Kategorie -Jugendliche

Blasrohrattacken in Bremen: Maskierte beschießen Jugendliche mit Nadeln


Die Polizei in Bremen sucht nach Unbekannten, die in der Nacht zwei Jugendliche mit Nadeln beschossen haben. Tatwaffe war nach Aussagen der Opfer jeweils ein Blasrohr. Ein 17- und ein 18-Jähriger wurden bei den Angriffen verletzt.

Unbekannte haben in Bremen mit einem Blasrohr und Nadeln auf Passanten geschossen. Zwei Jugendliche wurden in der vergangenen Nacht im Stadtteil Oslebshausen durch maskierte Angreifer verletzt, wie die Bremer Polizei mitteilt. Die Fahndung nach den Tätern blieb bisher erfolglos.

Gegen 2.30 Uhr am Morgen wurden den Angaben zufolge ein 17-Jähriger und sein Freund auf der Straße von drei maskierten Personen umzingelt. Einer der Täter beschoss sie mit einer Nadel aus einem Blasrohr. Der 17-Jährige wurde dabei am Arm verletzt. Das maskierte Trio entfernte sich danach.

Etwa eine Stunde später wurde der Polizei ein ähnlicher Fall gemeldet, bei dem ein 18-Jähriger auf dem Heimweg im selben Stadtviertel von einer Gruppe von etwa fünf Maskierten verfolgt wurde. Die Unbekannten beschossen auch ihn aus einem Blasrohr, die Nadel stammte von einem Spritzenaufsatz. Das Opfer wurde an der Hüfte verletzt.

Die betroffenen Jugendlichen konnten die Tätergruppe nicht näher beschreiben, die Polizei Bremen bittet mögliche Zeugen, sich zu melden.



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Wippen, wackeln, werfen: So lernen Kinder Koordination

Auf einem Bein stehen oder rückwärts laufen: Was sich einfach anhört, fällt vielen Kindern zunehmend schwer. Mit passenden Spielgeräten lassen sich Koordination und Gleichgewicht trainieren. Manchmal reicht dafür sogar ein zusammengerolltes Handtuch.

In vielen Familien sieht Bewegung so aus: Aus dem Haus raus, ins Auto rein. Dann werden die Kinder zu Oma oder ins Einkaufszentrum kutschiert. Nach ein paar Stunden heißt es wieder: rein ins Auto und ab nach Hause.

„Eltern haben dann das Gefühl, besonders viel mit ihren Kindern unternommen zu haben“, sagt Regina Witte vom Verein „Spiel Gut“, der Spielsachen testet und bewertet. Gelegenheit, sich zu bewegen hatten Mädchen und Jungen dabei meist nicht – oder nicht genug.

Die Beweglichkeit fehlt

Die Folgen: Auf einem Bein stehen, balancieren oder rückwärts laufen fällt vielen Kindern schwer. Übungen beim Physiotherapeuten auf der Turnmatte zu machen, sind zwar effektiv – aber langweilig. Mehr Spaß macht es, diese Fähigkeiten beim Spielen nebenbei zu trainieren.

Kinder wollen spielerisch „trainieren“

Kipplige Scheiben aus Kunststoff oder Holz sollen Kindern beispielsweise dabei helfen, nicht aus der Balance zu geraten. Hersteller wie das dänische Unternehmen Gonge oder der deutsche Anbieter „Erzi“ statten die runden Platten mit unterschiedlichen Strukturen auf der Oberfläche aus: Noppen, kleine Quadrate, Wellen. So wird gleichzeitig die Fußmuskulatur geschult.

Vom französischen Hersteller „asco“ gibt es Balken und Elemente, die wie umgedrehte Blumentöpfe aussehen. Aneinander gesteckt, ergibt sich daraus ein Parcours zum Balancieren. „Das ist schon für Kinder ab 18 Monaten geeignet“, sagt Witte. Kinder lernten dabei, ihre Kraft einzuschätzen und Angst zu überwinden.

Seilspringen fällt Kindern schwerer, Skaten leichter

Bei den Spielen kommt es darauf an, dass Kinder sie selbst gestalten können: „Das Umbauen und Kombinieren ist wichtig“, sagt Silke Sinning, Sportwissenschaftlerin an der Uni Landau. Denn zu überlegen, was man mit seinen Händen bauen kann, schule schon die Koordination.

