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Über 1000 Schüler aus Südthüringer Schulen haben sich im Suhler Congress Centrum an der Jugendkonferenz t-wood der Industrie- und Handelskammer Südthüringen (IHK) beteiligt. Bei der zweiten Auflage der Veranstaltung seien am Dienstag 200 Besucher mehr als bei der Premiere 2015 registriert worden, hieß es. Bei der Konferenz erhielten die Teilnehmer einen Einblick in die Wirtschaft. Unternehmer aus der Region hielten Vorträge und standen für Gespräche zur Verfügung. Angesprochen waren Schüler der ältesten Jahrgänge aus Regelschulen, Gymnasien sowie Beruflichen Gymnasien.
„Wir wollen den Jugendlichen zeigen, wie die Wirtschaft funktioniert und sie vorbereiten auf die Zeit nach dem Schulabschluss“, erklärte IHK-Präsident Peter Traut. Die Botschaft laute, dass die Region durch innovative Arbeitsbereiche und Firmen hervorragende Chancen für die Zukunft der Jugendlichen biete.
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Die beste Lehrerin der Welt kommt aus Großbritannien: Das hat jedenfalls die Jury des Welt-Lehrer-Preises entschieden, der in Dubai verliehen wurde und mit einer Million Dollar dotiert ist.
Die Lehrerin Andria Zafirakou, die in einem Problemviertel in London arbeitet, wurde für ihren Einsatz für ihre Schüler ausgezeichnet. Sie war unter den zehn Finalisten des Wettbewerbs. Beworben hatten sich 30.000 Kandidaten weltweit.
Lehrerin Zafirakou arbeitet an der Alperton Community Schule in Brent, einem armen Viertel im Norden von London mit vielen Migranten. Sie eignete sich Grundkenntnisse in den meisten der 35 Sprachen an, die an ihrer Schule gesprochen werden, um mit den Schülern und deren Eltern kommunizieren zu können.
Die Lehrerin setzte Änderungen beim Lehrstoff durch, um diesen an den Alltag ihrer Schüler anzupassen. Zudem sorgte sie bei den Stundenplänen dafür, dass es auch Sportunterricht nur für Mädchen gibt – eine wichtige Hilfe in dem moralisch konservativen Stadtteil. „Das Ergebnis? Ein siegreiches weibliches Cricketteam“, erklären die Organisatoren der Preisverleihung.
Darüber hinaus arbeitet Zafirakou eng mit der Polizei zusammen, um gegen die Gewalt auf der Straße vorzugehen. Ihr Einsatz habe sich ausgezahlt, heißt es in der Erklärung weiter. Heute zähle das Alperton Community College zu den oberen fünf Prozent der Schulen in England und Wales, denen es gelinge, die Leistungen der Schüler deutlich zu verbessern.
Der Preis von einer Million Dollar wird ihr nun über einen Zeitraum von zehn Jahren ausgezahlt – unter einer Bedingung: dass sie mindestens fünf Jahre lang weiter unterrichtet.
Der Welt-Lehrer-Preis wird nun schon zum vierten Mal von der in Dubai ansässigen Varkey-Stiftung verliehen. Die Stiftung wurde von der indischen Familie Varkey gegründet, die sich in den 50er-Jahren im damals noch britischen Protektorat Vereinigte Arabische Emirate niedergelassen und mit der Gründung von Privatschulen für ausländische Arbeitnehmer ein Vermögen verdient hat.
Unter den ersten Gratulanten war neben dem Herrscher von Dubai auch die britische Premierministerin Theresa May. „Ein guter Lehrer muss belastbar und einfallsreich sein und ein großes Herz haben“, sagt May in einer Videobotschaft. Diese Qualitäten gebe Zafirakou jeden Tag aufs Neue an ihre Schüler weiter, fügt May hinzu und bedankt sich bei der Lehrerin für ihr Engagement.
Formel-Eins-Star Lewis Hamilton überbrachte in einem weißen Sport-Cabrio die Trophäe. Durch die Gala führte der Nachfolger von Jon Stewart bei der „Daily Show“, Trevor Noah, für die Showeinlagen sorgte die US-Sängerin und Schauspielerin Jennifer Hudson.
