Kategorie -Sport für junges Volk

Deutscher Eishockey-Bund: Bundestrainer Marco Sturm wechselt in die USA


Deutscher Eishockey-Bund Bundestrainer Marco Sturm wechselt in die USA Marco Sturm (mitte) verlässt den Deutschen Eishockey-Bund.

Das ist eine bittere Nachricht für den deutschen Eishockey-Bund: Marco Sturm hört als Bundestrainer auf und wechselt in die USA. In der NHL übernimmt er den Posten des Assistenztrainers bei den Los Angeles Kings.

Los Angeles – Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm verlässt den Deutschen Eishockey-Bund und übernimmt den Posten des Assistenztrainers bei den Los Angeles Kings in der nordamerikanischen Profiliga NHL. Die Kalifornier gaben die Verpflichtung am Sonntag bekannt. Der Wechsel Sturms, der als Spieler unter anderem schon bei den Kings aktiv war, ist Folge der Trennung von Cheftrainer John Stevens, ihn ersetzt Willie Desjardins. Sturm wird Nachfolger von Stevens’ Assistent Don Nachbaur.

Sturm betreut nach dpa-Informationen die deutsche Mannschaft nur noch beim Deutschland-Cup von Donnerstag bis Sonntag in Krefeld. Dort trifft sein Team auf Russland, die Slowakei und die Schweiz.

Sturm führt Deutschland zu Olympia-Silber

Sturm hatte seine Mannschaft im Februar bei den Olympischen Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang ins Finale gegen Russland geführt, damit den größten Erfolg für das deutsche Eishockey errungen und eine neue Begeisterung für die Sportart in Deutschland ausgelöst. Sein Vertrag beim DEB lief noch bis 2022.

Der frühere Nationalspieler, der mit mehr als 1000 Einsätzen deutscher Rekordspieler in der NHL ist, machte nie ein Geheimnis daraus, auch als Trainer gerne in der Zukunft einmal in der NHL tätig sein zu wollen. „Momentan bin ich Bundestrainer und mir macht es auch einen Riesenspaß“, bekräftigte Sturm noch nach dem Abschluss der Weltmeisterschaft im Mai im dänischen Herning.

Der Umbruch im deutschen Eishockey geht durch Sturms Abschied weiter. Nach dem Silber-Coup bei den Winterspielen im Februar hatten die langjährigen Leistungsträger Christian Ehrhoff, Marcel Goc und Patrick Reimer ihre Karrieren im DEB-Team beendet.

Die Los Angeles Kings stehen auf dem letzte Platz der NHL.

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DFB-Pokal: Favoriten kämpfen Aufstand der Kleinen nieder


DFB-Pokal Favoriten kämpfen Aufstand der Kleinen nieder Am Ende reichte es doch nicht für den 1. FC Köln.

Im DFB-Pokal haben Borussia Dortmund und Schalke 04 nach hartem Kampf die nächste Runde erreicht. Beide Vereine mussten in die Verlängerung. Schalke gegen Köln sogar ins Elfmeterschießen.

Köln – Die Favoriten in der zweiten Runde des DFB-Pokals haben einen Aufstand der Kleinen niedergekämpft. Bundesliga-Spitzenreiter Borussia Dortmund setzte sich gegen Zweitligist Union Berlin erst nach Verlängerung mit 3:2 (2:2, 1:0) durch. Gar das Elfmeterschießen benötigten Vizemeister Schalke 04 bei Bundesliga-Absteiger 1. FC Köln zum 6:5-Erfolg (1:1, 1:1, 0:1 n.V.) und Erstliga-Aufsteiger 1. FC Nürnberg zum 4:2 bei Drittligist Hansa Rostock (2:2, 1:1, 0:1 n.V.). Nur der Bundesliga-Vierte Werder Bremen erreichte bei Viertligist Weiche Flensburg durch ein 5:1 (3:1) ohne Mühe das Achtelfinale. Dortmund tat sich gegen Berlin unerwartet schwer. Erst Nationalspieler Marco Reus (120.+1, Foulelfmeter) bewahrte die Westfalen mit dem Siegtreffer kurz vor Ende der Verlängerung vor dem Elfmeterschießen. Zuvor hatte dem BVB eine zweimalige Führung durch Christian Pulisic (40.) und Maximilian Philipp (73.) nicht zu einem standesgemäß sicheren Erfolg in der regulären Spielzeit gereicht, denn Sebastian Polter (63. und 88.) glich jeweils für die „Eisernen“ aus.