Sinning untersucht in einem Bewegungslabor regelmäßig, wie gut Kinder bei Gleichgewicht und Koordination sind. Ihr Fazit: „Sie sind beim Rückwärtslaufen schlechter, beim Seilspringen oder beim Balancieren.“

Leichter falle ihnen dagegen die Bewegung auf rollenden Geräten, zum Beispiel Inline-Skates oder Waveboards. „Wahrscheinlich, weil die heute in größerem Maße zur Verfügung stehen. Sogar einige Schulen sind damit ausgestattet.“

Der Einfluss der Computerspiele

Dass viele Kinder bei komplexen Bewegungsabfolgen gut sind, beobachtet auch Oliver Ludwig von der Universität des Saarlandes: „Kinder verfügen oft über eine gute Hand-Augen-Koordination, das kommt vom Computerspielen“, sagt der Biologe.

Defizite zeigen sich dagegen bei einfachen Übungen wie Hampelmann machen oder auf einer Mauer balancieren. Ludwig ist Leiter der Studie Kid-Check, bei der seit 1999 mehr als 1600 Kinder und Jugendliche zwischen sieben und 17 Jahren untersucht wurden. Das Ergebnis: Etwa 20 Prozent der Kinder haben Probleme mit dem Gleichgewicht und ihrer Koordination.

Bewegung in den Alltag bringen

Um mehr Bewegung in den Alltag einzubauen, können Spiele eingesetzt werden: Pedalos, Hüpfbälle oder Stelzen zum Beispiel. Für das Familienunternehmen „Hartge & Kist“ entwickelte Ludwig ein Förderspiel mit.

Auf kleinen Spielkarten sind Übungen abgebildet, etwa ein Säckchen auf dem Kopf balancieren und gleichzeitig jemandem einen Ball zuwerfen oder mit einem Schwamm zwischen den Knien über ein Hindernis hüpfen. „Optimal wäre es, das jeden Tag zu machen. Realistisch ist aber eher dreimal pro Woche“, sagt Ludwig.

Eltern müssen mitmachen

Die tollsten Spielgeräte nützen aber nichts, wenn sie nur in der Ecke stehen. Eltern sollten mithüpfen, mitklettern und mitbalancieren. Am geschicktesten dabei sei, den Fördereffekt gar nicht erst groß zu thematisieren. „Verkaufen Sie das Spiel als Spiel und sagen Sie ihrem Kind nicht, was es dabei lernen kann“, rät Ludwig. Denn sonst fühle es sich auch am Nachmittag wie in der Schule.

Auch in der Wohnung gibt es Möglichkeiten

Manchmal reicht es sogar, das Kinderzimmer mit ein paar einfachen Mitteln umzugestalten: „An die Bettkante kann man eine schiefe Ebene bauen, man knotet ein Tau zum Klettern an einen Haken oder nutzt Schaumstoffelemente zum Höhlen bauen“, schlägt Ludwig vor. Auch auf einem zusammengerollten Handtuch lasse sich gut balancieren.

„Kinder sind heute verplanter“

Doch ganz gleich, wie viel balanciert oder auf Karten nachgeturnt wird: „Das kann immer nur eine Ergänzung sein“, sagt Ludwig. Sich bewegen und rumtoben sollten Kinder trotzdem, ideal wären zwei Stunden am Tag. Ein ehrgeiziges Ziel, das viele wahrscheinlich nicht umsetzen werden. „Dem natürlichen Bewegungsdrang wird weniger nachgegeben, die Kinder sind heute verplanter“, sagt Regina Witte von „Spiel Gut“.

Mangelnde Koordination erkennen

Ob ihr Kind in seiner Koordination eingeschränkt ist, können Eltern nicht auf Anhieb erkennen. Die Note im Schulsport sage wenig darüber aus. Ein paar Hinweise gebe es aber, sagt Witte: „Wenn es an bestimmte Spielgeräte nicht ran will, sich nicht traut oder sich oft wehtut.“ Wer ganz sicher sein will, sollte sich an den Kinderarzt oder Physiotherapeuten wenden.

Fehlende Koordination hat Folgen

Werden Schwächen beim Kind festgestellt, ist das noch lange kein Grund zur Panik: „Manche sind Spätzünder und können auch mit sieben oder acht Jahren noch lernen, ihren Körper zu kontrollieren“, sagt Sinning.

Können die Defizite nicht aufgeholt werden, rächt sich das spätestens im Alter. Senioren mit einem schlechten Gleichgewichtssinn stolperten leichter und könnten Hindernisse und Abstände nicht einschätzen. Außerdem dauere die Regeneration nach Verletzungen länger.

