Kategorie -Sport für junges Volk

Die Stimmen zum WM-Finale: Merkel, Maas und Trump gratulieren Frankreich zum WM-Titel


Die Stimmen zum WM-Finale Merkel, Maas und Trump gratulieren Frankreich zum WM-Titel Fifa-Präsident Gianni Infantino und Wladimir Putin applaudieren Kroatiens Staatschefin Kolinda Grabar-Kitarović und Emmanuel Macron (von links).

Die französische Fußball-Nationalmannschaft hat nach ihrem Sieg beim WM-Finale in Moskau Glückwünsche aus aller Welt erhalten. Bundeskanzlerin Angela Merkel, Außenminister Heiko Maas (SPD) und US-Präsident Donald Trump meldeten sich via Twitter.

Stuttgart – Selbstverständlich gratulierte auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron der französischen Nationalelf zu ihrem Sieg bei der Fußball-WM. „Ich freue mich sehr für Frankreich (…)“, sagte er dem Sender RMC am Sonntagabend. „Ich bin sehr stolz auf sie (die Spieler) und auf das kroatische Team, das ein sehr gutes Spiel gemacht hat.“Frankreich hatte im Finale der WM in Russland seinen Gegner Kroatien mit 4:2 (2:1) geschlagen und damit zum zweiten Mal in seiner Geschichte den Weltmeistertitel gewonnen. Macron war im Stadion dabei und gratulierte der Mannschaft auch persönlich.

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) übermittelte am Sonntagabend über ihren Regierungssprecher Steffen Seibert (CDU) Gratulationen.

lang=“de“ dir=“ltr“>Kanzlerin #Merkel: „Toutes mes félicitations! Herzlichen Glückwunsch an @equipedefrance zum WM-Titel und zum zweiten Stern nach einem tollen Turnier – und großen Respekt für #Kroatien, eine Mannschaft, die niemals aufgibt.“ #FRACRO #WorldCupFinal2018— Steffen Seibert (@RegSprecher) 15. Juli 2018

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) meldete sich ebenfalls via Twitter zu Wort.

lang=“de“ dir=“ltr“>Frankreich ist ein würdiger Weltmeister. Gratulation an unsere Nachbarn! Kroatien hat sich den Titel Weltmeister der Moral verdient. Respekt! #FRACRO #WM2018 #WorldCup2018— Heiko Maas (@HeikoMaas) 15. Juli 2018

Direkt nach Abpfiff hatte sich bereits US-Präsident Donald Trump gemeldet. Frankreich habe „außergewöhnlichen Fußball“ bei der Weltmeisterschaft gespielt, schrieb er. Zugleich gratulierte Trump dem Staatschef von Gastgeber Russland, Wladimir Putin, für die Organisation „eines wahrhaft großartigen Weltmeisterschaftsturniers – eines der besten überhaupt“.

lang=“en“ dir=“ltr“>Congratulations to France, who played extraordinary soccer, on winning the 2018 World Cup. Additionally, congratulations to President Putin and Russia for putting on a truly great World Cup Tournament — one of the best ever!— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) 15. Juli 2018

Der US-Präsident trifft Putin am Montag in der finnischen Hauptstadt Helsinki zu ihrem ersten bilateralen Gipfel.

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WM 2018: Historisch: Kroatien im WM-Endspiel gegen Frankreich


WM 2018 Historisch: Kroatien im WM-Endspiel gegen Frankreich Der ehemalige Bayern-, und Wolfsburg-Profi Mario Mandzukic erzielte das Siegtor.

Der in Ditzingen vor den Toren Stuttgarts aufgewachsene Mario Mandzukic schoss Kroatien ins WM-Finale.

Moskau – Das Überraschungsteam Kroatien greift nach seinem ersten WM-Titel. Das Team um Superstar Luka Modric von Real Madrid setzte sich im zweiten WM-Halbfinale im Moskauer Luschniki-Stadion gegen das Fußball-Mutterland England mit 2:1 (1:1, 0:1) nach Verlängerung durch und trifft im Endspiel am Sonntag (17 Uhr MESZ/ZDF und Sky Deutschland) auf Vize-Europameister Frankreich.