Nürnberg beweißt Moral

Schalkes entscheidenden Treffer im Elfmeterschießen nach insgesamt zwei Kölner Fahrkarten erzielte Mark Uth. Zuvor hatte Joker Nabil Bentaleb (89., Handelfmeter) die Torflaute der Königsblauen nach 395 Minuten beendet und sein Team damit nach der FC-Führung durch Jhon Cordoba (43.) in die Verlängerung gerettet. Nürnberg bewies in Rostock Moral und glich sowohl in der regulären Spielzeit als auch in der Verlängerung eine Führung der Gastgeber aus. Die Club-Treffer gingen auf das Konto von Adam Zrelak (90.) und Federico Palacios-Martinez (103.). Im Elfmeterschießen besiegelte Tim Leibold die Niederlage des Erstrunden-Bezwingers von Erstligist VfB Stuttgart. Bremen zog unterdessen souverän in die Runde der besten 16 ein. Der sechsmalige Pokalsieger machte seinem Trainer Florian Kohfeldt durch Treffer von Claudio Pizarro (8.), Florian Kainz (37.), Davy Klaassen (44./Foulelfmeter) und des eingewechselten Martin Harnik (76./80.) auch ohne viel Glanz das perfekte Geschenk zum einjährigen Dienstjubiläum auf der Bank der Grün-Weißen. Die Amateure durften nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Ilidio Santos (27.), der nebenberuflich als Kellner arbeitet, nur kurz von einer Fortsetzung ihres Pokal-Abenteuers nach dem Erstrunden-Erfolg über Zweitligist VfL Bochum träumen.

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VfB Stuttgart gegen TSG Hoffenheim: „Wir müssen jetzt alle aufwachen“


VfB Stuttgart gegen TSG Hoffenheim „Wir müssen jetzt alle aufwachen“

Wie in der Vorwoche gegen Borussia Dortmund ist der VfB Stuttgart auch gegen die TSG Hoffenheim unter die Räder gekommen. Nach dem 0:4 in Sinsheim haben wir die Stimmen der VfB-Akteure gesammelt.

In der ersten Halbzeit hält der VfB gut dagegen und stoppt die meisten Angriffe der Hoffenheimer. Foto: dpa In der zweiten Halbzeit jubelt nur noch Hoffenheim. Foto: Bongarts

Sinsheim – Auch im zweiten Spiel unter dem neuen Trainer Markus Weinzierl musste der VfB Stuttgart eine herbe Niederlage hinnehmen. Bei der TSG Hoffenheim mussten die Schwaben nach dem Platzverweis gegen Emiliano Insua lange Zeit in Unterzahl agieren (lesen Sie hier alles zur Roten Karte), um dann zu Beginn des zweiten Spielabschnitts gar vier Tore binnen 13 Minuten zu kassieren.

Lesen Sie hier die Einzelkritik: Das Weinzierl-Team zerbröselt in seine Einzelteile

Nach dem erneut enttäuschenden Auftritt des VfB Stuttgart haben wir in den Katakomben der Sinsheimer Arena mit den Spielern und Verantwortlichen des Vereins mit dem Brustring gesprochen und die Aussagen zusammengetragen.

VfB-Trainer Markus Weinzierl: „Das Spiel wurde heute in der achten Minute entschieden. In der ersten Hälfte haben wir das noch gut gemacht, danach sind wir dann in der zweiten Hälfte über die linke Seite jedoch unter die Räder gekommen. Das darf uns einfach nicht passieren.“

TSG-Trainer Julian Nagelsmann: „Wir haben zu Beginn einige Probleme gehabt, was aber nach der harten Woche nicht verwundert. Am Anfang hatten wir bei der einen oder anderen Situation zunächst etwas Glück. Aber aufgrund der zweiten Halbzeit und der Endphase der ersten Hälfte geht der Sieg für uns in Ordnung. Die Rote Karte habe ich noch nicht genau gesehen und kann sie daher auch noch nicht bewerten.“