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Vera hilft, wenn der Abbruch der Lehre droht

RohrVera hilft, wenn der Abbruch der Lehre droht

Fast jeder Vierte bricht seine Ausbildung ab. Die Initiative Vera will gegensteuern. Foto: z

Rohr – Ein wenig stolz ist Hans-Dieter Mechler schon. Denn ihm ist es zu verdanken, dass es die Initiative zur Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen, kurz Vera, mittlerweile in ganz Baden-Württemberg gibt. Mechler war 2010 von der Handwerkskammer Stuttgart angesprochen worden, ob er das Projekt im Land bekannt machen wolle. Damals gab es die Initiative Vera überall in Deutschland, nur eben nicht im Südwesten.

Mechler war von der Idee begeistert. Bei Vera bekommen Jugendliche und junge Erwachsene, die mit dem Gedanken spielen, ihre Ausbildung abzubrechen beziehungsweise denen ein Rausschmiss droht, einen ehrenamtlichen Begleiter zur Seite gestellt. Das sind Menschen wie Mechler, die sich nach einem erfolgreichen Arbeitsleben in ihrem Ruhestand ehrenamtlich engagieren und ihr Wissen weitergeben wollen.

Die Zahlen sprechen für sich. Rund jeder vierte Lehrling bricht seine Ausbildung ab. Diese Zahlen wurden vom Bundesinstitut für Berufsbildung Anfang des Jahres veröffentlicht. Das ist der höchste Stand seit dem Wirtschaftsboom nach der Wiedervereinigung. Bei Mechler klingeln bei solchen Meldungen die Alarmglocken. „So etwas kann doch niemandem gleichgültig sein“, sagt er. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Initiative Vera nehmen sich Zeit für die jungen Menschen, sie hören ihnen zu und versuchen so, der Ursache für den drohenden Ausbildungsabbruch auf den Grund zu gehen. Die Gespräche finden auf neutralem Boden statt, beispielsweise in einem Café.

Senior-Experten-Service
Vera ist eine Initiative unter dem Dach des Senior-Experten-Services (SES). Dieser ist eine Stiftung der Deutschen Wirtschaft für internationale Zusammenarbeit GmbH und eine gemeinnützige Gesellschaft. Der SES vermittelt seit mehr als 25 Jahren Rentner in alle Welt, damit sie mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung neue Projekte anstoßen und so Hilfe zur Selbsthilfe leisten können. Vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern sind die Senior-Experten unterwegs. Seit 2008 ist der SES mit der Initiative zur Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen auch im eigenen Land aktiv. Weitere Infos stehen unter www.ses-bonn.de und www.vera.ses-bonn.de.

Kontakt
Wer die Hilfe eines ehrenamtlichen Begleiters braucht oder sich bei Vera engagieren will, kann sich bei Hans-Dieter Mechler unter 01 71-8 22 99 23 melden oder eine Mail schreiben an [email protected].

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Wenn ADHS die Nachtruhe stört

Kinder und Jugendliche, bei denen ADHS diagnostiziert wurde, sind nicht nur unkonzentriert, zappelig und unausgeglichen – sie schlafen häufig auch schlecht. Warum das so ist und wie Betroffenen geholfen werden kann, erklärt ein Kinder- und Jugendpsychiater.

Zwischen dreißig und fünfzig Prozent der heranwachsenden ADHS-Patienten sind von Schlafstörungen betroffen. Dennoch ist es für die behandelnden Ärzte oft nicht einfach, die Zusammenhänge zwischen der Schlafqualität und der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung eindeutig nachzuweisen. Auch was Ursache und was Wirkung ist, lässt sich nicht immer exakt beantworten. 

Mehr Transparenz bringen auch die zahlreichen Studien nicht, die über das Schlafverhalten von Kindern und Jugendlichen mit ADHS veröffentlicht wurden.

Studien legen unterschiedliche Kritierien zugrunde

Die Untersuchungen mittels Schlafprotokollen und Fragebögen seien häufig subjektiv und verzerrend, sagt der Stuttgarter Kinder- und Jugendpsychiater Jan Frölich. Das liege daran, dass fast jede Erhebung bezüglich des Patientenalters oder der diagnostischen Kriterien unterschiedlich zusammengestellt sei.

Außerdem gehe die ADHS mit einer Vielzahl von psychiatrischen Auffälligkeiten einher, die ihrerseits gesunden Schlaf erschwerten. Das mache es besonders kompliziert, ein für ADHS typisches Schlafprofil herauszufiltern.