Die Treffer für die Kroaten erzielten die Ex-Bundesliga-Profis Ivan Perisic (68.) und Mario Mandzukic (109.), der seine Kickstiefel in der Jugend eins für die TSF Ditzingen vor den Toren Stuttgarts schnürte. Es ist ein historisches Ereignis für das Land, das zum ersten Mal in seiner Geschichte in einem WM-Finale steht. Für England traf Kieran Trippier (5.) per Freistoß zum frühen 1:0. Die Franzosen hatten am Dienstag Belgien in St. Petersburg mit 1:0 bezwungen. Belgier und Engländer bestreiten am Samstag (16 Uhr MESZ) in St. Petersburg das Spiel um Platz drei.

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WM 2018: Kroatien durch Sieg im Elfmeterschießen im Halbfinale


WM 2018 Kroatien durch Sieg im Elfmeterschießen im Halbfinale

Das letzte Viertelfinale der Fußball-WM in Russland hatte es in sich. Die Gastgeber retteten sich durch einen späten Ausgleich ins Elfmeterschießen, aber da behielt Kroatien besser die Nerven.

Die Theodor-Heuss-Straße ist am Samstagabend seit 19.20 Uhr von der Polizei beidseitig abgesperrt worden. Foto: Lichtgut/Julian Rettig Etwa 3000 kroatische Fußballfans treffen sich hier, um gemeinsam das WM-Viertelfinale gegen Russland zu gucken. Foto: Lichtgut/Julian Rettig

Sotschi – Ivan Rakitic hat Russlands Überraschungsparty bei der Fußball-WM beendet und Kroatien erstmals seit 1998 ins Halbfinale gebracht. Dem früheren Schalker gelang im Elfmeterschießen der entscheidende Treffer zum 4:3-Sieg. Nach 120 Minuten stand es 2:2 (1:1, 1:1). 44 287 Zuschauer im Fischt-Stadion sorgten am Samstagabend für ohrenbetäubenden Lärm, die Sbornaja verpasste aber eine weitere Sensation. Im Achtelfinale hatten sich die Kroaten gegen Dänemark ebenfalls im Elfmeterschießen durchgesetzt.

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Mit seinem vierten Turniertreffer hatte Denis Tscheryschew das Team von Trainer Stanislaw Tschertschessow in Führung gebracht (31. Minute). Der Hoffenheimer Bundesliga-Profi Andrej Kramaric (39.) und der frühere Leverkusener Domagoj Via (111.) trafen für die Kroaten, bevor der gebürtige Brasilianer Mário Fernandes (115.) der Ausgleich für die Gastgeber gelang. Kroatien trifft am Mittwoch im Moskauer Luschniki-Stadion auf England.

Russland geht 1:0 in Führung

Die euphorischen russischen Fans unterstützten ihr Team mit zwei großen Spruchbändern („Wer, wenn nicht ihr?“ und „Wann, wenn nicht jetzt?“) und rhythmischem Klatschen nach Art des isländischen „Huh“. Aus dem Häuschen gerieten sie, als Tscheryschew ihr Team in Führung brachte. Nach Doppelpass mit Artjom Dsjuba traf der Offensivspieler vom FC Villarreal aus rund 20 Metern links oben ins Tor des verdutzten kroatischen Schlussmanns Danijel Subasic. Luka Modric von Real Madrid und der ehemalige Leverkusener Domagoj Vida kamen zu spät, um das Gegentor zu verhindern.

Es war ein Tor aus dem Nichts. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Kroaten die Partie geprägt. Auch vom Rückstand ließ sich die Mannschaft von Trainer Zlatko Dalic nicht aus dem Konzept bringen. Nach einer Kombination über die ehemaligen Bundesligaprofis Ivan Perisic und Mario Mandzukic köpfte der wieder in die Startformation gerückte Kramaric den Ausgleichstreffer.

Russlands Ministerpräsident Dmitri Medwedew revanchierte sich daraufhin mit einem anerkennendem Händedruck artig bei Kroatiens Präsidentin Kolinda Grabar-Kitarovic, die das rot-weiß karierte Trikot ihres Teams trug. Beim ersten Treffer hatte sie ihm hochachtungsvoll über den zwischen ihnen auf der Ehrentribüne platzierten FIFA-Präsidenten Gianni Infantino hinweg gratuliert.

Fernandes erst Russlands Retter, dann der Pechvogel

Die Begegnung lebte weitgehend von der Spannung. Beide Mannschaften kamen lange Zeit kaum in den Spielrhythmus und verloren meist früh den Ball. Strafraumszenen waren über weite Strecken der Begegnung selten. Und die individuelle Klasse des kroatischen Teams um den mit großem Selbstvertrauen ausgestatteten Frankfurter Pokalhelden Ante Rebic blitzte nur hin und wieder auf. Zum Beispiel bei einem Fallrückzieher von Kramaric kurz nach dem Seitenwechsel und einem Schuss an den Innenpfosten von Perisic (60.).