VfB-Torhüter Ron-Robert Zieler: „Allein an der Roten Karte für Emiliano Insua dürfen wir diese Niederlage nicht festmachen. Wir müssen jetzt alle aufwachen und uns klar machen, dass wir gegen den Abstieg spielen.“

VfB-Sportchef Michael Reschke: „Das 0:4 ist mächtig und bitter. Aber Hoffenheim hat es sehr schlau gemacht, obwohl wir eine sehr gute erste Hälfte in Unterzahl gespielt haben. Da hat die Mannschaft Mumm gezeigt. Es ist jetzt aber erst ein Viertel der Saison gespielt. Wir haben genügend Möglichkeiten, Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln. Deshalb zählt für uns jetzt nur das Spiel gegen Eintracht Frankfurt.“

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Pokal-Auslosung: Im Viertelfinale muss der KFC zu SW Essen

Pokal-Auslosung: Im Viertelfinale muss der KFC zu SW Essen


(ths) Fußball-Drittligist KFC Uerdingen tritt im Viertelfinale des Niederrheinpokals beim Oberligisten Schwarz-Weiß Essen an. Das ergab die Auslosung in der Sportschule Wedau. „Ich freue mich auf das Spiel am Uhlenkrug“, sagte KFC-Trainer Stefan Krämer. „Das ist ein Ort mit großer Fußball-Tradition.“ Allerdings kann die Partie nicht, wie ursprünglich angesetzt, am 24. November stattfinden, weil der KFC an diesem Tag in der Meisterschaft den VfR Aalen empfängt.

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Champions League: Hoffenheim rettet Unentschieden gegen Lyon


Champions League Hoffenheim rettet Unentschieden gegen Lyon Vier Tore fielen in der zweiten Halbzeit in Sinsheim.

Die TSG 1899 Hoffenheim bleibt in der Champions League weiterhin ohne Sieg. Vor heimischen Publikum retteten sich die Kraichgauer mit einem späten Treffer noch zu einem Unentschieden.

Sinsheim – Die TSG 1899 Hoffenheim wartet in der Champions League weiter auf den ersten Sieg. Mehrere Abwehrfehler brachten den Fußball-Bundesligisten am Dienstag beim 3:3 (1:1) gegen Olympique Lyon um ein besseres Ergebnis.

Nach drei Spielen in der Königsklasse haben die Kraichgauer nur zwei Punkte und als Gruppendritter nur noch geringe Chancen auf das Achtelfinale. Nach einem Fehler von Abwehrchef Kevin Vogt brachte Bertrand Traoré die Gäste in Führung (27. Minute). Andrej Kramaric drehte zunächst die Partie (33./46.), ehe Tanguy Ndombelé der Ausgleich gelang (59.) und Memphis Depay die Gäste erneut in Führung schoss (67.). Joelinton erzielte in der Nachspielzeit immerhin noch den Ausgleich für die Gastgeber (90.+2).

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Gegen Fortuna Düsseldorf: Luka Jovic führt Eintracht Frankfurt zum Kantersieg


Gegen Fortuna Düsseldorf Luka Jovic führt Eintracht Frankfurt zum Kantersieg Luka Jovic war der Mann des Spiels für Eintracht Frankfurt gegen Fortuna Düsseldorf.

Eintracht Frankfurt hat in einem einseitigen Bundesliga-Spiel deutlich gegen Fortuna Düsseldorf gewonnen. Mann des Abends war Luka Jovic – der Serbe trug sich am Freitag in die Geschichtsbücher der Hessen ein.

Frankfurt/Main – Fünf Tore für die Geschichtsbücher! Der alles überragende Luka Jovic hat die „Serientäter“ von Eintracht Frankfurt im Alleingang zum nächsten Sieg geschossen und mit seinen fünf Toren einen Vereinsrekord der Hessen aufgestellt. Beim 7:1 (3:0) gegen Fortuna Düsseldorf fehlte Jovic damit nur ein Treffer zum Bundesliga-Rekord von Dieter Müller (1977).

Mit dem bislang besten Spiel seiner Karriere verdarb der Serbe auch dem Ex-Frankfurter Friedhelm Funkel die Rückkehr an den Main. Der Trainer der überforderten Düsseldorfer, der Frankfurt zwischen 2004 und 2009 in die Bundesliga, das DFB-Pokalfinale und den Europacup geführt hatte, stürzte mit dem Aufsteiger ans Tabellenende.