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Zehn bis zwölf Prozent aller Schüler in Deutschland haben mehr als einmal im Monat mit Mobbing zu tun. Die Schikanen sind keineswegs harmlos. Eltern sollten bei ihren Kindern auf folgende Anzeichen für Mobbing achten.
Als Mobbing wird das Schikanieren und Attackieren von Arbeitskollegen oder Mitschülern bezeichnet. Die über einen längeren Zeitraum anhaltenden Aktionen sollen die Betroffenen sozial ausgrenzen. Mobbing (aus dem Englischen von „to mob“, das bedeutet anpöbeln, beleidigen) hat in der Schule und als Cybermobbing im Internet in den vergangenen Jahren immens an Bedeutung gewonnen.
Mobbingopfer werden durch feindselige Angriffe, durch eiskalte Ablehnung oder Getuschel hinter dem Rücken, durch Anschwärzen oder auch sexuelle Belästigung oder Erpressung in eine unterlegene Position gedrängt.
Gut jeder dritte Jugendliche ist nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) schon einmal im Internet gemobbt worden. Einer Umfrage zufolge kommen beim Cybermobbing an erster Stelle Drohungen und Beleidigungen (18 Prozent). Außerdem klagen die Jugendlichen über Identitätsmissbrauch und die unberechtigte Weitergabe privater E-Mails oder Fotos. Nach Schikanen im Netz fühlt sich jeder Fünfte verzweifelt oder hilflos. 18 Prozent gaben an, Schlafstörungen zu haben, je sechs Prozent Kopf- und Bauchschmerzen.
Eltern sollten hellhörig werden, wenn ihr Kind sich plötzlich zurückzieht. Denn das kann ein Zeichen für Mobbing sein. Darauf könne etwa hindeuten, wenn Kinder nichts mehr aus ihrem Alltag erzählen. „Sie wollen so vermeiden, dass etwas durchsickert“, sagt Diplom-Sozialpädagoge Frank Schallenberg. Auch wenn keine Freunde mehr zu Besuch kommen oder anrufen, ist Mobbing vielleicht die Ursache.
Eine plötzliche Verschlechterung in der Schule oder allergische Reaktionen ohne erkennbare Ursache können weitere Anzeichen sein. Denn Stress durch systematische Schikane äußert sich unter Umständen auch körperlich.
Auch beschädigte und verschwundene Schulsachen oder Verletzungen am Körper können mögliche Warnsignale für Mobbing sein, erläutert Ingo Spitczok von Brisinski vom Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie (BKJPP). Haben Eltern einen Verdacht, sollten sie ihre Kinder vorsichtig dazu ermutigen, die Situation und ihre Gefühle zu schildern.
Bestehe das Mobbing noch nicht so lange, könne es ausreichen, mit dem Kind das Verhalten in kritischen Situationen zu üben, sagt Spitczok von Brisinski. Anhaltendes Mobbing hingegen könne das Selbstwertgefühl des betroffenen Kindes beeinträchtigen. Im schlimmsten Fall könne es Depressionen und Ängste fördern. Eltern sollten sich daher mit der Schulleitung in Verbindung setzen, wenn das Kind bereits seit längerem gemobbt wird.
Auch Schallenberg rät, die Kinder auf veränderte Gewohnheiten anzusprechen. „Dann kann es sein, dass das Kind mit den Informationen rausplatzt oder erst einmal beschwichtigt“, erklärt der Sozialpädagoge. Egal, wie das Kind im ersten Moment reagiert: Es weiß nun, dass die Eltern auf die Situation aufmerksam geworden sind. „Sie erzeugen so Offenheit“, erläutert Schallenberg. „Es kann dann noch einige Wochen dauern, bis das Kind auf die Eltern zukommt.“
Eltern müssen ihrem Kind vermitteln, dass es an dem Problem nicht selber schuld ist. „Es ist das Fehlverhalten der anderen“, gibt Schallenberg ein Beispiel dafür, was Eltern betroffenen Kindern sagen können. Danach sollten sie mit der Schule Kontakt aufnehmen. „Mobbing lebt von der Klassendynamik“, so Schallenberg.
