Cybermobbing verursacht Suizidgedanken bei Teenagern

Cybermobbing verursacht Suizidgedanken bei Teenagern

Cybermobbing bleibt nach einer neuen Studie ein ernstes Problem für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.

Rund jeder achte Befragte (13 Prozent) zwischen 10 und 21 Jahren berichtete von Beleidigungen, Beschimpfungen oder Bloßstellungen über das Internet, teilte das Bündnis gegen Cybermobbing mit.

Chatten mit dem Smartphone

Dabei nutzten Täter heute vorwiegend zentrale Kommunikationsplattformen wie Chatdienste per Handy. Soziale Netzwerke und Computer spielten dagegen nicht mehr so eine große Rolle wie bei der ersten Befragung vor vier Jahren. Damals hatten 16,6 Prozent der befragten Schüler Cybermobbing erlebt. 

Betroffene haben Suizidgedanken

Für die neue Studie wurden neben Eltern und Lehrern rund 1500 Schüler mit Fragebögen interviewt. Fast jeder siebte Schüler gab dabei zu, selbst schon einmal andere über Internet-Kanäle gemobbt zu haben. Die Motive reichten von Ärger mit dem Opfer bis hin zu Langeweile oder „weil es cool ist“. Jedes fünfte Opfer gab an, schon einmal Suizidgedanken wegen Cybermobbings gehabt zu haben.

Rund um die Uhr online

Nach der jüngsten Studie des Digitalbranchen-Zusammenschlusses Bitkom haben 87 Prozent der Jugendlichen ab 10 Jahren in Deutschland heute ein eigenes Smartphone und sind damit fast rund um die Uhr online. Auch bei dieser Befragung unter rund 650 Teenagern zwischen 10 und 18 Jahren klagte rund jeder achte unter den Älteren (14 bis 18 Jahre) über Cybermobbing.

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