Kategorie -Sport für junges Volk

Mannschaftsbesprechung geschwänzt – Stöger wirft Aubameyang aus dem Kader


Trainer Peter Stöger lässt Jungstar Alexander Isak im Sturmzentrum spielen. Vor dem Spiel bestätigte Stöger, dass Aubameyang eine Mannschaftsbesprechung nach dem Abschlusstraining am Samstag geschwänzt hatte.

„Das ist eine relativ wichtige Sitzung, und er ist eben ferngeblieben. Das hat zur Folge, dass ich die Einschätzung habe, dass es ihm nicht ganz so wichtig ist, dass er nicht so fokussiert ist. Dann haben wir Konsequenzen gezogen“, sagte Stöger bei Sky: „Er war ein wenig überrascht heute. Er hat das für sich nicht ganz so wahrgenommen. Für uns ist es aber eine klare Geschichte. Wenn er da nicht dabei sein will, dann spielt eben ein anderer, der voll fokussiert ist. Er hat kurz angedeutet, dass er es vergessen hätte, aber wir wissen alle, dass das nicht so der Fall ist.“

Laut Vereinsauskunft besteht kein Zusammenhang mit einem Vorfall vom Vormittag. Aubameyang hatte bei Instagram geklagt, er fühle sich von einem Journalisten rassistisch beleidigt.

Aubameyangs Eskapaden halten die Dortmunder seit Jahren in Atem. Mal flog er unerlaubt nach Mailand zum Einkaufen, mal drehte er trotz Verbots ein Image-Video auf dem Trainingsplatz. Zudem gab es immer wieder Spekulationen über einen Abschied aus Dortmund, die Aubameyang teilweise selbst befeuerte.

Stöger ließ trotz der Suspendierung die Tür weiter offen für den Stürmer. „Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht nachtragend bin. Er kann sich nächste Woche ganz normal wieder für die Mannschaft qualifizieren“, sagte der Österreicher. Darüber, ob Aubameyang möglicherweise seinen Abgang provozieren wolle, wollte Stöger nicht spekulieren.

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hatte den 28-Jährigen vor dem neuerlichen Vorfall noch in Schutz genommen. Aubameyang sei „ein totaler Profi“, sagte Watzke. Im Spanien-Trainingslager hatte Aubameyang entgegen der Gepflogenheiten seine Familie im Mannschaftshotel einquartiert.

Sie können mehr von den nachrichten auf lesen quelle

Ex-VfB-Spieler: Treffer von Josip Brekalo für „Tor des Jahres“ nominiert


Ex-VfB-Spieler Treffer von Josip Brekalo für „Tor des Jahres“ nominiert Josip Brekalo (Mitte) erzielte für den VfB Stuttgart den wichtigen Siegtreffer beim 1. FC Heidenheim – wird es das „Tor des Jahres“?

Er mag zwar nicht mehr beim VfB Stuttgart unter Vertrag stehen, doch viele Fans der Roten erinnern sich nur zu gerne an diesen Moment: Der Treffer von Josip Brekalo beim 1. FC Heidenheim ist für das „Tor des Jahres“ 2017 nominiert.

Stuttgart – In einem für den VfB Stuttgart und seine Fans ereignisreichen Kalenderjahr 2017 gibt es viele Momente, an die man sich – allem voran mit Blick auf die Rückkehr in die höchste deutsche Spielklasse – gerne zurückerinnert. Einer davon ist gewiss der herrliche Treffer von Josip Brekalo, der in der Zweitliga-Partie beim 1. FC Heidenheim zu Jahresbeginn Maß genommen und das Spielgerät aus gut 20 Metern im Torwinkel untergebracht hatte.

Das wunderschöne Tor auf der Ostalb war aus Sicht des VfB Stuttgart nicht nur ein ganz wichtiges – durch den Schlenzer des Kroaten, der mittlerweile wieder beim VfL Wolfsburg spielt, gewannen die Roten mit 2:1 – es wurde auch schon prämiert und als „Tor des Monats“ Februar 2017 ausgezeichnet.