Trainer Dalic erhöhte den Druck auf die arg passiven Russen. In Rebic, Kramaric und Mandzukic schickte er drei Akteure in die vorderste Reihe. Doch es blieb zäh gegen die robusten Gastgeber, die mit ihrer Defensive im Achtelfinale schon die Spanier zur Verzweiflung getrieben und ins Elfmeterschießen gezwungen hatten. Für Russland boten sich Dsjuba und dem eingewechselten Alexander Jerochin mittelprächtige Kopfballchancen.

Verschleißerscheinungen machten sich am Ende einer intensiven Partie breit, als Vida nach einem Eckstoß das 2:1 köpfte. Der 29-jährige von Besiktas Istanbul war der achte Torschütze der Kroaten im Turnier. Es war der erste Treffer in der Verlängerung bei dieser WM. Der angeschlagene kroatische Torwart Subasic parierte noch einen strammen Schuss von Daler Kusjajew, beim Kopfball von Mario Fernandes (115.) aber war er machtlos.

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Fußball-WM 2018: Am Flughafen Bogotá geht wegen Kolumbien-Spiel nichts mehr


Fußball-WM 2018 Am Flughafen Bogotá geht wegen Kolumbien-Spiel nichts mehr Ausgleich in letzter Minute: Kolumbien muss im Elfmeterschießen gegen England ran und der Flughafen in Bogotá streicht die Flüge.

Der Flughafen im kolumbischen Bogotá steht Kopf. Flüge werden gestrichen, damit jeder die Verlängerung und das Elfmeterschießen in der Achtelfinalpartie Kolumbien gegen England ansehen kann.

Bogotá – Stell dir vor, du stehst am Flughafen im kolumbischen Bogotá und der Flugbetrieb wird eingestellt. Warum? Die kolumbianische Nationalmannschaft spielt gerade im Achtelfinale bei der WM in Russland gegen England.

Gran momento el aeropuerto El Dorado de Bogota pic.twitter.com/YDkfJI3Yx0— Thania Vega (@ThaniaVegaP) July 3, 2018

Die Flughafenhalle platzt aus allen Nähten. Hunderte Fans und Reisende versammeln sich um eine Leinwand und verfolgen gespannt die Achtelfinalpartie gegen England. Nach einem Ausgleich in der Nachspielzeit schafften es die kämpfenden Kolumbianer in die Verlängerung und ins Elfmeterschießen. Und der ganze Flughafen steht Kopf. Sogar Flüge werden gestrichen. Das nennt man wohl wahre Fußball-Liebe!

A friend just texted from the Bogota airport to tell me flights have been delayed so everyone can watch extra time.— Ben Strauss (@benjstrauss) July 3, 2018

Auch wenn es am Ende für die Kolumbianer im Elfmeterschießen gegen die Engländer nicht für ein Weiterkommen reichte, die besten Fans haben sie allemal.

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Darum kommen Castro und Didavi zum VfB


VfB Stuttgart Darum kommen Castro und Didavi zum VfB

Für den einen ist der VfB Stuttgart Neuland, der andere kennt sich bestens aus. Was Gonzalo Castro und Daniel Didavi eint: Beide haben „Bock“ auf den VfB. Hier erklären beide ihren Wechsel nach Stuttgart.

Bei der Pressekonferenz des VfB Stuttgart wurden gleich zwei neue Spieler vorgestellt. Foto: Pressefoto Baumann Der VfB hat Gonzalo Castro (l) und Daniel Didavi (2.v.r.) verpflichtet. Foto: Pressefoto Baumann

Stuttgart – Als wichtigste Nachricht des Tages war eigentlich vorgesehen: Der VfB Stuttgart startet in die neue Saison der Fußball-Bundesliga mit einem Auswärtsspiel beim 1. FSV Mainz 05. Was nicht ganz gewöhnlich ist. Denn: „Da haben wir was gutzumachen.“ Sagte Michael Reschke und erinnerte an die beiden Niederlagen bei den 05ern in der Liga (2:3) und im DFB-Pokal (1:3): „Unsere letzten beiden Auftritte in Mainz waren zum Fremdschämen.“ Am 25. oder 26. August soll das anders laufen – weshalb sich der Sportvorstand des VfB Stuttgart für das Unternehmen Wiedergutmachung Verstärkung geholt hat.

