinsicht verloren. Beim 0:2 in der mit 21.480 Fans nur dünn besetzten VfL-Arena war die Elf von Trainer Markus Weinzierl durch die Tore von Joshua Guilavogui (24.) und Wout Weghorst (44.) von Beginn an ohne jede Siegchance. Zudem hat die Konkurrenz Boden gut gemacht. So zog Fortuna Düsseldorf mit einem nicht erwarteten 2:1-Heimsieg gegen Tabellenführer Borussia Dortmund an den Stuttgartern vorbei.

Die Einzelkritik der VfB-Akteure lesen Sie hier.

„Das war heute nichts“, sagte der starke Innenverteidiger Marc Oliver Kempf, der beim VfB zum besten Mann avancierte: „Uns fehlte die Zielstrebigkeit nach vorne.“

Spielidee Markus Weinzierl versuchte es in Niedersachsen mit demselben 4-2-3-1-System, mit dem der VfB noch drei Tage zuvor gegen Hertha BSC mit 2:1 gewonnen hatte. Zwei personelle Umstellungen gab es allerdings: Für den verletzten Andreas Beck kam der 17-jährige Antonis Aidonis zu seinem Debüt als Startelfspieler in der Bundesliga – und trat immerhin unerschrocken auf. Vorne spielte Anastasios Donis von Anfang an und Chadrac Akolo übernahm den Part von Gonzalo Castro als Mittelmann in der offensiven Dreierreihe. Doch auch der Kongolese konnte keine Akzente setzen – und wurde daher zu Recht nach 54 Minuten ausgewechselt. So besaß der VfB in den gesamten 90 Minuten keine zwingende Torchance.

Spielentscheidend „Leider haben wir uns die Tore selber rein gemacht“, sagte der Torhüter Ron-Robert Zieler auch angesichts des Umstands, dass sich beim 0:1 durch einen Kopfball des Wolfsburger Kapitäns Joshua Guilavogui (24.) ein riesiges Loch im VfB-Strafraum auftat. „Die Ansätze waren da, aber letztlich hat uns die Gegenwehr gefehlt“, fand Markus Weinzierl, denn seine Elf konnte nie die nötige Dominanz ausüben. „Letztlich haben wir keine Torgefahr ausgestrahlt. Und ohne Tore kann man kein Spiel gewinnen“, resümierte der Verteidiger Timo Baumgartl.

Spielentscheider Mit seinem Fehlpass in der 44. Minute dicht vor dem eigenen Tor servierte Santiago Ascacibar den Wölfen auch das 2:0 durch seine unfreiwillige Vorlage für den Stürmer Wout Weghorst auf dem Silbertablett – und machte damit aus negativer Sicht den Deckel drauf auf die verdiente Niederlage des VfB.

Dass die Partie damit bereits entschieden war, weil von der Weinzierl-Elf trotz des 0:2-Rückstands auch in der gesamten zweiten Halbzeit nichts aufs Wölfe-Tor kam, zeigt, dass der Kader in der Winterpause dringend Verstärkungen benötigt. Denn die diversen Ausfälle durch Verletzungen taugen nur bedingt als Erklärung für den schwachen, weil zahnlosen Auftritt des VfB in Wolfsburg. „Wir wollen gegen Schalke gewinnen, um die Vorrunde ordentlich zu Ende zu bringen. Zufriedenstellend ist sie aber nicht“, sagte der Sportvorstand Michael Reschke.

Wortspiel „Wir sind über die gesamten 90 Minuten gar nicht ins Spiel gekommen. Wolfsburg war in allen Belangen besser“, resümierte der eingewechselte Erik Thommy.

Spielplan Zum Ausklang der Hinserie empfängt der VfB an diesem Samstag (15.30 Uhr) den FC Schalke 04. Danach folgt die kurze Winterpause, ehe die Rückrunde für die Stuttgarter bereits am Samstag, 19. Januar (15.30 Uhr) mit dem Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 beginnt.