Unausgewogene biochemische Abläufe stören den Schlaf

„Ohnehin ist nicht geklärt, inwieweit ein gestörter Nachtschlaf eine Auswirkung auf die ADHS-Symptomatik hat“, sagt Frölich. „In der Praxis gibt es durchaus Patienten, die von einer ADHS betroffen sind, weniger schlafen als nicht betroffene Gleichaltrige und bei denen trotzdem keine Auswirkungen auf die Tagesleistungsfähigkeit oder das emotionale Befinden nachgewiesen werden können.“

Ein- und Durchschlafprobleme sind am häufigsten

Das Spektrum der möglichen Schlafstörungen bei Kindern und Jugendlichen mit ADHS ist breit gefächert. Am häufigsten haben Betroffene aber Schwierigkeiten beim Ein- beziehungsweise Durchschlafen, und sie wachen oft sehr früh auf.

„Analog zu den Aufmerksamkeitsproblemen am Tage scheint es so zu sein, dass ein Teil der Betroffenen neurobiologisch bedingt Probleme hat, vom Wach- in den Schlafzustand zu gelangen“, kommentiert der Experte. „Man nimmt an, dass hier das Ungleichgewicht des Botenstoffwechsels mit eine Rolle spielen kann. In manchen Fällen hat es auch mit einer zu geringen oder verspäteten Freisetzung des körpereigenen Einschlafhormons Melatonin zu tun.“

Hinzu komme, dass ein Teil der Kinder besonders abends erhebliche ADHS-Symptome mit Hyperaktivität und Impulsivität zeige. Das könne dann wiederum den harmonischen Umgang mit den Eltern erschweren und damit auch ein ruhiges und entspanntes Zubettgehen.

Schlafapnoe oder Restless Legs können ADHS verstärken

Eine Zuordnung der Schlafprobleme wird in manchen Fällen auch durch Querverbindungen zu anderen organischen Störungsbildern erschwert. Hier nennt Kinder- und Jugendpsychiater Frölich vor allem das Schlafapnoe-Syndrom, das durch Atempausen während des Schlafes verursacht wird.

Seltener sei das Restless-Legs-Syndrom (RLS), also der Bewegungsdrang und unwillkürliche Bewegungen der Beine, wenn man ruhig im Bett liegen will. Das RLS sei auf eine Fehlfunktion des Dopamin-Stoffwechsels zurückzuführen, sagt Frölich.

Durch solche Störungen verliere der nächtliche Schlaf nicht nur seine Erholungskraft. Sie könnten – insbesondere bei Kindern – auch typische ADHS-Symptome nach sich ziehen mit Konzentrationsproblemen, Unausgeglichenheit und motorischer Unruhe.

„Hierbei handelt es sich dann in manchen Fällen um eine paradoxe Reaktion auf das Unausgeschlafensein. Bei Erwachsenen würde man häufiger eine verstärkte Tagesmüdigkeit feststellen. Entsprechend wichtig ist es, die behandelnden Ärzte immer auch nach schlafbezogenen Atmungsstörungen, wie Schnarchen, hörbaren Apnoen oder Vergrößerungen der Gaumen- und Rachenmandeln zu fragen. Nur so kann man nach dem Ausschlussverfahren feststellen, was letztendlich den Schlafmangel verursacht.“

Auch Ritalin und Amphetamin lösen Schlafprobleme aus

Negative Auswirkungen auf die Schlafstruktur haben nachweislich auch die ADHS-Medikamente Methylphenidat (bekannt als Ritalin) oder Amphetamin. Neuere Untersuchungen haben nachgewiesen, dass diese Psychostimulanzien deutlich häufiger Durchschlafstörungen auslösen, als das bisher in Studien geäußert wurde. Deshalb wünscht sich Frölich, dass bei der Medikation verstärkt der vielschichtige Zusammenhang von Schlaf und ADHS berücksichtigt wird.

„In manchen Fällen ist es dann notwendig, die Dosierung der Psychostimulanzien zu reduzieren, um die Schlafprobleme zu verringern.“ Zudem bestehe durch die Verabreichung des Hormons Melatonin die Chance, vor allem Einschlafschwierigkeiten zu verbessern. Diese Behandlung sollte jedoch nur vorübergehend erfolgen. „Außerdem ist sie nicht offiziell zugelassen und ist somit als individuelles Heilverfahren zu bewerten.“

Um eine gesunde Schlafarchitektur wieder herzustellen, können primär auch Einschlafrituale und bestimmte Entspannungstechniken als begleitende Maßnahme hilfreich sein, die auch Minderjährige lernen können.  