Fans können im Internet abstimmen

Aufgrund dieses Titels ist der Treffer 19-jährigen Offensivspielers nun auch für die Auszeichnung „Tor des Jahres“ 2017 nominiert. Hier können die Fans aus allen zwölf Monatsgewinnern des Kalenderjahres wählen und so den schönsten Treffer bestimmen.

Die Abstimmung zum „Tor des Jahres“ erfolgt online. Auf der Webseite der ARD-„Sportschau“ können die Fans ihren Favoriten wählen und so zur Entscheidungsfindung beitragen. Josip Brekalo hat dabei durchaus namhafte Konkurrenz: Neben dem Treffer des Kroaten sind unter anderem auch die sehenswerten Tore von Lukas Podolski, Ousmane Dembelé, Emre Can oder Serge Gnabry für die prestigeträchtige Auszeichnung der ARD nominiert.

Sie können mehr von den nachrichten auf lesen quelle

Nur Platz 48 für Dahlmeier – „Ich weiß nicht, wo das Problem lag“


Ein indiskutabler 48. Platz nach vier Schießfehlern beim Einzelrennen von Ruhpolding hatte der Biathlon-Königin die Laune gründlich verdorben. Anstatt beim Weltcup vor heimischen Publikum nach zwei Infekten Selbstvertrauen zu sammeln, musste die siebenmalige Weltmeisterin 29 Tage vor Beginn der Olympischen Spiele in Pyeongchang (9. bis 25. Februar) beim Sieg von Dorothea Wierer einen herben Rückschlag hinnehmen.

„Das muss ich jetzt abhaken“, sagte eine konsternierte Dahlmeier, die beim dritten Schießen mit drei Fehlern alle Chancen eingebüßt hatte. Warum ihr als sichere Schützin so ein Malheur passiert war, konnte sie nicht erklären: „Ich habe mich sehr gut gefühlt. Es hat Spaß gemacht, ich lag super im Rennen. Ich weiß nicht, wo das Problem lag.“

Allzu lange wollte sich Dahlmeier mit ihrem schlechtesten Rennen – bei Olympia 2014 in Sotschi war sie im Sprint einmal 46. geworden – aber nicht aufhalten. „Es heißt jetzt, sich auf die nächsten Rennen zu konzentrieren“, sagte sie tapfer. Am Samstag steht die Staffel, am Sonntag der Massenstart an.

Bis dahin wird es einiges zu besprechen geben, wie ein enttäuschter Bundestrainer Gerald Hönig bereits ankündigte. „So darf man sich nicht verkaufen. Das war echt mäßig. Wir hatten überhaupt nichts zusammengebracht. Wir haben Fehler dabei, die sind schwer zu erklären“, schimpfte der 59-Jährige. Er brauche jetzt „erst einmal Ruhe, um mir darüber Gedanken zu machen. Da müssen wir ein bisschen länger darüber reden.“ Aber klar sei auch: „Jetzt müssen wir liefern. Wir haben noch zwei Rennen.“

Geliefert hat bereits die Italienerin Wierer, die nach fehlerfreier Leistung im Klassiker über 15 km vor der Finnin Kaisa Mäkäräinen (1/+12,7 Sekunden) und der Kanadierin Rosanna Crawford (0/+21,2) triumphierte. Dahlmeier hatte im Ziel 3:58,8 Minuten Rückstand auf Wierer.

Beste Deutsche war Maren Hammerschmidt (Winterberg/2) auf dem 15. Platz, Franziska Hildebrand (Clausthal-Zellerfeld/3) wurde 17., die zweimalige Saisonsiegerin Denise Herrmann (Oberwiesenthal/5) musste sich mit Rang 40 begnügen, glänzte immerhin aber mit der besten Laufzeit.

Warum alle deutschen Frauen allerdings so schlecht schossen, wisse sie nicht, meinte Hildebrand: „Ich war zu ängstlich und zögerlich.“ Einen kollektiven Ansatz suchte indes Hammerschmidt: „Der Druck hier zu Hause ist nicht so gering für uns alle.“

Besonders groß ist der Rummel um Dahlmeier nach ihrem WM-Märchen vom vergangenen Jahr mit fünf Goldmedaillen. Nach den Plätzen sieben und 13 beim Weltcup in Oberhof nahm Hönig seine Ausnahmeläuferin bereits in Schutz.