Lesen Sie hier die wichtigsten PK-Aussagen von Michael Reschke, Gonzalo Castro und Daniel Didavi!

„Die beiden werden uns spielerisch verstärken und uns helfen, uns weiter zu stabilisieren“, sagte Reschke – und blickte am Freitagnachmittag im Clubhaus in Bad Cannstatt erst nach rechts und dann nach links. Zu Gonzalo Castro und Daniel Didavi – zu den Neuen beim VfB.

Wobei: neu? Zumindest auf Daniel Didavi trifft das ja nicht wirklich zu. „Seit der F-Jugend“, betonte er, habe er ja beim VfB gespielt. In seinen Anfängen als Profi war er dann einmal für ein Jahr zum 1. FC Nürnberg ausgeliehen, erst vor zwei Jahren zog es ihn dann dauerhaft in die Ferne – zum VfL Wolfsburg, was zahlreiche Fans dem Mittelfeldspieler seinerzeit übel nahmen. Der VfB war schließlich gerade abgestiegen.

Didavi will seine Verbundenheit auf dem Platz unterstreichen

Nun legt der 28-Jährige Wert darauf, dass er sich damals für den Wechsel entschieden habe, als man in Stuttgart noch von der Europa League geträumt habe. Die Talfahrt Richtung zweite Liga begann danach, dennoch sei es natürlich „verständlich“, dass viele Fans damals auch von ihm persönlich enttäuscht waren – und noch sind. Nun hat er schnell zugegriffen, als sich die Chance bot, den VfB durch möglichst erfolgreichere Zeiten zu begleiten. „In den zwei Jahren in Wolfsburg habe ich gemerkt, dass mir was fehlt ohne den VfB“, versichert Didavi, der einen Vertrag bis 2021 unterschrieben hat und künftig wieder die Nummer zehn tragen wird. Er sei „bereit, auf dem Platz zu zeigen, wie viel mir der Verein bedeutet“. Michael Reschke betonte, dass Didavi wie schon zuvor die Rückkehrer Andreas Beck und Mario Gomez Abstriche beim Gehalt gemacht hätten, um wieder in das Trikot mit dem Brustring schlüpfen zu können.

Bei Trainer Tayfun Korkut hat Didavi kurz abgeklopft, ob dieser einen Spielertypen wie ihn überhaupt haben will in seinem Team. Der Chefcoach soll eifrig genickt haben, dann war für Didavi die Sache klar. Und auch für den VfB – obwohl man gerade in Stuttgart auch die Leidensgeschichte des Spielmachers kennt. Nach einem Knorpelschaden im Knie stand einst sogar Didavis Karriere auf dem Spiel. Das Thema Gesundheit verfolgt ihn seitdem, weshalb viele auch ein Risiko in dieser Rückholaktion sehen. Nun, versichert er, habe er keine Probleme, stattdessen verweist er darauf, dass er es in drei Spielzeiten zuletzt auf über 80 Bundesligaspiele gebracht hat: „Doppelt so viele als in den vier Jahren davor.“ Den Leistungstest und die sportärztliche Untersuchung hat er bereits am Mittwoch bestanden, weshalb sich Reschke auf „einen der torgefährlichsten Mittelfeldspieler der Liga“ freut. Und auf Gonzalo Castro.

Castro und Reschke kennen sich bereits seit vielen Jahren

Auch der kommt der sportlichen Gründe wegen nach Stuttgart. Aber auch wegen Michael Reschke. Als dieser noch Nachwuchschef bei Bayer Leverkusen war, schloss er erstmals eine Vereinbarung mit dem damals Zwölfjährigen. Mittlerweile ist Castro mit 358 Einsätzen der erfahrenste noch aktive Bundesligaspieler (VfB-Kapitän Christian Gentner kommt auf 348), mit seinen 31 Jahren gehört er für den VfB-Sportchef aber noch lange nicht zum alten Eisen.

Der Mann, der für die defensive Mittelfeldzentrale eingeplant ist, rund sechs Millionen Euro kostet und einen Vertrag bis 2021 unterschrieben hat, will eben diese Erfahrung einbringen. „Gemeinsam mit den anderen erfahrenen Profis will ich den jungen Spielern helfen und die Mannschaft führen“, sagte er am Freitag. Nach vielen Jahren in Leverkusen wollte er sich vor drei Jahren „sportlich und persönlich weiterentwickeln“. Er ging nach Dortmund, nun „habe ich Bock auf den VfB“. Bock auf Wolfsburg hat dagegen Daniel Ginczek.