Müdigkeit und Medienkonsum verschlimmern ADHS

Außerdem rät der erfahrene Kinder- und Jugendpsychiater allen Eltern eines übermüdeten „Zappelphilipps“, konsequent dafür zu sorgen, dass das Schlummerpensum ihres Kindes ausreichend ist. Ausreichender Schlaf spielt eine elementare Rolle für die körperliche, geistige und psychische Leistungsfähigkeit Heranwachsender. Doch eine genügende Schlafmenge scheint schwieriger denn je umsetzbar zu sein. Durchschnittlich kommen Teenager nur noch auf etwa sieben Stunden Nachtruhe.

„Weltweit stehen wir vor dem Riesenproblem, dass die Schlafmenge, die Jugendliche eigentlich benötigen, bei weitem nicht erreicht wird. Insofern kann man davon ausgehen, dass ein erheblicher Teil der sogenannten ADHS-Symptome heutzutage Ausdruck der Unausgeschlafenheit ist. Hierbei spielt auch der allabendliche, exzessive Medienkonsum eine herausragende Rolle.“

Deshalb, so die dringliche Empfehlung des Psychiaters, sollten Väter und Mütter unbedingt den Mut aufbringen, das konfliktträchtige Thema anzupacken und zur Not auch ohne Einverständnis ihres Kindes abends die Computer-, Tablet-, oder Smartphone-Benutzung klar zu begrenzen.

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Fußballteam seit Tagen vermisst: Taucher arbeiten sich in überflutete Höhle vor


In Thailand hoffen Angehörige und Retter noch immer auf ein Wunder: Tief im Inneren der Tham-Luang-Höhle stoßen Helfer bei der Suche nach den seit neun Tagen vermissten Jugendlichen auf immer neue Hindernisse.

In Thailand dauert die Suche nach dem seit neun Tagen in einer Höhle verschollenen Jugend-Fußballteam an. Helfer suchen mit unverminderter Intensität weiter. Taucher arbeiteten die ganze Nacht zum Montag daran, ein Seil in die überflutete Höhle zu legen, wie Provinzgouverneur Narongsak Osotthanakorn vor Journalisten erklärte.

Die Helfer seien nur noch einen Kilometer von einem höher gelegenen Bereich der Tham-Luang-Höhle entfernt, wo die Kinder vermutet werden, sagte er. „Wir kämpfen gegen die Zeit und das Wasser, um die 13 Menschenleben zu retten“, fügte er hinzu.

Es seien auch neue Zugänge zur Höhle entdeckt worden, hieß es weiter. Diese könnten womöglich als weitere Rettungswege genutzt werden. Die Einsatzkräfte versuchen zusätzlich, einen Rettungsschacht in die Höhle zu bohren.

Von den vermissten Jugendlichen gibt es bislang noch immer kein Lebenszeichen. Die thailändischen Behörden sind mit einem Großaufgebot vor Ort im Einsatz. Die rund 1000 Helfer werden unter anderem durch erfahrene Höhlentaucher aus Großbritannien, Spezialeinheiten der thailändischen Streitkräfte, Polizeibeamten aus Australien sowie durch Experten des US-Militärs unterstützt. Die thialändische Luftwaffe fliegt mit Hubschraubern Material und Verpflegung an den Unglücksort. Die Bemühungen um die Rettung der Jugendlichen hält das gesamte Land in Atem.

Die Tham-Luang-Höhle liegt in der Nähe der Grenze zu Myanmar und Laos und ist etwa zehn Kilometer lang und sehr verwinkelt. Die Kinder werden in einer Luftkammer vermutet, die Pattaya Beach genannt wird. Zuletzt hieß es, die Taucher seien näher an jenen Bereich der Höhle herangekommen, in dem die Jugendlichen überlebt haben könnten. An einer Engstelle vor diesem Bereich versperre jedoch Schlamm den Weg der Retter. Diese Passage müsste zunächst freigeräumt werden.

Seit neun Tagen unter der Erde

Die zwölf Jungen im Alter von 11 bis 16 Jahren und ihr Fußballtrainer waren am 23. Juni nach einer Trainingseinheit in die Höhle eingestiegen. Die Behörden vermuten, dass sie von einer Sturzflut überrascht wurden und sich vor dem Wasser immer tiefer in die etwa 10 Kilometer lange Höhle retteten. Falls sie dem steigenden Wasserspiegel entkommen konnten, bestehen tatsächlich noch Überlebenschancen.