Dahlmeier selbst hatte die vorsichtige Kritik an ihren Leistungen hingegen äußerst gelassen hingenommen. „Es wird schon werden“, meinte die Bayerin, die eigenen Angaben zufolge „alles in allem wieder im Plan“ sei und nach dem Infekt zum Jahreswechsel von einer „aufsteigenden Form“ sprach. Dies deutete sie am Donnerstag aber nur eine knappe halbe Stunde an, als sie nach zwei fehlerfreien Schießen auf Siegkurs gelegen hatte.

Dass am Schluss auch die Laufzeit wenig berauschend ausfiel, sah Dahlmeier gelassen: „Nach so einem Klops fällt es schwer, sich zu quälen.“

Sie können mehr von den nachrichten auf lesen quelle

Lüttich-Profi über Kumpel Raman – „Ich rate Benito, bei Fortuna zu bleiben“


Alexander Scholz kennt den jungen Belgier in Diensten von Fortuna gut. „Benito ist ein ganz witziger Kerl“, sagt der 25 Jahre alte Profifußballer von Standard Lüttich über seinen ehemaligen Mannschaftskollegen und Kumpel. Scholz hat gerade das Training mit seinem Team beendet. Nur wenige Meter trennen den Trainingsplatz des belgischen Erstligisten von dem der Fortuna auf dem ehemaligen Golfplatz La Dama de Noche in Marbella.

Scholz ist ein hochgewachsener, kräftiger Verteidiger. Der Profi mit deutschem und dänischem Pass trägt einen Dutt auf dem Kopf und grinst, als er auf Raman angesprochen wird. Die beiden kennen sich nicht erst seit der gemeinsamen Zeit bei Standard Lüttich. Scholz erzählt, er habe Raman in Flandern kennengelernt. Er spielte 2012/13 beim KSC Lokeren und Raman nicht weit entfernt, erst beim KAA Gent und dann auf Leihbasis beim KV Kortrijk.

„Am Anfang ist er ruhig und schüchtern, aber er kann auch anders“, sagt Scholz und deutet an, dass Raman für Streiche und Scherze zu haben ist. Aushalten musste Raman aber auch schon einiges. „Wir haben seine Unterhose einmal nach dem Training nass gemacht. Dann musste er nur mit Jogginghose nach Hause fahren“, erzählt Scholz. Ramans Autoschlüssel hätten die Teamkollegen auch schon versteckt. Die gemeinsamen Zeiten aber könnten vorerst vorbei sein.

Seit dem 31. August hat Fortuna Düsseldorf den 23-Jährigen Belgier auf Leihbasis in den eigenen Reihen. Bekannt ist: Fortuna hat eine Kaufoption. Vorstandsboss Robert Schäfer sagte kürzlich im Trainingslager in Marbella, dass noch keine Neuigkeiten zu vermelden seien. Viel deutet aber darauf hin, dass Raman auch in der kommenden Saison das Fortuna-Trikot trägt. Wie gut Raman ist, hat er in der Hinrunde bewiesen. Seine Tore und Spielstärke haben Fortuna gut getan. Auch sein Freund Scholz kennt die Vorzüge des Belgiers.

„Benito hat viele Stärken, er kann gut überraschende Momente schaffen. Technisch hat er zwar Schwächen. Aber er ist ein guter Spieler“, sagt Scholz. Ramans Laufbereitschaft, sein gutes Pressing und die Flexibilität der Spielposition machen Raman laut Scholz wertvoll für ein Team. „Unsere Mannschaft könnte ihn gut gebrauchen, weil er schnell ist und in die Tiefe läuft. Viele Spieler fordern den Ball auf den Fuß, aber Benito ist sich nicht zu schade, Wege zu gehen.“

Scholz sagt, er wünsche seinem Freund nur das Beste, egal ob es ihn letztlich nach Lüttich zurück verschlägt oder er bei der Fortuna bleibt. „Für ihn hoffe ich, dass er in Düsseldorf bleibt. Ich rate es ihm, weil er sich in der Stadt wohlfühlt und ich weiß, dass ihn die Fans auch sehr mögen.“

Eine kleine Kampfansage vor dem Testspiel kann sich Scholz am Ende nicht verkneifen: „Ich glaube wir gewinnen, und Benito wird kein Tor schießen!“, sagt er über das anstehende Duell am Dienstag in Marbella. Raman wird versuchen, seinen Kumpel eines Besseren zu belehren.