Der geht den umgekehrten Weg wie Didavi und wechselt nach vier Jahren beim VfB zum VfL Wolfsburg. Zu gut war wohl das Gehaltsangebot für den 27-jährigen Stürmer, als dass der von schweren Verletzungen geprägte Ginczek hätte nein sagen können. Die Verpflichtung von Mario Gomez wertet er im Rückblick zudem als Zeichen, „dass man nicht mehr voll mit mir plant“. Er hat für vier Jahre beim VfL unterschrieben. Der VfB bekommt dafür rund zehn Millionen Euro – und eben Daniel Didavi.

Mit dessen Kommen sind die Aktivitäten des VfB auf dem Transfermarkt nahezu abgeschlossen. „Einen Pfeil“, sagte Sportchef Michael Reschke allerdings, „haben wir noch im Köcher.“

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WM 2018: Christoph Kramer kann sich nicht an Mallorca erinnern


WM 2018 Christoph Kramer kann sich nicht an Mallorca erinnern Bei der WM 2014 wurde Christoph Kramer im Finale eingesetzt, auch wenn er sich heute daran nur noch schwer erinnern kann.

TV-Experte Christoph Kramer macht für das ZDF bei der Weltmeisterschaft einen guten Job – und ist auch immer für einen Spaß zu haben.

Baden-Baden – Beim geneigten Fernsehzuschauer bei der Weltmeisterschaft hat Christoph Kramer bislang einen gute Eindruck hinterlassen. Kompetent, schlagfertig, mit dem richtigen Maß an Kritik zum richtigen Zeitpunkt und fundierter Expertise hat er unter allen Experten der öffentlich-rechtlichen Sender in der Wahrnehmung nach fast zwei Wochen WM so etwas wie einen Spitzenplatz inne.

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Dass der Mittelfeldspieler auch eine gehörige Portion Humor besitzt, bewies er an diesem Montag. Als ihn Moderator Jochen Breyer fragt, ob das Klischee stimme, dass man „als Fußballer nach Mallorca“ in den Urlaub fliegt, zeigt sich Kramer schlagfertig. „Natürlich! Als Fußballer muss man da eigentlich einmal im Jahr hin. Egal, in welcher Liga man spielt“, so Kramer. Breyer beteuert daraufhin, keine Details wissen zu wollen. „Ich weiß auch keine mehr“, antwortete Kramer spitzbübisch und bewies damit, auch über sich selbst lachen zu können.

Schnell kamen dem Zuschauer da wieder die Bilder vom WM-Finale 2014 in den Sinn, als Kramer ausgeknockt wurde und kurz darauf den Schiedsrichter fragte, ob das hier das WM-Finale sei. Wenig später wurde er ausgewechselt. Bis heute beteuert Kramer, sich an nichts mehr erinnern zu können.

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WM 2018: Starkes Kroatien demontiert Argentinien mit Leo Messi


WM 2018 Starkes Kroatien demontiert Argentinien mit Leo Messi Ante Rebic vom Eintracht Frankfurt brachte Kroatien auf die Siegerstraße.

Ein bärenstarkes Kroatien hat die favorisierten Argentinier mit Superstar Leo Messi in Einzelteile zerlegt. Das 3:0 war ein Statement.

Nischni Nowgorod – Dem zweimaligen Weltmeister Argentinien droht der vorzeitige WM-K.o. in Russland. Am zweiten Spieltag der Gruppe D unterlag das Team um Superstar Lionel Messi in Nischni Nowgorod gegen Kroatien 0:3 (0:0). Die Kroaten schafften durch den Dreier die vorzeitige Qualifikation für das Achtelfinale. Der Frankfurter Ante Rebic (53.) erzielte nach einem katastrophalen Fehler des argentinischen Torwarts Wilfredo Caballero das kroatische Führungstor. Luka Modric (80.) und der Ex-Schalker Ivan Rakitic (90.+1) machten gegen desolate Argentinier alles klar. Vor dem abschließenden Spiel am 26. Juni in St. Petersburg gegen Nigeria hat der Vize-Weltmeister nur einen Punkt auf dem Konto. Am Freitag (17.00 Uhr MESZ/ZDF) stehen sich in Wolgograd im zweiten Gruppenspiel Nigeria und Island gegenüber.

