Kategorie -Sport für junges Volk

Regio-Sportler und ihr Traum von Paris 2024: Deshalb ist Robin Walter ein olympischer Sonderfall

Für viele Sportlerinnen und Sportler sind Olympische Spiele das Ereignis, von dem sie ein Leben lang träumen, auf das sie Jahr um Jahr hinarbeiten, das sie während harter Trainingsqualen motiviert. Entsprechend groß ist der Druck, den sie sich machen. Auch Robin Walter (24) kennt solche Athleten. Er selbst? Ist anders. 2021 war er nahe dran, sich für Tokio zu qualifizieren, was letztlich aber doch nicht klappte. „Das war für mich kein Drama“, sagt der Luftpistolenschütze aus Reichenbach/Fils, „Olympische Spiele sind nie wirklich mein Ziel gewesen.“ Trotzdem nimmt er nun Paris 2024 ins Visier: „Wenn das Ganze schon mal vor der Haustüre stattfindet, will ich auch hin.“ Allerdings auf seinem ganz eigenen Weg.

 

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DFB-Frauen greifen nach Olympia-Ticket: „Wollen uns diesen Traum erfüllen“

Horst Hrubesch hatte vor dem Olympia-Showdown derart viel zu sagen, die Dolmetscherin kam beim Übersetzen ins Französische kaum hinterher. „Wir wollen uns diesen Traum von Olympia auf jeden Fall erfüllen“, lautete Hrubeschs knackige Kernbotschaft. Deshalb soll am besten gleich der erste Matchball für Paris sitzen.

Vor „drei oder vier Monaten“, betonte der Interims-Bundestrainer auf der Pressekonferenz im gut gefüllten „Auditorium“ des Stadions von Olympique Lyon, „hätte keiner gedacht, dass wir jetzt hier sitzen“. Und doch ist das Ziel seiner Mission zum Greifen nah: Mit einem Sieg gegen Frankreich im Nations-League-Halbfinale am Freitag ( Uhr/ARD) wird der Traum von den Sommerspielen wahr – und selbst im Falle einer Niederlage besteht noch Hoffnung.

Nach dem turbulenten WM-Krisenjahr zählt nur der kurzfristige Erfolg. Daher ist auch Unterstützung aus der DFB-Chefetage gewiss, Präsident Bernd Neuendorf und Geschäftsführer Andreas Rettig werden auf der Tribüne mitfiebern.

„Nach der enttäuschenden WM wäre es ein ganz wichtiges Signal in Richtung Frauenfußball, wenn wir diese Hürde nehmen würden und uns für Paris qualifizieren“, sagte Neuendorf jüngst dem SID und erinnerte an die Begeisterung bei der EM 2022 in England: „Daran wollen wir wieder anknüpfen. Deswegen hoffe ich sehr, dass wir wieder erfolgreich sein werden.“

Als Favorit gehen die im Vorsommer in Australien so kläglich gescheiterten Vize-Europameisterinnen nicht ins Rennen, Mutmacher gibt es dennoch vor der hohen Hürde. Da wäre zum einen die Doppelchance, da der Gastgeber Frankreich für Olympia gesetzt ist. 

Wird der erste Matchball für eines der beiden Paris-Tickets vergeben, gibt es im Spiel um Platz drei am Mittwoch noch eine zweite Möglichkeit. Dort ginge es auswärts gegen den Verlierer des zweiten Halbfinals, also die Niederlande (in Heerenveen) oder Weltmeister Spanien (in Sevilla). So oder so: Das DFB-Team muss ein Topteam schlagen.

Vorangehen soll auch diesmal „Frankreich-Schreck“ Alexandra Popp. Die Kapitänin, die in Lyon in einer Doppelspitze mit Lea Schüller für maximale Torgefahr sorgen soll, erzielte gegen die Französinnen sowohl im EM-Halbfinale 2022 als auch wenige Monate später beim Testspiel in Dresden einen Doppelpack zum 2:1-Sieg.