Sebastien Haller trifft doppelt

Neben dem seit Wochen überragenden Jovic, der seine Saisontreffer drei bis sieben (27./34./55./69./72.) in teilweise unnachahmlicher Manier markierte, traf Sebastien Haller (20./50.) doppelt. Der Stürmer erzielte die Führung per Handelfmeter, den Schiedsrichter Deniz Aytekin (Oberasbach) erst nach Ansicht der Videobilder gab – und das auch irgendwie überraschend. Denn der Unparteiische ahndete damit ein Handspiel von Düsseldorfs Adam Bodzek, das zwei Minuten vorher geschehen war.

Der Treffer versetzte die Eintracht in einen Rausch. Lucas Torro (36.) hätte vor der Pause beinahe für noch klarere Verhältnisse gesorgt. Den Schuss des Spaniers, der nach dem Tod seines Bruders in den Kader zurückgekehrt war, lenkte Fortuna-Keeper Michael Rensing allerdings an die Latte. Auch Evan Ndicka (45.+1) scheiterte am Aluminium. Tore und Chancen waren der verdiente Lohn für die beste Frankfurter Bundesliga-Halbzeit in dieser Saison.

Die Gastgeber hatten vor 51.000 Zuschauern in der WM-Arena von der ersten Sekunde an das Heft des Handelns an sich gerissen und mussten nur deshalb länger als erhofft auf die Führung warten, weil Haller (10.) in hervorragender Position einen Ball verstolperte und Jovic (18.) mit einem Heber scheiterte. Die Gäste gaben indes ein völlig anderes Bild ab, sie trauten sich im ersten Durchgang nur zweimal in die Gefahrenzone der Frankfurter.

Friedhelm Funkel bleibt mutig

Beim ersten Mal – es durfte beim Stand von 0:0 noch als ein Hoffnungsschimmer gedeutet werden – wurde der Schuss von Alfredo Morales (13.) geblockt. Kurz vor der Pause scheiterte Marvin Ducksch (43.) an SGE-Torhüter Kevin Trapp. Immerhin blieb Funkel mutig – oder er weckte zumindest den Eindruck. Seine taktische Umstellung hin zum offensiveren 4-3-3-System erbrachte durch den Treffer von Dodi Lukebakio (53.) auch Ertrag. Dumm nur, dass kurz davor Haller und Jovic getroffen hatten.

Angesichts der komfortablen Führung richteten die frenetischen Fans der Frankfurter schon nach einer guten Stunden den Blick auf die nächsten Aufgaben, sie sangen glückselig vom Europacup. Dort könnte die Eintracht am kommenden Donnerstag gegen Apollon Limassol im besten Fall schon in die K.o.-Runde der Europa League einziehen.

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UEFA Nations League: England setzt Ausrufezeichen in Spanien


UEFA Nations League England setzt Ausrufezeichen in Spanien Jubel bei den Spielern der englischen Nationalmannschaft

Mit schnellem Konterfußball und beeindruckender Effektivität gelang England der erste Sieg in der UEFA Nations League. Vor der Begegnung in Sevilla hatten englische Fans indes für Negativschlagzeilen gesorgt.

Sevilla – WM-Halbfinalist England hat Spaniens Höhenflug eindrucksvoll beendet und den ersten Sieg in der Nations League gefeiert. Die Three Lions gewannen in Sevilla nach einer furiosen ersten Halbzeit verdient mit 3:2 (3:0), für Spaniens neuen Nationaltrainer Luis Enrique war es im vierten Spiel die erste Niederlage.

Raheem Sterling (16./38.) mit seinem ersten Doppelpack für England und Marcus Rashford (30.) sorgten schon vor der Pause für klare Verhältnisse. Spanien kam durch Borussia Dortmunds Shootingstar Paco Alcacer (59.) und Sergio Ramos (90.+8) noch einmal heran. Trotz der Niederlage führt Spanien die Gruppe 4 der A-Liga mit sechs Punkten weiter vor England (4) und Kroatien (1) an.