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A-Jugend des BVBN verspielt ein 2:0


Die Fußball-A-Junioren des SSV Lützenkirchen haben zum Auftakt der Qualifikation zur Leistungsklasse mit 8:3 (4:0) gegen Britannia Solingen gewonnen. Chadrak Bengi und Max Strube trafen doppelt, Falk Müller sogar dreifach. Zudem trug sich Simon Klünsch in die Torschützenliste ein. Gestern Abend musste der SSV beim VfL Witzhelden ran, das Spiel war bei Redaktionsschluss noch nicht beendet. – In der Gruppe 3 verlor der BV Neukirchen beim VfB Solingen mit 2:3 (2:1), kann den Aufstieg aber noch aus eigener Kraft schaffen. Jan-Lukas Tomczyk (14.) und Jan-Lucca Franken (36.) hatten für eine 2:0-Führung gesorgt. Solingen schlug jedoch zurück (43./63.) und schoss nach Roter Karte gegen den BVBN (65.) noch den Siegtreffer (80.) Auch für Solingen gab es Rot in der 83. Minute. Am Samstag (17.15 Uhr) steht das Finale gegen den HSV Langenfeld II an: Gewinnt der BVBN mit zwei oder mehr Toren Unterschied, ist er qualifiziert.

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WM 2018: Mexikaner feiern Sieg gegen Deutschland frenetisch


WM 2018 Mexikaner feiern Sieg gegen Deutschland frenetisch

Mexiko besiegt Deutschland mit 1:0 – und für die Fans auf dem Zócalo-Platz in Mexiko-Stadt gibt es kein Halten mehr. Ausgelassen bejubelten sie den Erfolg von „El Tri“ gegen den Weltmeister.

Ein Sieg gegen den Weltmeister – das gibt es nicht alle Tage. Foto: AFP Entsprechend groß waren Stolz und Freude in Mexiko. Foto: AFP

Mexiko-Stadt – Die Mexikaner haben den Auftaktsieg ihrer Nationalmannschaft gegen Deutschland bei der Fußballweltmeisterschaft in Russland ausgelassen gefeiert. Zahlreiche Fans kamen am Sonntag nach dem 1:0 zum Unabhängigkeitsdenkmal und auf den Zócalo-Platz im historischen Zentrum von Mexiko-Stadt. Sie schwenkten Fahnen und riefen „Viva México“ (Mexiko lebe hoch).

Lesen Sie hier die Einzelkritik unserer Redaktion: Wie haben die deutschen Spieler abgeschnitten?

„Es ist bewiesen: Mexiko nimmt die Herausforderung an und gewinnt gegen die Besten der Welt. Glückwünsche für die Nationalmannschaft. Großartiges Spiel“, schrieb Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto auf Twitter.

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WM 2018: Moskauer Abgeordnete warnt Russinnen vor Sex mit Ausländern


WM 2018 Moskauer Abgeordnete warnt Russinnen vor Sex mit Ausländern Russische Frauen sollen sich in Sachen Sex mit ausländischen Fußball-Fans zurückhalten. Das fordert eine Moskauer Abgeordnete. (Symbolbild)

Eine Moskauer Politikerin hat russische Frauen davor gewarnt, mit ausländischen Fußball-Fans während der WM Sex zu haben. Rassismus ist ein seit langem ein bekanntes Problem im russischen Fußball.

Moskau – Eine Moskauer Abgeordnete hat Russinnen vor Sex mit Ausländern bei der Fußball-Weltmeisterschaft gewarnt. Aus solchen One-Night-Stands gingen Kinder hervor, die fallengelassen oder nur bei ihren Müttern aufwachsen würden, sagte Tamara Pletnjowa, Vorsitzende des Familienausschusses in der Staatsduma, am Mittwoch. Pletnjowa sprach sich dabei auch gegen Kinder von Russinnen mit WM-Gästen anderer ethnischer Herkunft aus. „Wir müssen unsere eigenen zur Welt bringen“, sagte sie dem Radiosender Goworit Moskwa. „Ich bin keine Nationalistin, aber trotzdem“, sagte die 70-jährige Politikerin von der Kommunistischen Partei.

Rassismus ist ein seit langem ein bekanntes Problem im russischen Fußball. In der Vergangenheit gab es immer wieder Vorfälle, bei denen dunkelhäutige Spieler von Fans etwa mit Affenlauten verunglimpft wurden. Der Fußballweltverband FIFA hat angekündigt, hart gegen Rassismus bei der WM vorzugehen.

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