Laut der Frankreich-Expertin Sara Däbritz sehen Les Bleues die Deutschen durchaus als Angstgegner, bei großen Turnieren unterlagen sie dem DFB-Team mehrfach. „Genau mit dem Selbstvertrauen gehen wir auch in das Spiel“, versicherte die Mittelfeldspielerin von Olympique Lyon, warnte aber vor Frankreich: „Es ist eine starke Mannschaft. Sie haben individuelle Klasse und hohes Tempo.“

Däbritz gehört wie Popp zu den Spielerinnen, die bei der bislang letzten Olympia-Teilnahme 2016 dabei waren – der Goldcoup von Rio unter der damaligen Bundestrainerin Silvia Neid sei schlicht „unvergesslich“. Dieses „ganz besondere Gefühl“ bei Olympischen Spielen will die 29-Jährige unbedingt noch einmal erleben – genau wie Hrubesch.

Der 72-Jährige wird nicht müde zu betonen, wie „faszinierend“ er die Sommerspiele vor acht Jahren empfunden hat. Er weiß, wie Olympia geht: Damals holte Hrubesch Silber mit der DFB-Männerauswahl. Nun wäre es sein letztes Hurra als Trainer.

Geht seine Mission in den kommenden Tagen schief, dürften die DFB-Frauen ohne Hrubesch im April in die Qualifikation für die EM 2025 starten. Der Verband ist laut der neuen Sportdirektorin Nia Künzer „auf alles vorbereitet“ und „handlungsfähig“, falls in Kürze eine Nachfolgelösung benötigt wird.

 

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TVB Stuttgart verliert beim THW Kiel: 36 Tore reichen nicht zum Punktgewinn

Nach drei ungeschlagenen Spielen hintereinander hat der TVB Stuttgart in der Handball-Bundesliga wieder eine Niederlage kassiert: Beim deutschen Rekordmeister THW Kiel setzte es für die Mannschaft von Trainer Michael Schweikardt eine 36:39(18:20)-Niederlage. „Ich habe so wie das Handballfeld aufgeteilt ist, auch bei uns zwei Seiten gesehen. Offensiv war das ein gutes bis sehr gutes Spiel von uns mit hoher Angriffs- und Wurfeffizienz, mit unserer Defensive war ich bei 39 Gegentoren gar nicht zufrieden“, sagt Schweikardt.

Seine besten Werfer in dem munteren Scheibenschießen vor 10  071 Zuschauern in der Wunderino-Arena waren Kreisläufer Marino Maric (8), Rückraumspieler Ante Ivankovic (5) und Linksaußen Daniel Fernandez (5/1). Für den THW erzielte der Norweger Harald Reinkind (6) die meisten Treffer.

Die Nationalmannschaft landete auf Platz vier, die Zuschauer strömten in die Hallen. Doch was kommt nach der Handball-EM? Was tut der DHB, um Nachwuchs zu gewinnen, um jünger, bunter und gesellschaftlich relevanter zu werden?

Der TVB musste in Kiel kurzfristig auf zwei Spieler verzichten: Torwart Silvio Heinevetter und Kreisläufer Martin Slaninka fehlten beide aus privaten Gründen. Dafür feierte ein Duo sein Bundesligadebüt: der vom slowenischen Champions-League-Teilnehmer RK Celje verpflichtete kroatische Rückraumspieler Ivankovic (23) und Keeper Luca Tschentscher (20), der in der aktuellen Saison für Drittligist SG Pforzheim/Eutingen spielt und neuerdings ein Zweitspielrecht für den TVB besitzt.

Kapitän Tim Kneule führt Frisch Auf Göppingen in seinem 500. Spiel in der Handball-Bundesliga zum 35:31 gegen den ThSV Eisenach. Wir präsentieren alle Spieler mit mindestens 500 Bundesligaspielen.

Ivankovic lieferte eine couragierte Vorstellung ab, Tschentscher zeigte nach seiner Einwechslung kurz vor der Pause gleich zwei Glanzparaden gegen frei vor ihm auftauchende Kieler. In der 39. Minute machte der 1,98-m-Mann wieder Platz für Miljan Vujovic. Da stand es bereits 27:21 für den THW, der dann sogar auf 31:23 (47.) davonzog. Die Partie war entschieden.

Der TVB blieb aber vor allem dank seiner starken Angriffsleistung weiter dran, doch die schwache Hintermannschaft setzte dem druckvollen Kieler Spiel viel zu wenig entgegen. „Es hat Spaß gemacht, es war toll hier zu spielen, auch wenn wir natürlich gerne etwas Zählbares mitgenommen hätten“, sagte Stuttgarts Debütant Tschentscher. Insgesamt konnte der TVB mit der Torwartleistung diesmal nicht zufrieden sein. „Miljan hatte zuletzt zweimal super gehalten, heute war er nicht ganz so auf diesem Niveau, was man so einem jungen Torwart auch zugestehen muss“, meinte Schweikardt.