Englische Fans sorgen für Negativschlagzeilen

Spanien begann mit Thiago (Bayern München) in der Startelf offensiv, wurde nach einer Viertelstunde jedoch eiskalt ausgekontert. Rashford bediente Sterling, der ins linke Eck traf. Anschließend spielte nur noch England: Erst verwertete Rashford auch die zweite Chance der Gäste, dann erhöhte Sterling gar auf 3:0. Nach der Pause traf Alcacer einmal mehr unmittelbar nach seiner Einwechselung. Der 25-Jährige verbesserte mit seinem ersten Ballkontakt seine Saisonbilanz auf zehn Tore aus sechs Spielen. Beim jüngsten 4:1 in Wales hatte er sogar doppelt getroffen.

Vor der Begegnung hatten englische Fans für Negativschlagzeilen gesorgt. Videoaufnahmen zeigen, wie Personen in der andalusischen Stadt Seitenspiegel von geparkten Autos abtreten. Zudem warf ein Mann ein Glas auf ein fahrendes Auto. „Wir verurteilen das inakzeptable Verhalten, das in Sevilla zu sehen war“, teilte der englische Verband FA mit.

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Borussia Dortmund: BVB wohl einig mit Paco Alcacer


Borussia Dortmund BVB wohl einig mit Paco Alcacer Laut „Bild“ sollen sich der spanische Stürmer Alcacer und der BVB auf einen Vertrag bis 2023 geeinigt haben.

Laut Medienberichten haben sich Bundesliga-Spitzenreiter Borussia Dortmund und der ausgeliehene spanische Stürmer Paco Alcacer auf einen Vertrag bis 2023 geeinigt. Offiziell bestätigt ist der Deal aber noch nicht.

Dortmund – Bundesliga-Spitzenreiter Borussia Dortmund und der bislang ausgeliehene Paco Alcacer haben sich offenbar auf einen Vertrag bis 2023 geeinigt. Das berichtet die „Bild“-Zeitung.

Der spanische Stürmer, der in drei Liga-Spielen sechs Tore erzielte, war im Sommer für ein Jahr vom spanischen Fußball-Meister FC Barcelona ausgeliehen worden.

Der BVB besitzt aber eine fixierte Kaufoption in Höhe von 23 Millionen Euro, die mit der Leihgebühr verrechnet werden soll. Offiziell bestätigt ist der Deal noch nicht.

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Fußball-Bundesliga: RB Leipzig stürmt auf Platz 2 – 6:0-Kantersieg gegen Nürnberg


Fußball-Bundesliga RB Leipzig stürmt auf Platz 2 – 6:0-Kantersieg gegen Nürnberg Ein guter Tag für Ralf Rangnick.

RB Leipzig entwickelt sich zum Titelkandidaten. Hilflose Nürnberger bekommen die gnadenlose Wucht der Mannschaft von Ralf Rangnick zu spüren, die ihren höchsten Sieg im Profi-Fußball feiert. Die Franken erleben dagegen den nächsten Auswärts-Tiefschlag.

Leipzig – Mit einer berauschenden Gala und dem höchsten Sieg in der Vereinsgeschichte im Profi-Fußball ist RB Leipzig auf den zweiten Platz der Bundesliga-Tabelle gestürmt – Gegner 1. FC Nürnberg hat dabei das nächste üble Auswärts-Debakel erlebt. Die Roten Bullen fertigten die Franken am Sonntagabend zum Abschluss des siebten Spieltags mit 6:0 (4:0) ab, sind nun seit sechs Spielen in der Liga ungeschlagen und vorerst zu einem der Titelkandidaten aufgestiegen.

Nach nicht mal sieben Minuten hatten die stürmischen Leipziger von Trainer Ralf Rangnick mit einer 2:0-Führung durch Kevin Kampl in dessen 100. Ligaspiel (3.) und Yussuf Poulsen (7.) für die Vorentscheidung gesorgt. Der Rest war Kür gegen bemitleidenswerte Gäste. Noch vor der Pause erhöhten Marcel Sabitzer (21.) und Timo Werner (31.) mit seinem 50. Bundesligator. Doch damit noch lange nicht genug: Sabitzer (55.) und Werner (59.) setzten das Tor-Festival fort, wobei Werner (63.) sogar noch einen Foulelfmeter vergab. Für die Attacke zuvor hatte Nürnbergs Tim Leibold die Rote Karte gesehen.