Die Karsthöhle „Tham Luang Nang Non“ zählt zu den größten Höhlenkomplexen Thailands. Die unterirdischen Gänge und Klüfte ziehen sich tief hinein in das Massiv des Berges Doi Nang Non. Der Unglücksort liegt rund 1000 Kilometer nördlich von Bangkok, nahe der Ortschaft Tachilek in der Provinz Chiang Rai. Die Eltern der Vermissten harren seit Tagen vor der Höhle aus. „Sie sind unsere Kinder“, sagte der Gouverneur.



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Fit mit Fun im Jugendhaus

MöhringenFit mit Fun im Jugendhaus

Auch abwärts geht es bei der Gesundheitswoche des Jugendhauses. Foto: Maurice Thinschmidt

Stuttgart-Möhringen – Das ist nicht klasse“, sagt die Schülerin, die sich gerade aus dem Fenster des Jugendhauses Möhringen abseilt. Jugendhaus-Mitarbeiter Roland Göppel hatte zuvor ihre Bemühungen, sich aus etwa fünf Meter Höhe abzuseilen, mit einem „Das ist klasse“ kommentiert. In ihrer Panik kam das Kompliment aber nicht an. Nach dem zögerlichen Abstieg ist die Erleichterung der Sechstklässlerin groß. Voller Begeisterung feuert sie ihre Mitschülerin an, die sich als nächste aus dem Fenster wagt. Nach ein paar „Oh, mein Gott“ und fünf Höhenmetern kommt auch sie heil auf dem Boden an.

Die Aktion ist Teil der Fit’n’Fun-Gesundheitswoche des Jugendhauses. Noch bis Freitag läuft das Angebot. Zum achten Mal können sich Kinder und Jugendliche Themen rund um Bewegung, Wellness und Gesundheit widmen. Am Dienstag war die 6 b der Anne-Frank-Realschule zu Gast. Deren Klassenlehrerin Gabriele Berger kommt nicht zum ersten Mal mit ihren Schülern ins Jugendhaus. Sie finde es wichtig, mit der Klasse etwas zu machen. „Für den Zusammenhalt“, sagt Berger. Die Realschule und das Jugendhaus seien auch Bildungspartner. In der Gesundheitswoche können vormittags Schulklassen das Programm ausprobieren. Nachmittags – von 15 Uhr an – ist das Jugendhaus für alle offen.

Das Angebot richtet sich an Kinder ab acht Jahren. „Aber das geht auch bis 20“, sagt Tina Reidl über das Alter der Besucher. Viele seien schon häufiger da gewesen und würden das Programm schon kennen. „Die fragen schon das ganze Jahr nach dem Bullen“, ergänzt die Jugendhaus-Mitarbeiterin. Gemeint ist eine mechanische Rinderattrappe, auf dem man seine Rodeo-Fähigkeiten ausprobieren kann. „Die hohen Besucherzahlen sind dann eine Genugtuung für den Aufwand“, erzählt Jugendhausleiter Andreas Bernhard.

Die Liste der Angebote während der Gesundheitswoche ist lang: Kistenklettern, Bogenschießen und sogar einen Rollstuhlparcour gibt es. Die Teilnehmer bekommen Tricks im Umgang mit dem Basketball oder dem Skateboard gezeigt. Außerdem gibt es Wellnessangebote wie Nägel lackieren und Massagen. Beim Seifemachen seien die Jungen sogar etwas begabter als die Mädchen gewesen, erzählt Isabell Delakovitz. Sie seien nicht so zimperlich beim Herummatschen, sagt die ehrenamtliche Helferin. Zur Stärkung der Besucher gibt es eine Salatbar und Müsliburger.

Und am Ende seilt sich sogar die zuerst ein wenig ängstliche Sechstklässlerin noch einmal aus dem Fenster ab.

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Aufholjagd: Wie sinnvoll ist Nachhilfe in den Ferien?

Viele Eltern melden ihre Kinder zur Nachhilfe in den Ferien an, damit diese Lernstoff aufholen und Schulwissen festigen können. Die schulfreie Zeit für Nachhilfe zu nutzen, ist jedoch nur in Ausnahmefällen sinnvoll – das meinen auch Lehrerverbände.

Wann ist Nachhilfe in den Ferien sinnvoll?