Die Chance es besser zu machen und auch wieder Punkte zu holten bietete sich bereits an diesem Donnerstag (19 Uhr/Porsche-Arena) – auch wenn das für den TVB gegen die fünftplatzierte MT Melsungen alles andere als einfach wird.

THW Reinkind 6, Ekberg 5/2, Bilyk 4, Dahmke 4, Johansson 4, Pekeler 4, Wiencek 4, Ellefsen a Skipagotu 2, Bellahcene 1, Ehrig 1, Landin 1, Wallinius 1, Weinhold 1, Överby 1.

TVB Maric 8, Fernandez 5/1, Ivankovic 5, Lönn 4, Forstbauer 3, Max Häfner 3, Kai Häfner 2, Pfattheicher 2, Zieker 2, Röthlisberger 1, Serrano 1.

Bisherige Spiele TVB Stuttgart – Füchse Berlin 29:30, HBW Balingen-Weilstetten – TVB 29:28, TVB – ThSV Eisenach 28:22, MT Melsungen – TVB 35:27, TVB – VfL Gummersbach 29:31, Rhein-Neckar Löwen – TVB 32:24, TVB – SG Flensburg-Handewitt 34:31, HSV Hamburg – TVB 31:36, TVB – SC Magdeburg 25:31, TBV Lemgo Lippe – TVB 31:25, HSG Wetzlar – TVB 31:31, TVB – Frisch Auf Göppingen 31:29, SC DHfK Leipzig – TVB 36:30, TVB – THW Kiel 31:36, TVB – TSV Hannover-Burgdorf 32:28, Bergischer HC – TVB 33:28, TVB – HC Erlangen 29:30, Füchse Berlin – TVB 32:27, TVB – Rhein-Neckar Löwen 32:31 Frisch Auf Göppingen – TVB 25:25, TVB – HSG Wetzlar 30:25, THW Kiel – TVB 39:36.

Nächste Spiele TVB – MT Melsungen (Donnerstag, 22. Februar, 19 Uhr), TSV Hannover-Burgdorf – TVB (Donnerstag, 29. Februar, 19 Uhr), TVB – SC DHfK Leipzig (Donnerstag, 7. März, 19 Uhr), VfL Gummersbach – TVB (Sonntag, 24. März, Uhr), TVB – Bergischer HC (Donnerstag, 28. März, 19 Uhr). (jüf)

 

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VfB Stuttgart Transfermarkt: Wie Fabian Wohlgemuth über Ausstiegsklauseln denkt

Das Fußballgeschäft galt schon vor knapp 30 Jahren als überhitzt und durchtrieben. Zum Beispiel im Falle des Transfers von Ronaldo Luis Nazario de Lima. Der Brasilianer schickte 1996 gleich drei Berater an den Verhandlungstisch, um seine Interessen zu wahren. Auf der anderen Seite saß Josep Lluis Nuñez, Präsident des FC Barcelona. Der Baulöwe wollte den 20-jährigen Wunderstürmer mit der Zahnlücke länger als die zunächst vereinbarten acht Jahre halten – und Nuñez meinte die Erfolgsformel zu haben. Eine enorme Gehaltserhöhung plus eine exorbitante Ausstiegsklausel.

 

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Fußball-Bundesliga: Fan-Proteste: eine Partie kurz vor dem Abbruch

Fan-Proteste gegen die Deutsche Fußball Liga haben am Bundesliga-Samstag zu teils massiven Verzögerungen in mehreren Stadien geführt. Die Partie des 1. FC Union Berlin gegen den VfL Wolfsburg (1:0) war insgesamt mehr als eine halbe Stunde unterbrochen, nachdem Anhänger beider Clubs immer wieder Tennisbälle auf den Rasen geworfen hatten. Das Spiel stand kurz vor dem Abbruch. Nur zwei der fünf Partien wurden ohne Zwischenfälle zu Ende gespielt.