Sie können mehr von den nachrichten auf lesen quelle

5:2 gegen KV Oostende: VfB Stuttgart ist für Rückrundenstart gut gerüstet


5:2 gegen KV Oostende VfB Stuttgart ist für Rückrundenstart gut gerüstet

Der VfB Stuttgart hat den finalen Härtetest vor dem Rückrundenauftakt gegen Hertha BSC (Samstag, 15.30 Uhr, Liveticker) erfolgreich gestaltet. Mit 5:2 (1:2) siegte der Bundesligist gegen den belgischen Club KV Oostende.

VfB-Coach Hannes Wolf an der Seitenlinie Foto: Pressefoto Baumann Der doppelte Torschütze Daniel Ginczek und William Dutoit Foto: Pressefoto Baumann

La Manga – „Es war ein guter Test gegen einen Gegner, der uns vor allem in der ersten Halbzeit ordentlich gefordert hat“, bilanzierte Trainer Hannes Wolf. Er ließ seine Mannschaft im zuletzt verstärkt eingeübten 4-2-3-1-System agieren, mit Neuzugang Mario Gomez an vorderster Front. Bereits in der 8. Spielminute köpfte Verteidiger Marcin Kaminski den VfB in Führung, vorausgegangen war eine maßgeschneiderte Flanke von Anastasios Donis. Das Führungstor gab aber eher KV Oostende Auftrieb. Der „Koninklijke Voetbalklub“ drehte in der Folge auf. Angeführt vom starken Aleksandar Bjelica kamen die Belgier zu Möglichkeiten. Nach einer unübersichtlichen Situation im Strafraum zeigte der Schiedsrichter zur Überraschung vieler auf den Punkt. Oostendes Kapitän Sebastian Siani ließ sich nicht lange bitten und besorgte den Ausgleich (19.).

Bjelica überwindet Zieler

Bjelica selbst war es dann, der Oostende in Führung brachte. Mit einem schönen Heber überwand er Zieler zur 2:1-Führung (32.). Der VfB zeigte sich allerdings wenig beeindruckt, kam immer wieder zu gefährlichen Vorstößen, wenn auch ohne dabei absolute Torgefahr auszustrahlen. Lediglich Akolo hatte den Ausgleich auf dem Fuß, setzte seinen Versuch aber an der Latte. Der Wermutstropfen kam dann kurz vor dem Pausenpfiff. Benjamin Pavard prallte mit Richairo Zivkovic zusammen und blutete aus der Nase. Er wurde vorsorglich ausgewechselt. Eine erste Diagnose ergab keine erneute Verletzung, Pavard zog sich ja erst kurz vor Weihnachten einen Nasenbeinbruch zu und spielt seitdem mit Karbonmaske. Eine Röntgenuntersuchung nach der Rückkehr nach Stuttgart soll endgültigen Aufschluss über die Schwere der Verletzung geben.

Ginczek schnürt den Doppelpack

Nach Wiederbeginn passierte lange Zeit nicht viel. Der VfB ließ Zielstrebigkeit und Effizienz vermissen, kontrollierte aber die Partie. Als es in die Schlussphase ging, drehten Orel Mangala (72.) und Nicolas Sessa (74.) mit ihren Toren die Partie, Daniel Ginczek setzte mit zwei Treffern den Schlusspunkt (77., 89.). „Da hat man den unbedingten Willen gesehen, das Spiel positiv zu gestalten“, freute sich Wolf. Er zeigte sich zufrieden mit dem Trainingslager und auch dem Engagement seiner Mannschaft. „Die Jungs haben gut mitgezogen. Jeder hat gezeigt, dass er unbedingt in die Mannschaft will.“ Eine Startformation für das Spiel gegen Hertha BSC (13. Januar, 15.30 Uhr)hat er indes noch nicht gefunden. Offen ist auch, ob Holger Badstuber bis dahin wieder eine Option darstellen kann. Der Abwehrchef war mit muskulären Problemen aus La Manga abgereist. Erste Untersuchungen in Deutschland ergaben, dass er nicht schwer verletzt ist.