Nachhilfe in den Ferien sollten Sie als Eltern nur in Ausnahmesituationen in Betracht ziehen. War Ihr Kind zum Beispiel längere Zeit krank und hat dadurch viel Unterrichtsstoff versäumt, bieten die Ferien eine Möglichkeit zum Aufholen. Auch bei einer Nachprüfung, von der die Versetzung in die nächste Klassenstufe abhängt, kommt Ihr Kind um das Lernen in den Ferien nicht herum. Nachhilfe kann dann sinnvoll sein.

Leidet Ihr Kind unter einer Lese-Rechtschreib-Schwäche oder einer Rechenschwäche, können gezieltes Training und Nachhilfe in den Ferien gerade im Grundschulalter dafür sorgen, dass der Lernstoff des vergangenen Schuljahres gefestigt wird.  

Die Erholung darf nicht zu kurz kommen

Nachhilfe in den Ferien sollte jedoch nie zur Regel werden, sondern immer die Ausnahme bilden. Die Ferien gibt es schließlich nicht ohne Grund, denn die Schüler sollen sich erholen und mal für längere Zeit vom Lernen abschalten dürfen. Diese Auffassung vertreten auch Lehrerverbände, die den verstärkten Trend zur Nachhilfe in den Ferien kritisch sehen.

„Ferien sind für die Erholung von der Schulzeit da“, zitiert die Nachrichtenagentur Deutscher Depeschendienst (ddp) dazu Rolf Busch, den Landesvorsitzenden des Thüringer Lehrerverbandes. „Die Schüler sollen Kinder und Jugendliche sein dürfen – da gehören auch ausreichend Pausen dazu“, so Busch weiter. 

Vielfältige Angebote: So behalten Sie den Überblick

Sind Sie trotzdem der Meinung, dass Ihr Kind Lernstoff aufholen muss, sollten Sie sich zunächst an den Klassenlehrer wenden, wie „welt.de“ rät. Dabei sollte geklärt werden, warum Ihr Kind Probleme hat und was genau ihm schwer fällt. So können Sie gezielter nach Angeboten suchen und den Lehrer nach einer Empfehlung fragen. 

Neben speziellen Nachhilfe-Instituten die deutschlandweit vertreten sind, gibt es auch regionale Angebote, Ferienkurse oder private Lehrer. Wichtig ist vor allem, dass Ihr Kind den Nachhilfelehrer mag, denn nur wer sich wohlfühlt, kann erfolgreich lernen. Vereinbaren Sie deshalb am besten mehrere Probetermine. Keinesfalls sollten Eltern selbst Nachhilfe geben, warnt Simone Vintz, die für die Stiftung Warentest Nachhilfe getestet hat: „Da geraten die Rollen durcheinander. Mama spielt Lehrerin. Und dann ist Mama wieder Mama“.

Seriöse Nachhilfe-Institute erkennen und Preise vergleichen

Bevor Sie sich für ein Nachhilfeinstitut entscheiden, sollten Sie vorab die Anmeldebedingungen prüfen. Seriöse Anbieter bieten Probestunden an und verpflichten nicht zu langfristigen Verträgen oder Vorauszahlungen. Der Vertrag sollte spätestens nach einem Vierteljahr wieder kündbar sein, so die Aktion Bildungsinformation (ABI) gegenüber „welt.de“. Bei Nachhilfe in der Gruppe sollten pro Lerngruppe maximal zehn Schüler vorgesehen sein. Diese sollten zudem im selben Alter sein und die gleiche Schulform besuchen. 

Nachhilfe ist jedoch nicht billig. Je nach Bundesland liegen die Preise zwischen acht und 25 Euro pro Unterrichtsstunde. Bedenken Sie daher immer, dass eine gute Nachhilfe Ihr Kind zum selbstständigen Lernen anregt. Nachhilfe sollte immer nur für eine begrenzte Zeit in Anspruch genommen werden. Wenn Ihr Kind den Stoff auf Dauer nicht alleine bewältigen kann, ist eventuell ein Wechsel der Schulform ratsam. 

Mit spannenden Lernmethoden Stoff aufholen

Wenn die Nachhilfe in den Ferien stattfindet, fällt es Ihrem Kind vermutlich zunächst schwer, sich zu motivieren. Die Sonne scheint, die Freunde können spielen und ihre Freizeit genießen – da macht das Lernen zunächst keinen besonderen Spaß. Das Nachhilfeportal TutorWatch empfiehlt in den Ferien auf vielfältige Methoden zu setzen.