Daher sei auch die Schule dafür verantwortlich, das Problem zu lösen. An die Eltern der Täter heranzutreten, sei keine gute Idee, warnt Schallenberg. „Das führt oft zur Eskalation.“ Besser sei es, mit dem Kind gemeinsam eine Vertrauensperson zu finden, die Gespräche moderieren kann und in das Netzwerk eingebunden ist, in dem das Mobbing stattfindet. „Das kann zum Beispiel ein Lehrer sein oder der Trainer im Sportverein“, sagt Schallenberg.
Wenn das Mobbing im Internet geschieht, sei die Situation schwieriger zu handhaben, sagt Schallenberg. Eltern sollten ihr Kind dazu anhalten, alle Beleidigungen zu dokumentieren. Verletzen die Täter Persönlichkeitsrechte und laden zum Beispiel unerwünschte Bilder hoch, können Betroffene Anzeige erstatten. Sich aus sozialen Netzwerken abzumelden, sei keine Lösung. Das habe nur zur Folge, dass die sozialen Kontakte des Betroffenen immer weiter abnehmen. „Ich muss mich dann einschränken, weil ein anderer so mit mir umgeht – das ist nicht fair.“
In der Regel gehören die Täter aus dem Internet aber auch zum persönlichen Umfeld außerhalb des Webs, zum Beispiel in der Schule. Dort können Eltern und Lehrer leichter einschreiten. Wichtig sei es, das Problem dort offensiv anzugehen, um dem Täter zu signalisieren: So geht es nicht weiter.
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Berlin/Hamburg (dpa) – Nachrichten über das Weltgeschehen erreichen junge Menschen in Deutschland inzwischen häufiger über Instagram als über Facebook. Das geht aus dem „Reuters Institute Digital News Report“ hervor, der heute erscheint.
„Instagram hat bei den 18- bis 24-Jährigen Facebook und Twitter als Nachrichtenquelle überholt“, sagte der Kommunikationswissenschaftler Sascha Hölig vom Leibniz-Institut für Medienforschung in Hamburg der Deutschen Presse-Agentur.
Rund ein Viertel (23 Prozent) der Internetnutzer im Alter von 18 bis 24 Jahren sieht sich bei Instagram regelmäßig Nachrichteninhalte an, das beim Vergleich mit anderen sozialen Medien damit vorn liegt. Facebook und Youtube rangieren mit 22 Prozent knapp dahinter. WhatsApp kommt bei den 18- bis 24-Jährigen auf 10 Prozent, Twitter nur auf 6 Prozent.
„Auch in der Gesamtheit der Befragten hat Instagram Twitter hinter sich gelassen“, sagte Hölig. „Es ist eben das angesagte Medium. Doch nutzt niemand Instagram, um Nachrichten zu suchen. Man bewegt sich eben dort – hauptsächlich, um Fotos von Freunden oder Essen zu sehen – und findet dann Nachrichten quasi als Beifang.“ Ohnehin nutze so gut wie niemand soziale Medien als alleinige Nachrichtenquelle. Nur 3 Prozent der Befragten stützen sich nach eigenen Angaben ausschließlich darauf.
