Busunglück in Frankreich: Fahrer sterben bei Unfall auf A6 bei Fleurville

Beim Unfall eines Reisebusses mit deutschen Jugendlichen an Bord sind die beiden Fahrer ums Leben gekommen. Vier Menschen wurden bei dem Unglück in Frankreich verletzt, zwei von ihnen schwer.

Bei den Verletzten handele es sich um zwei Begleiterinnen und zwei Jugendliche. Sie sind nach Mâcon ins Krankenhaus gebracht worden.

50 Feuerwehrleute im Einsatz

In dem Bus, der nach Angaben der Behörden aus der Gegend von Köln gekommen ist, waren 51 Jugendliche im Alter zwischen 15 und 17 Jahren. Sie waren auf dem Weg zur Costa Brava in Spanien, als das Fahrzeug auf der Autobahn A6 bei Fleurville im Département Saône-et-Loire aus noch ungeklärter Ursache auf einen Lastwagen fuhr.

Der Unfall habe sich gegen 0.25 Uhr ereignet. Das Fahrzeug sei weder umgestürzt noch in Brand geraten. 49 Menschen seien zu einem Rastplatz nördlich von Mâcon gebracht worden. Dort sollten sie die Nacht verbringen, bevor sie mit einem anderen Bus die Fahrt fortsetzen können. Etwa 50 Feuerwehrleute seien im Einsatz gewesen.

Inzwischen hat sich der betroffene Reiseanbieter aus Rheinland-Pfalz erschüttert geäußert: „Wir können uns den Unfall nicht erklären“, teilte das Unternehmen Bischoff-Touristik mit.

Unternehmen: Busfahrer äußerst gewissenhaft

Der Bus sei erst drei Jahre alt gewesen, entspreche dem neuen Stand der Technik und habe im Juli eine letzte Sicherheitsprüfung durchlaufen, erläuterte Inhaber Uwe Bischoff in einer Mitteilung. „Unser Bus war vorschriftsmäßig mit zwei Busfahrern besetzt.“ Die beiden Fahrer im Alter von 48 und 57 Jahren seien als äußerst gewissenhaft bekannt gewesen. „Einer der Fahrer ist schon über 20 Jahre in unserem Unternehmen“, hieß es. 

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