Sie können mehr von den nachrichten auf lesen quelle

Trainingslager in Marbella – Drohne schwebt über Fortunas Trainingsplatz


Am Spielfeldrand wurden schnell die ersten Theorien aufgestellt: „Die ist bestimmt vom BVB!“ oder „Ist da etwa Peter Stöger an der Fernbedienung?“, wurde geunkt. Die nicht ernst gemeinte Anspielung auf das Testspiel der Fortuna am Samstag (17 Uhr, Gibraltar) gegen Stögers Team Borussia Dortmund hob zwar die Stimmung bei strahlendem Sonnenschein in Marbella noch ein wenig an, der Wahrheit aber kam sie nicht wirklich nahe.

Vielmehr hat Fortuna Düsseldorf seit Donnerstagnachmittag im Wintertrainingslager im spanischen Küstenort einen neuen Nachbarn. Gleich auf dem Trainingsplatz nebenan bereitet sich der belgische Klub Standard Lüttich auf seine Spiele im neuen Jahr vor – und setzt eine Drohne zur Videoanalyse des Trainings ein. Nur wenige Meter liegen zwischen dem Platz, auf dem das Team von Trainer Friedhelm Funkel Passspiel, Ausdauer oder Spielzüge übt, und dem Rasen, den die Lütticher seit knapp zwei Tagen beackern. Interessant daran ist: Auch gegen Standard Lüttich testet die Fortuna im Rahmen eines Testspiels – am kommenden Dienstag.

Ein echter „Drohnen-Angriff“ aber war das am Freitagmorgen natürlich nicht. Nach einigen Minuten bereits zog die fliegende Kamera wieder davon und machte Aufnahmen von der Mannschaft, die eigentlich in ihrem Fokus steht. Die Fortunen ließen sich ohnehin nicht davon abhalten, ihre insgesamt fast zwei Stunden andauernde Einheit konzentriert zu Ende zu bringen. Dreimal Training am Freitag

Die beste Nachricht des Tages aus Düsseldorfer Sicht gab es vom Torwarttraining: Michael Rensing nahm an den regulären, torwartspezifischen Übungen teil. Monatelang hatte ihn ein Rippenbruch außer Gefecht gesetzt. Nun scheint er auf dem besten Wege zu sein, wieder ganz fit zu werden.

Topfit ist auch der Zustand, in den Funkel und sein Trainerteam die Mannschaft hier in Marbella bringen wollen. Die ersten drei Tage waren intensiv, es gab lange Trainingseinheiten von bis zu zwei Stunden. Und der Freitag wird wohl als einer der besonders harten Arbeitstage für die Zweitliga-Profis der Fortuna in Erinnerung bleiben. Bereits vor dem Frühstück und noch bevor die Sonne aufgegangen war, trabten die Spieler um 7.30 Uhr los und absolvierten die erste Jogging-Runde. Rund eine halbe Stunde lang lief das Team mit Pulsuhren gen Sonnenaufgang. Auf das zweite Training am Morgen folgte dann eine dritte Einheit am Nachmittag.

In der wurde Funkel dann laut. „Mehr Engagement, mehr Einsatz“, forderte der Trainer von seinem Team. Gegen 17 Uhr absolvierte die Mannschaft eine Übung, bei der die Profis auf vier Mini-Tore spielten. Müdigkeit oder fehlenden Einsatz wollte Funkel aber nicht dulden und stauchte seine Spieler unüberhörbar zusammen.

Sie können mehr von den nachrichten auf lesen quelle

Vier-Schanzen-Tournee in Innsbruck: Dritter Sieg für den Polen Kamil Stoch


Vier-Schanzen-Tournee in Innsbruck Dritter Sieg für den Polen Kamil Stoch Kamil Stoch gewann das Springen in Innsbruck.

Der Titelverteidiger Kamil Stoch aus Polen gewinnt das Springen in Innsbruck mit 130 und 128,5 Metern. Richard Freitag stürzt im ersten Durchgang, trotzdem schafft ein Deutscher den dritten Platz.