Die Wissenschaftler untersuchten für die aktuelle Studie auch das Vertrauen der Menschen in Nachrichten: Demnach stimmt in Deutschland etwa die Hälfte (47 Prozent) der erwachsenen Internetnutzer der Aussage zu, dass sie dem Großteil der Nachrichten vertrauen. Das sei ein vergleichsweise guter Wert, sagte Hölig. „Das Vertrauen in die Nachrichten allgemein ist in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern hoch. In Großbritannien sind es 40 Prozent, in den USA 32 Prozent, in Ungarn 28 Prozent und Frankreich sogar nur 24 Prozent. Deutschland liegt im vorderen Drittel.“
Man müsse auch unterscheiden: „In diesem Wert sind alle Nachrichten enthalten, die den Befragten insgesamt und auf sämtlichen Wegen begegnen können“, erklärte Hölig. „Bei Nachrichten, die man selbst nutzt, hat sich der Wert seit drei Jahren bei 60 Prozent eingependelt.“
Deutlich mehr Vertrauen als Instagram oder Facebook genießen klassische Medien wie Tageszeitungen oder öffentlich-rechtliches Fernsehen. Nachrichten, die sich über soziale Medien verbreiten, sehen die Nutzer dagegen sogar zunehmend skeptisch: „Das Vertrauen in Nachrichten in sozialen Medien ist rückläufig“, sagte Hölig. „Nur noch 16 Prozent vertrauen ihnen. 2018 sind es noch 18 Prozent gewesen. Die jüngeren Mediennutzer sind noch skeptischer, dort sind es nur 12 Prozent. Man darf also nicht in die Logik verfallen, dass junge Leute auf Fake News hereinfielen und deswegen ihr Wahlverhalten änderten.“
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Im Kaffee-Land Italien nehmen viele Jugendliche zu viel Koffein zu sich. Das geht aus einer Studie hervor, bei der Forscher 1.213 Schüler aus dem süditalienischen Foggia im Alter von 12 bis 19 Jahren zu ihrem Koffeinkonsum befragten.
Kaffeegenuss hat viele Auswirkungen auf unseren Organismus.
Kaffeegenuss hat viele Auswirkungen auf unseren Organismus. (Quelle: t-online.de)
Mehr als zwei Drittel (76 Prozent) der Befragten gaben an, täglich koffeinhaltige Getränke zu konsumieren. Viele Jugendliche ziehen Espresso oder Cappuccino einer Limonade oder einem Energy-Drink vor: 818 Schüler tranken mindestens ein Kaffee-Getränk am Tag, wie das Team um Angelo Campanozzi von der Universität Foggia in der Fachzeitschrift „Acta Paediatrica“ berichtet.
Weil Koffein zu Nervosität, innerer Unruhe oder Schlafstörungen führen kann, gibt es verschiedene Empfehlungen, welche Mengen Jugendliche täglich maximal zu sich nehmen sollten.
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Mehrere Jugendliche haben im mittelfränkischen Schwabach-Limbach (Bayern) zwei Polizisten attackiert und so schwer verletzt, dass beide nun dienstunfähig sind.
Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, waren die Beamten am Freitagabend alarmiert worden, weil angeblich vier Jugendliche in einer S-Bahn randalierten. Die Streifenbesatzung konnte das Quartett an der Haltestelle Schwabach-Limbach stellen.
Beim Versuch, die Papiere zu kontrollieren, seien die Jugendlichen – drei 18-Jährige und ein 16-Jähriger – aggressiv geworden und hätten die Herausgabe der Ausweise verweigert, hieß es. Der 16-Jährige und ein 18-Jähriger hätten daraufhin einen Beamten angegriffen und mit den Fäusten gegen den Kopf geschlagen.
Der 18-Jährige verpasste dem Polizisten demnach auch einen Kopfstoß. Dieser erlitt erhebliche Gesichtsverletzungen. Zusätzlich wurde eine Beamtin bei der Festnahme verletzt, als sie stürzte und auf den Rücken fiel. Auch sie musste ihren Dienst vorzeitig beenden.
Erst mit einer weiteren Streifenbesatzung gelang es, die Situation unter Kontrolle zu bringen und die betrunkenen Jugendlichen festzunehmen. Die Angreifer erhielten Strafanzeigen unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und gefährlicher Körperverletzung. Die Polizei übergab den 16-Jährigen an einen Sozialarbeiter, die Älteren wurden nach ihrer Ausnüchterung entlassen.
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Privatschulen haben einen besseren Ruf als staatliche Einrichtungen: Zu Recht? Eine Studie zeigt, dass sich die Vorteile in Grenzen halten.
Privatschulen sind einer neuen Untersuchung zufolge nicht besser als staatliche Schulen. Vorteile ergeben sich nur durch den familiären Hintergrund der Kinder und Jugendlichen, wie eine von der Wochenzeitung „Die Zeit“ vorab veröffentlichte Studie des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) für die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung ergab. Die Forscher verglichen dafür die Leistungen von Grundschülern und Neuntklässlern.