Die ersten Minuten ließen mehr als erahnen, dass die Hoffnung von Gäste-Trainer Michael Köllner auf eine „bärenstarke“ Leistung seiner Mannschaft und eine „durchschnittliche oder schlechte“ der Leipziger sich an diesem erinnerungswürdigen Rekordabend in der Red Bull Arena vor 37 389 Zuschauern nicht erfüllen würde. Von Müdigkeit war bei den Sachsen nichts zu spüren, kein Wunder: Rangnick brachte im Vergleich zum 3:1 rund 72 Stunden zuvor in der Europa League bei Rosenborg Trondheim sieben frische Kräfte, darunter auch Kampl.

Hilflose Franken

Nicht mal drei Minuten waren gespielt, da riss der Mittelfeldantreiber seine Arme nach oben und bejubelte mit dem Leipziger Anhang die Führung von RB. Und es war ein Tor wie aus dem Rangnick’schen Umschaltspiel-Lehrbuch: Kurz vor der Mittellinie eroberten seine Spieler in der eigenen Hälfte den Ball, dann ging es rasend schnell. Zu schnell für die Nürnberger, die nach ihrem bitterbösen 0:7 bei Borussia Dortmund elf Tage zuvor alles, nur nicht naiv ins Spiel bei RB gehen wollten. Emil Forsberg auf Kampl, Kampl auf Werner, Werner auf Kampl – Tor. Alle drei gehörten zu denen, die neu in die Startformation gerückt waren.

So wie Poulsen. Nach Vorlage von Sabitzer schob der Däne im Fallen den Ball an Nürnbergs Torwart Fabian Bredlow vorbei. Nun ging es nur noch darum, wie hoch der Sieg ausfällen und wie weit RB in der Tabelle nach vorn rücken würde. Denn die hilflosen Franken hatten genau das gemacht, was ein Gegner der Leipziger nie machen sollte: Sie so richtig in Spiellaune kommen lassen. Tor Nummer drei fiel daher auch nicht überraschend, diesmal machte es Sabitzer selbst. Bredlow, einst mal bei den Leipzigern unter Vertrag, sah beim Schuss ins kurze Eck nicht gut aus.

Ins lange Eck aus 16 Metern traf Werner, endlich Saison-Tor Nummer drei in der Liga für den Nationalstürmer. Viel zu viel Platz ließen die Gäste ihm und Vorbereiter Forsberg. Club-Trainer Köllner, der in seiner Box mit Händen in der Tasche hin und her ging, senkte den Blick nach unten. Schadensbegrenzung, mehr war nicht mehr möglich. Aber nicht mal das bekamen die Nürnberger hin. Nach ein paar fast schon ruhigen Minuten der Gastgeber direkt nach der Pause erhöhten diese noch mal das Tempo – und das Torkonto durch Sabitzer und Werner. Danach wäre noch mehr dringewesen durch Werners Elfer und einen Kopfball von Kapitän Willi Orban an den Pfosten. Der Rekordsieg war aber eh schon besiegelt und das 5:1 zu Drittligazeiten in der Saison 2013/2014 übertrumpft.

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Borussia Dortmund siegt gegen AS Monaco: BVB nach Sieg gegen Monaco auf Achtelfinal-Kurs


Borussia Dortmund siegt gegen AS Monaco BVB nach Sieg gegen Monaco auf Achtelfinal-Kurs Der BVB-Sieg gegen Monaco war hochverdient.

Eine Halbzeit lang tut sich der BVB schwer gegen Monaco. Doch nach einer von Taktik geprägten torlosen ersten Hälfte sorgen ein Joker und eine Leihgabe vom FC Barcelona für die Vorentscheidung. Den Schlusspunkt setzt Kapitän Marco Reus.

Dortmund – Tabellenführer in der Bundesliga, Spitzenreiter in der Champions League – Borussia Dortmund hat auch auf europäischer Ebene seinen Erfolgskurs fortgesetzt. Mit dem 3:0 (0:0) über AS Monaco gelang dem BVB in der Fußball-Königsklasse ein weiterer Schritt in Richtung Achtelfinale. Beim ersten Wiedersehen mit dem Team aus dem Fürstentum seit dem Bombenanschlag auf den Dortmunder Teambus am 11. April 2017 trafen der eingewechselte Jacob Bruun Larsen (51.), Paco Alcácer (72.) und Kapitän Marco Reus (90.+2) am Mittwoch vor 66 099 Zuschauern im ausverkauften Dortmunder Stadion.