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Fußball-Bundesliga: Ex-VfB-Spieler Ginczek trifft weiter – Wolfsburg setzt Aufschwung fort


Fußball-Bundesliga Ex-VfB-Spieler Ginczek trifft weiter – Wolfsburg setzt Aufschwung fort Daniel Ginczek hat seinen Verein in Führung gebracht.

Der VfL Wolfsburg hat dank Daniel Ginczek seinen Aufschwung in der Fußball-Bundesliga mit einem Sieg beim Abstiegskandidaten 1. FC Nürnberg fortgesetzt. Für Ginczek war es sein fünfter Saisontreffer.

Nürnberg – Der VfL Wolfsburg hat dank Dauer-Torschütze Daniel Ginczek seinen Aufschwung in der Fußball-Bundesliga mit einem Sieg beim Abstiegskandidaten 1. FC Nürnberg fortgesetzt. Der 27-jährige Ginczek brachte die Niedersachsen am Freitagabend beim 2:0 (0:0) gegen seinen Ex-Club in der 58. Minute mit seinem fünften Saisontreffer in Führung. Josip Brekalo sorgte in der Nachspielzeit für den Enstand (90.+2). Die Niedersachsen verbesserten sich zum Auftakt des 15. Spieltags mit 22 Punkten auf Tabellenplatz acht.

Dem nun schon seit neun Partien sieglosen „Club“ fehlte vor 29 604 Zuschauern im Max-Morlock-Stadion in der Offensive ein Erfolgsgarant wie Ginczek. Der Angreifer traf im dritten Spiel in Serie. Pech hatten die Nürnberger in der Schlussphase, als ein Treffer von Adam Zrelak wegen einer Abseitsposition nicht zählte.

Nürnbergs Trainer Michael Köllner vertraute im Tor erneut auf Fabian Bredlow, obwohl der 23-Jährige zuletzt in München gepatzt hatte. Und der Keeper kam gut ins Spiel: In der vierten Minute parierte er einen Schuss aus spitzem Winkel von Ginczek, sieben Minuten später war er erneut gegen den Stürmer zur Stelle. Auf der Gegenseite schoss Zrelak nach einer Hereingabe von Virgil Misidjan über das Wolfsburger Tor (5.).

Gastgeber überließen Wolfsburg weitgehend den Ball

Köllner hatte seine Offensive umgebaut und neben Zrelak in Matheus Pereira und Federico Palacios zwei weitere Neue für den vorderen Bereich gebracht. Weder die Nürnberger noch die Wolfsburger verwöhnten ihre Fans jedoch mit Torraumszenen. Das Tempo und das spielerische Niveau waren bestenfalls mäßig.

Die Gastgeber überließen dem VfL weitgehend den Ball, doch die Niedersachsen wussten damit nur wenig anzufangen: Yunus Malli, der für den angeschlagenen Admir Mehmedi in der Startelf stand, konnte den zuletzt formstarken Schweizer nicht adäquat als Ideengeber ersetzen.

Kurz vor der Pause kam der „Club“ dann nochmal auf. Nürnberg wurde etwas zielstrebiger und hatte bei einem Distanzschuss von Ondrej Petrak Pech: Der Ball flog nur ganz knapp über die Latte (41.).

Nach dem Seitenwechsel steigerte sich das Niveau etwas. Vor allem Wolfsburg agierte entschlossener. Wout Weghorst scheiterte auf Zuspiel von Yannick Gerhardt am Pfosten (57.), eine Minute später machte es Ginczek besser: Er vollendete nach feiner Vorarbeit von Maximilian Arnold aus zentraler Position überlegt zum 1:0. Kurz zuvor hatte Misidjan bei einem Konter für Nürnberg nicht genau genug gezielt (56.).

Für die letzten 20 Minuten brachte Köllner Angreifer Mikael Ishak, um mehr Präsenz vor dem Wolfsburger Tor zu haben. Seine Mannschaft war in der Offensive jedoch größtenteils zu limitiert. Der Auswärtssieg des VfL geriet nur noch einmal ernsthaft in Gefahr, doch Zrelak stand bei seinem vermeintlichen Ausgleich in der 86. Minute im Abseits. Kurz vor Abpfiff sorgte Brekalo für die endgültige Entscheidung.

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