Keine Unterbrechungen gab es beim 1:2 (1:2) von Werder Bremen gegen den 1. FC Heidenheim sowie beim 1:1 (1:1) von Eintracht Frankfurt gegen den VfL Bochum. RB Leipzig verpasste es beim 2:2 (1:1) beim FC Augsburg, wieder deutlicher an die Champions-League-Plätze heranzurücken. Die Unterbrechung dieser Partie hielt sich in Grenzen, unter anderem flog ein Klappstuhl aufs Feld. 

Beim Gastspiel von Schlusslicht Darmstadt 98 bei Borussia Mönchengladbach sorgten die Fans dagegen für längere Verzögerungen. Hintergrund ist der seit Monaten schwelende Widerstand einiger Fangruppen gegen den Einstieg eines Investors bei der DFL, die sich derzeit mit Angeboten der Unternehmen Blackstone und CVC befasst. Der Investor soll für eine prozentuale Beteiligung an den TV-Erlösen eine Milliarde Euro zahlen.

In mehreren Stadien waren wieder Spruchbänder zu sehen. „Nachhaltiges Wachstum statt schnelles Geld“ war beispielsweise in Augsburg zu lesen. In Berlin stand auf einem Banner: „Private-Equity-Heuschrecken ohne Einflussnahme? Verkauft uns nicht für dumm.“ Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck schickte beide Mannschaften zwischenzeitlich in die Kabine. In Mönchengladbach war zu lesen: „Nein zum Ligainvestor!“

Fans von Borussia Dortmund haben mit Protesten gegen den umstrittenen Investoren-Einstieg bei der DFL eine weitere Spielunterbrechung erzwungen.

Leipzig geriet durch das Gegentor durch Phillip Tietz (35.) in Bedrängnis. Loïs Openda (39.) mit seinem 15. Saisontor sowie Benjamin Sesko (52.) drehten die Partie zwischenzeitlich, ehe Ermedin Demirovic (60.) für den FCA traf. Ein Foul vom Augsburger Torwart Finn Dahmen an Mohamed Simakan brachte Leipzig die große Chance zur Entscheidung, doch Openda scheiterte beim fälligen Strafstoß an Dahmen (81.).

In Bremen vergab Jens Stage früh eine große Chance zur Führung (4.). Werder machte auch in der Folge das Spiel – die ersten Tore erzielten aber Lennard Maloney (12.) und Jan-Niklas Beste (18.) für Heidenheim. Romano Schmid (19.) machte die Partie zum 125. Geburtstag seines Clubs mit dem Anschlusstreffer schnell wieder spannend.

Frankfurt ging durch Omar Marmoush (14.) in Führung. Moritz Broschinski (17.) traf aber zeitig zum Ausgleich für Bochum. Beiden Clubs hilft das Remis in der Tabelle nicht weiter, Frankfurt ist Sechster, Bochum belegt den 14. Platz.

 

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TVB Stuttgart: Überraschende Rückkehr von Handballer Manuel Späth

Ungewöhnliche Lage, außergewöhnliche Lösung: Handball-Bundesligist TVB Stuttgart reagiert vor dem Derby bei Frisch Auf Göppingen an diesem Mittwoch (19 Uhr) auf seine personellen Nöte – und holt einen alten Bekannten zurück. Kreisläufer Manuel Späth hat seine Profikarriere eigentlich längst beendet, streift sich nun aber noch einmal für zwei Spiele das Trikot des TVB über. „Wenn ich einem meiner ehemaligen Vereine kurzfristig helfen kann, mache ich das sehr gerne“, sagt Manuel Späth, der eigentlich für den Viertligisten HSG Ostfildern spielt, „dass ich dadurch sogar noch einmal vor ausverkauftem Haus bei einem Derby in meinem alten Wohnzimmer in Göppingen auflaufen kann, macht die Sache umso schöner.“

Aushelfen wird Späth im Derby in der EWS-Arena und am Sonntag (18 Uhr) im Heimspiel gegen die HSG Wetzlar. „Nach den Ausfällen von Fynn Nicolaus und Lukas Laube ist seine Verpflichtung kurzfristig die beste Lösung für uns“, sagt TVB-Geschäftsführer Jürgen Schweikardt, „wir sind weiter intensiv auf der Suche nach einem längerfristigen Ersatz.“

Bei der Handball-EM kämpften sich Sebastian Heymann und Kai Häfner mit dem deutschen Team ins Halbfinale. Nun kehren die Rückraumspieler in den Bundesliga-Alltag zurück: Das Derby Frisch Auf Göppingen gegen TVB Stuttgart steht an.