Ein hochverdienter Sieg

„Ich freue mich riesig, das war eine geile Szene“, sagte Larsen. Nur wenige Minuten vor seinem Treffer hatte Alcácer noch einen Foulelfmeter an die Latte geschossen (69.). „Wir haben Geduld bewahrt. Wir wussten, dass es ein schwieriges Spiel wird“, sagte BVB-Torwart Roman Bürki im TV-Sender Sky und räumte ein, dass auf der Fahrt zum Stadion die Erinnerungen wieder hochkamen an den Anschlag.

Nach einer von Taktik geprägten ersten Halbzeit steigerte sich die Elf von Trainer Lucien Favre deutlich und kam zu einem hochverdienten Sieg und dem neunten Pflichtspiel unter Favre ohne Niederlage. Damit kommt es in drei Wochen an gleicher Stätte zum Spitzenspiel in der Königsklassen-Gruppe A gegen Atlético Madrid (ebenfalls 6 Punkte).

Ohne Mario Götze, der zum dritten Mal in Serie nicht im Kader stand, und die verletzten Christian Pulisic, Marcel Schmelzer und Shinji Kagawa, war der BVB von Beginn an um Spielkontrolle bemüht. Doch aus Sorge vor Kontern der Monegassen scheute das Favre-Team zunächst das Risiko. Zudem erwies sich der Tabellen-18. der Ligue 1 trotz seines schlechten Saisonstarts als spielstark und erwies sich als gleichwertiger Gegner. Wie schon beim glücklichen 1:0 zwei Wochen zuvor in Brügge tat sich die Borussia vor allem beim Herausspielen von Torchancen schwer und konnte nicht an die famosen Auftritte in der Bundesliga gegen Nürnberg (7:0) und Leverkusen (4:2) anknüpfen.

Bürki bärenstark

Die Gäste hatten bei einem Schuss von Youri Tielemans (20.) sogar die erste große Chance, doch der seit Wochen starke BVB-Schlussmann Bürki parierte. „Wir wollen immer das Spiel machen und das Spiel beherrschen, müssen aber auch die richtige Balance finden“, hatte Favre unmittelbar vor der Partie noch im TV-Sender Sky gesagt.

Bis zur ersten torgefährlichen Szene brauchte die Borussia jedoch mehr als eine halbe Stunde. Der Schuss aus 18 Metern von Neuzugang Alcácer, der gegen Leverkusen als Einwechselspieler zwei Treffer erzielt hatte und nun erstmals in der Dortmunder Startelf stand, verfehlte das Tor nur knapp (33.). Die zweite Dortmunder Chance durch Marius Wolf parierte der ehemalige Wolfsburger Torwart Diego Benaglio prächtig (39.). Bei der Aktion verletzte sich der Schweizer jedoch an der Leiste und musste kurz vor der Pause seinen Platz für den kroatischen Nationaltorwart Danijel Subasic räumen.

Viel Taktik, wenig spielerischer Glanz

Das Bild der ersten Halbzeit – viel Taktik, wenig spielerischer Glanz – änderte sich nach dem Wechsel. Nach einer sehenswerten Co-Produktion der beiden Youngster Jadon Sancho (18) und dem nach der Pause für Wolf eingewechselten Larsen (20) gelang dem BVB die Führung. Wieder einmal erwies sich Sancho, der seinen Vertrag beim BVB einen Tag zuvor bis 2022 verlängert hatte, als Juwel. Mit einem feinen Pass auf Larsen bereite er bereits seinen sechsten Treffer dieser Saison vor.

Wenig später wurde Reus nach einer gelungenen Einzelaktion im Strafraum von Kamil Glik gefoult. Alcácer redete auf Reus ein, schnappte sich den Ball – und schoss an die Latte (69.). Auch Sancho vergab eine gute Möglichkeit (71.), doch dann machte der vom FC Barcelona ausgeliehene Alcácer seinen Fehlschuss wieder wett. Sein viertes Pflichtspieltor für den BVB sorgte für die Vorentscheidung, Reus rundete mit seinem Tor in der Nachspielzeit den Abend ab.

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