In Deutsch, Mathematik und Englisch sind die Privatschüler den Schülern an öffentlichen Schulen laut der Studie zwar bis zu einem halben Schuljahr voraus. Die Autoren der Studie führen das auch auf außerschulische Auslandsaufenthalte der Kinder und Jugendlichen zurück. Anders sieht es demnach aber aus, wenn der familiäre Hintergrund einbezogen wird. „Dann schmilzt der Vorsprung der Privaten fast komplett zusammen“, sagt IQB-Direktorin Petra Stanat.
Vereinzelt gibt es laut der Analyse sogar Vorteile für die staatlichen Schulen. So lege die Studie auch nahe, dass private Schulen die soziale und ethnische Trennung sogar noch verstärken würde, da es hier deutlich weniger Schüler mit Migrationshintergrund gibt. An öffentlichen Grundschulen waren es etwa 38,1 Prozent, an privaten Grundschulen nur 28,3 Prozent.
„Angesichts der auserlesenen Schülerschaft könnte man erwarten, dass die Vorteile der Privatschulen größer sind“, sagt Bildungsforscherin Stanat. Privatschüler kommen häufiger aus gutsituierten Familien. Die Analyse sollte am Donnerstag auf einer Tagung des Netzwerks Bildung der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung vorgestellt werden.
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Hamburger Forscher haben eine Studie über die Auswirkungen von Gewaltspielen am Computer vorgelegt. Erforscht werden müsse noch, wie sich dies bei Kindern und Jugendlichen verhalte.
Laut den Ergebnissen der Studie werden Erwachsene nicht aggressiver, wenn sie gewaltverherrlichende Computerspiele konsumieren. Ob das auch auf das Verhalten von computerspielenden Kindern oder Jugendlichen zutreffe, sei nicht untersucht worden, erklärte das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) am Donnerstag.
Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) untersuchten 90 Erwachsene, die über einen Zeitraum von zwei Monaten im Schnitt 33 Stunden lang ein Gewaltspiel spielten. Eine Gruppe spielte über zwei Monate hinweg das gewaltbetonte Spiel „Grand Theft Auto“, in dem die Spieler für aggressives Verhalten belohnt werden.
Die andere Gruppe spielte im gleichen Zeitraum das Videospiel „Sims“, in dem die Spieler virtuelle Figuren kreieren, deren Aussehen sowie Personalität sie individuell anpassen und die sie dann in ihren sozialen Netzwerken begleiten können. Eine dritte Gruppe spielte keine Videospiele.
Vor und nach dem Spielen kontrollierten die Wissenschaftler anhand verschiedener Tests das Verhalten der Studienteilnehmer. Unter anderem wurden mit Fragebögen die Aggression sowie die unterschwellige Aggression getestet. Darüber hinaus wurde auch das Sozialverhalten, vor allem die Fähigkeit zur Empathie, untersucht.
Gewaltspiele am Computer beeinflussten demnach das Aggressionsverhalten der Spieler nicht nachhaltig oder langfristig. „Der in der Öffentlichkeit oft angeführte negative Einfluss von Gewaltvideospielen auf das Verhalten der Spielerinnen und Spieler lässt sich wissenschaftlich nicht nachweisen“, erklärte Simone Kühn aus der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des UKE. Erforscht werden müsse noch, wie sich dies bei Kindern und Jugendlichen verhalte.
Die in den Debatten über Gewaltspiele bisher genutzten Argumente stützten sich nach Angaben der Forscher im Wesentlichen auf Studien, in denen die Teilnehmer nur zwischen Minuten und Stunden spielten. Außerdem sei das Verhalten der Spieler bisher nur unmittelbar nach dem Spielen untersucht worden. Die Hamburger Forscher prüften hingegen, wie und ob sich das Aggressionsverhalten langfristig ändert, wenn die Spieler über einen längeren Zeitraum ein Gewaltspiel spielen. Die Studie wurde im Fachmagazin „Molecular Psychiatry“ veröffentlicht.
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