Manuel Späth ist eine Bundesliga-Legende. Von 2006 bis 2017 spielte er für Frisch Auf Göppingen, wechselte dann für drei Jahre zum TVB Stuttgart. Anschließend zog es den Kreisläufer zum FC Porto, ehe er seine Karriere nach der Saison 2021/22 beim HSV Hamburg beendete. Späth (38) erzielte in 497 Bundesligaspielen 933 Tore. Nun kommen die Einsätze Nummer 498 und 499 hinzu – und vielleicht noch einer mehr? Zunächst hat der Dauerbrenner andere Ziele: „Ich hoffe, dass wir aus den beiden nächsten Spielen möglichst viele Punkte holen.“

 

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Qualifikationsturnier für Paris 2024: Handballer spielen in Hannover um Olympia-Ticket

Deutschlands Handballer können im Kampf um das Ticket zu den Olympischen Spielen auf den Heimvorteil bauen. Die DHB-Auswahl bestreitet ihr Ausscheidungsturnier vom 14. bis 17. März in Hannover, teilte der Deutsche Handballbund am Freitag mit. Gegner sind Kroatien, Österreich und Algerien.

„Wenn wir die Chance bekommen, im eigenen Land eine Qualifikation ausrichten zu dürfen, machen wir das, auch wenn es so kurz nach der Europameisterschaft eine Herausforderung darstellt“, sagte DHB-Vorstandschef Mark Schober und ergänzte: „Wir hoffen auf einen ähnlichen Rückhalt für unser Team, wie wir diesen bei der EM in Düsseldorf, Berlin und Köln erlebt haben.“  

Das Team von Bundestrainer Alfred Gislason, das bei der Heim-EM als Vierter die direkte Qualifikation für Paris knapp verpasst hatte, muss bei dem Turnier mindestens den zweiten Platz belegen. Der genaue Spielplan soll in Kürze veröffentlicht werden, teilte der DHB weiter mit. 

Bereits für die Olympischen Spiele qualifiziert sind Gastgeber und Europameister Frankreich, Weltmeister Dänemark sowie als Kontinentalvertreter Argentinien, Japan, Ägypten und Schweden.

 

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SC Freiburg gegen BW-Duell in der Bundesliga – wer ist die Nummer eins im Land?

Vor knapp fünf Monaten war der VfB Stuttgart die Nummer eins im Land, und wie. Anfang September war es, als Christian Streich nach dem 0:5-Debakel seines SC Freiburg in Stuttgart durch die Katakomben taumelte – und auf dem Pressepodium bedient und zerknirscht dies zum Besten gab: „Wir müssen schon wissen, wer wir sind“, sagte der Trainer: „Über uns wird erzählt, wir sind eine Spitzenmannschaft. Ich lach mich kaputt.“ Und weiter: „Wir müssten uns jetzt eingraben, schonungslos analysieren und ganz hart trainieren.“ Der VfB, so Streich, sei in allen Belangen überlegen gewesen.

 

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Nach Ausraster gegen Bayern: Drei Spiele Sperre: Milde mit Trainer Bjelica

Nenad Bjelicas tätlicher Doppelgriff ins Gesicht von Leroy Sane führte zu großer Empörung und heißen Diskussionen über die Zukunft des Trainers bei Union Berlin – doch zumindest der DFB ließ Milde walten. Drei Spiele Innenraumsperre und Euro Strafe: Über das schnelle Urteil des Sportgerichts nach dem Münchner Seitenlinien-Eklat vom Mittwochabend kann sich der uneinsichtige Bjelica wahrlich nicht beschweren.

Eine Bitte um Entschuldigung beim deutschen Nationalstürmer hatte der Kroate trotz der skandalösen Attacke rundheraus abgelehnt. Sein Verhalten sei zwar grundsätzlich „nicht zu tolerieren“, sagte der 52-Jährige. Es tue ihm auch leid für den Verein und seine Mannschaft – aber eine Entschuldigung bei Sane? Nein! „Er kommt in meinen Raum, um mich zu provozieren. Er hat mich geschubst und ich habe reagiert“, betonte Bjelica stur.