Innsbruck – Der polnische Titelverteidiger Kamil Stoch darf bei der Vierschanzentournee auf die Wiederholung des Vierfachsieges von Sven Hannawald hoffen. Etwa eine Stunde, nachdem sein Rivale Richard Freitag nach einem Sprung auf 130 Meter gestürzt war, gewann der Olympiasieger am Donnerstag in Innsbruck mit Versuchen auf 130 und 128,5 Meter deutlich vor der Konkurrenz.

Den zweiten Platz belegte der Norweger Daniel Andre Tande, das Podest auf Rang drei komplettierte Andreas Wellinger mit Sprüngen auf 133 und 126 Meter. Freitag trat zum zweiten Durchgang wegen starker Schmerzen nicht mehr an.

Starkes Teamergebnis für die Deutschen

Die Deutschen erzielten auch ohne ihren Gesamtweltcup-Führenden ein starkes Teamergebnis. Hinter Wellinger landeten auch Markus Eisenbichler (8.), Stephan Leyhe (9.) und Karl Geiger (12.) in der erweiterten Weltspitze. Der Sieg bei der Tournee ist Stoch kaum noch zu nehmen, sein Polster auf alle Rivalen ist nach dem Ausfall von Freitag riesig.

Für die Österreicher lief es ähnlich schlecht wie in Garmisch-Partenkirchen vor drei Tagen. Doppel-Weltmeister Stefan Kraft kam nicht über Rang 24 hinaus, Rekord-Weltcupsieger Gregor Schlierenzauer schaffte es erst gar nicht in den zweiten Durchgang.

Sie können mehr von den nachrichten auf lesen quelle

Laktattest zum Trainingsauftakt – Fortunas Fußballern kribbelt es in den Beinen


Die Rahmenbedingungen des Trainingsauftaktes nach der kurzen Winterpause wirkten so unspektakulär wie in den Jahren zuvor: In der Leichtathletikhalle des Arena-Sportparkes fanden sich gestern Nachmittag die Fußballprofis von Fortuna Düsseldorf zum Laktattest ein. Er ist bei ihnen mit seinen nicht selten schmerzhaften Pieksern ins Ohrläppchen ungefähr so beliebt wie der halbjährliche Zahnarztbesuch, für die Überprüfung der Fitnesswerte und die sich daraus ergebenden Übungspläne für das heute beginnende Trainingslager im spanischen Malaga aber unerlässlich.

Und so drehten die Fußballprofis auf der Tartanbahn in Vierer- und Fünfer-Gruppen ihre Runden, um sich dann völlig außer Atem von den Ärzten einen Tropfen Blut aus den Ohrläppchen quetschen zu lassen.

Fink auch mit 35 Jahren noch ein Konditionswunder

Pünktlich um 14 Uhr hatten sich alle Spieler in der Halle gleich neben der Esprit-Arena versammelt – einige von der Sonne gebräunt. Trainer Friedhelm Funkel machte sich eifrig Notizen, als seine Schützlinge Runde um Runde auf der 200-Meter-Bahn abspulten. Bei dem Fitnesstest steigerten Johanna Brings und ihre Mitarbeiter von der Sportschule Köln stetig das Tempo. Die ersten Runden mussten die Kicker noch mit einer Geschwindigkeit von gemütlichen zehn Stundenkilometern absolvieren, dann wurde das Tempo nach jeweils drei Minuten um zwei Stundenkilometer erhöht, bis die Fußballer abbrachen. Konditionswunder Oliver Fink gehörte erneut zu den besten Läufern, nur die Jungspunde Anderson Lucoqui und Taylan Duman blieben noch länger auf der Bahn als der 35-Jährige.