Ob und wie Union ihn sanktionieren wird, blieb zunächst offen. Doch selbst die eigenen Spieler fanden den Ausraster ihres Trainers während des 0:1 (0:0) beim FC Bayern inakzeptabel. „Trainer und Spieler haben eine Vorbildfunktion. Emotionen sind okay, aber wenn es körperlich wird, geht das nicht“, sagte Nationalspieler Robin Gosens in aller Deutlichkeit. Bjelica wisse, fügte Kevin Vogt an, „dass ihm da vielleicht die Sicherungen durchgebrannt sind. Da darf er sich nicht hinreißen lassen.“ Aber: Sane habe das „auch clever provoziert“.

Als Konsequenz wird Bjelica in den kommenden Bundesligaspielen gegen Darmstadt 98, bei RB Leipzig und beim FSV Mainz 05 fehlen – zwei davon sind enorm wichtige Duelle im Kampf gegen den Abstieg. Das Innenraumverbot beginnt jeweils eine halbe Stunde vor Spielbeginn und endet eine halbe Stunde nach Abpfiff.

Erst Ende November hatte Bjelica den Job von Urs Fischer übernommen und Union wieder Leben eingehaucht. Doch mit seiner Kurzschlussreaktion erwies er den Eisernen und sich selbst einen Bärendienst. Er sah von Schiedsrichter Frank Willenborg in der 74. Spielminute die Rote Karte. „Mein Verhalten war falsch, deshalb muss ich die Konsequenzen akzeptieren“, hatte er schon vor dem DFB-Urteil gesagt.

Als im Dezember 2005 der damalige Duisburg-Trainer Norbert Meier dem Kölner Profi Albert Streit an der Seitenlinie einen Kopfstoß verpasst hatte, war Meier vom Deutschen Fußball-Bund sogar mit einem dreimonatigen Berufsverbot belegt worden. Er wolle, sagte Bayern-Trainer Thomas Tuchel nun über Bjelica, „kein Öl mehr ins Feuer gießen. Aber: nicht gut. Es ist schwer, ihn da zu verteidigen.“

Immerhin reagierte der betroffene Sane gelassen. „Ich bin bei so etwas nicht nachtragend. Soweit ich weiß, war er etwas emotional nach der Szene in unserem Strafraum. Wie auch immer – Hauptsache, wir haben die drei wichtigen Punkte geholt“, sagte er der Bild-Zeitung.

Wie es überhaupt zu der Rangelei an der Seitenlinie kam? „Ich wollte“, so Sane, „eigentlich nur schnell den Ball wieder haben, um den nächsten Angriff zu starten. Dann wurde es etwas wild und er hat mir ins Gesicht gegriffen.“ 

Das Training darf Bjelica weiterhin leiten. Am Sonntag ( Uhr/DAZN) gegen Darmstadt steht dann aber erstmals das Assistenz-Trio aus Danijel Jumic, Nino Bule und Marie-Louise Eta in der Verantwortung. 

 

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Die MHP-Arena leuchtet bunt

Es ganz besonderes Farbenspiel war am Sonntagabend in Bad Cannstatt zu beobachten: Die MHP-Arena, die Heimspielstätte des VfB Stuttgart, leuchtete weit sichtbar in Regenbogenfarben. Der Fußball-Bundesligist und mitgliederstärkste Verein Baden-Württembergs hatte die Aktion als Statement für Vielfalt und Toleranz initiiert – etliche Veranstaltungen in Deutschland standen am Wochenende in eben diesem Zeichen.

News zum VfB Stuttgart. Wissenswertes, Videos, Bilder und das Neueste aus den sozialen Netzwerken – unser Newsblog ist immer aktuell und begleitet die Weiß-Roten durch die Saison in der Bundesliga.

Auch der VfB hatte hierbei öffentlich die Kundgebung „Stuttgart hält zusammen“ auf dem Marktplatz unterstützt und anschließend mit der bunten Arena einen eigenen Akzent gesetzt.

Erst seit vergangenem Jahr gibt es die Möglichkeit, das Membrandach von unten bunt anzuleuchten – am Sonntag wurde sie erstmals genutzt durch ringsum verteilte Leuchtkörper. Ab 16 Uhr waren sie angeschaltet, mit einbrechender Dämmerung erhielt das Farbenspiel immer schärfere Konturen. In der Bildergalerie sehen Sie die Eindrücke.

 

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