„Dieser Test ist auch für mich selbst immer sehr wichtig. Da kann ich spüren, dass ich fit bin“, sagte Fink nach dem schlauchenden Programm. „Fitness ist eine gute Basis für die Vorbereitung.“ Der Mittelfeldspieler kann den Beginn der Restsaison wie die meisten seiner Kameraden kaum erwarten. „Wenn ich mich längere Zeit nicht bewegen kann, dann werde ich für meine Mitmenschen lästig zu Hause.“

Hennings hat über Weihnachten „ein paar Kekse mehr als sonst gegessen“

So ähnlich ist es auch bei Rouwen Hennings. „Am Tag nach Weihnachten hat es bei mir wieder gekribbelt. Meine Akkus sind voll“, sagte er. Die 17 Tage nach dem 1:0-Sieg bei Eintracht Braunschweig, mit der er und seine Mannschaft sich in den Winterurlaub verabschiedet hatte, hätte er dazu genutzt, um abzuschalten. „Ich habe die Weihnachtstage genossen, die Seele baumeln lassen und auch mal ein paar Kekse mehr als sonst gegessen. Jetzt bin voller Vorfreude“, sagte er mit Blick auf das Trainingslager. „Ich freue mich schon darauf, wenn in Malaga endlich der Ball wieder rollt.“

Vor Saisonbeginn hatte unter anderem der spät verpflichtete Benito Raman nicht an der Vorbereitung teilnehmen können – und hatte trotzdem eine grandiose Hinrunde gespielt. Nun ist er von Beginn an dabei und macht Hoffnung auf noch stärkere Vorstellungen. Im Trainingslager wird Funkel mit allen Spielern arbeiten können, auch Adam Bodzek meldete sich gestern erstmals seit seinem Zehnenbruch zurück im Kollegenkreis.

Sie können mehr von den nachrichten auf lesen quelle

Liverpool gewinnt in Burnley – Siegtor in der Nachspielzeit – Klopp zeigt sein Klopp-Grinsen


Den Siegtreffer für die „Reds“ erzielte der frühere Augsburger Ragnar Klavan in der vierten Minute der Nachspielzeit. Liverpool war bei Wind und Regen im Stadion Turf Moor zunächst durch Sadio Mané (61. Minute) in Führung gegangen. Kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit gelang Johann Gudmundsson (87.) der Ausgleich für Burnley, bevor Klavan seinen Coach Klopp schließlich doch noch jubeln ließ.

Topstürmer Mohamed Salah, der in der Premier League schon 17 Saisontore erzielt hat, war angeschlagen und fehlte in Burnley. Auch der wohl weiter vom FC Barcelona umworbene Philippe Coutinho und Neuzugang Virgil van Dijk standen nicht im Liverpool-Kader. Der Brasilianer Roberto Firmino kam erst in der 72. Minute ins Spiel.

Sie können mehr von den nachrichten auf lesen quelle

Silvesterlauf in Trier – Klosterhalfen siegt erneut – Krause ohne Chance


Mitfavoritin Gesa Krause konnte bei ihrem Heimspiel nicht in die Spitzengruppe laufen. Die Europameisterin und deutsche Rekordhalterin über 3000 Meter Hindernis vom Verein Silvesterlauf Trier kam in 16:39 Minuten auf Rang 13.

Bei den Männern ließ sich der Marokkaner Zouhair Talbi feiern. Er erreichte nach 23:09,5 Minuten als Erster ins Ziel. Zweite hinter Klosterhalfen wurde Salome Nyirarukundo aus Ruanda in 15:50,2 vor Melat Yisak Kejeta aus Äthiopien in 15:52,4 Minuten. Katharina Heinig von der LG Eintracht Frankfurt belegte Platz fünf.

Klosterhalfen, die Hallen-Vize-Europameisterin über 1500 Meter und U23-Cross-Europameisterin, glänzte erneut beim bestbesetzten deutschen Silvesterlauf mit 27 teilnehmenden Nationen. „Am Anfang war es locker. In der vorletzten Runde habe ich dann gedacht: Lauf‘ mal!“, sagte das Toptalent des Deutschen Leichtathletik-Verbandes.
Krause trug ihre Platzierung mit Fassung: „Ich stehe erst am Anfang meines Trainingsaufbaus. Die ersten drei Kilometer gingen, aber dann wurde es sehr schwer.“

Bei den Männern rannten James Sugira und aus Ruanda und Alfred Cherop aus Kenia auf die Plätze zwei und drei. Beste Deutsche waren Martin Sperlich (Friedrichshafen) als Fünfter und der Wattenscheider Hendrik Pfeiffer als Sechster.

Sie können mehr von den nachrichten auf lesen quelle

background