An dieser Stelle können die Eltern die Nachhilfe unterstützen. So muss nicht die gesamte Nachhilfe am Schreibtisch stattfinden: Exkursionen in die Natur können gerade in Fächern wie Biologie und Erdkunde sinnvoll und spannend sein, wenn die Themen passend sind. Der Vorteil der Nachhilfe in den Ferien ist, dass dann im Gegensatz zur Schulzeit auch genügend Zeit für solche Ausflüge ist. 

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Die Rauschbrille benebelt die Sinne

MöhringenDie Rauschbrille benebelt die Sinne

Die sogenannte Rauschbrille der Foto: Sabine Schwieder

Stuttgart-Möhringen – Möhringen ist nicht gerade ein Brennpunkt“, sagte der Bezirksvorsteher Jürgen Lohmann, „aber wir hatten in den vergangenen Jahren durchaus Probleme mit jungen Erwachsenen, die sich im Kaufland mit Alkohol eingedeckt haben. Dann lagen Flaschen herum, Nachbarn haben sich beschwert“. Deshalb habe man einen runden Tisch gebildet und das Projekt in die Wege geleitet – das Projekt zur Alkoholprävention.

Neben dem Bezirksamt beteiligten sich der Jugendrat, die Polizei, die Jugendhäuser Möhringen und Fasanenhof, die Suchtberatungsstelle „Release Stuttgart“ sowie die Firma Kaufland, auf deren Gelände am vergangenen Freitag Informationsstände aufgebaut waren. Für die von der Lebensmittelkette gesponserten alkoholfreien Cocktails – von Jugendlichen gemixt und angeboten – war es an diesem Abend aber fast zu kalt, nicht jeder Besucher griff zu einem Becher.

Die Sehhilfe simuliert eine Promillezahl von etwa 1,3

Dichter umlagert war der Stand des Polizeireviers Vaihingen/Möhringen, an dem ein „Rauschbrillen-Parcours“ zu absolvieren war. Die Sehhilfe im umgekehrten Sinn simuliert eine Promillezahl von etwa 1,3. Die Teilnehmer mussten einen kleinen Parcours ablaufen – und waren durchwegs erstaunt, wie problematisch es war, die Pylonen richtig anzusteuern oder sicher auf einer geraden Linie zu laufen.

„Schwieriger als ich erwartet habe, man sieht alles nur noch verschwommen und doppelt“, sagte ein Jugendlicher, der sich unter dem Gelächter der Umstehenden von Station zu Station hangelte und abschließend versuchen musste, verschiedene Plastikformen durch entsprechende Löcher zu stecken. Ein Kinderspiel eigentlich, allerdings nicht ohne klaren Durchblick. „Würden Sie jetzt noch mit dem Auto fahren?“, fragte ihn der Polizeioberkommissar Stefan Geiß. „Lieber nicht“, war die Antwort.

Selbst Erwachsenen sind die Auswirkungen oft nicht bewusst

Ein Test wie dieser eignet sich, aus der Theorie Praxis werden zu lassen. Denn selbst Erwachsenen sind die Auswirkungen von Alkohol oft nicht bewusst. Für Fahranfänger und Autofahrer unter 21 Jahren liegt die Promillegrenze ohnehin bei 0,0. „Eigentlich sollte das für alle gelten“, sagte Stefan Geiß, „wenn ich getrunken habe, gehöre ich nicht ans Steuer“. Wird man mit 0,3 bis 0,49 Promille erwischt, gibt es keine Strafe – zumindest, solange es zu keinem Unfall gekommen ist. „Man muss aber auch bedenken, dass es schnell Probleme mit der Versicherung gibt“, warnte der Polizist.

Ist Alkohol jedoch bei einem Unfall im Spiel, ist der Führerschein für eine Weile weg. Ab 0,5 Promille liegen „relative Fahruntüchtigkeit“ und eine Ordnungswidrigkeit vor, und dies kann schon mit einem Bier erreicht sein. Die Folge: Bußgeld, Punkte im Verkehrszentralregister und ein Monat Fahrverbot. Das Risiko, alkoholisiert einen Unfall zu verursachen, ist bereits hier in etwa doppelt so hoch wie im nüchternen Zustand. „Ab 1,1 Promille ist der Führerschein weg“, stellte der Polizeioberkommissar klar.

„Natürlich gehört Alkohol zum Erwachsenwerden dazu“, zeigte er Verständnis für die Jugendlichen und ihr Bedürfnis, sich auszuprobieren, „aber man muss die Grenzen seines Körpers kennen. Und wissen, dass ein sogenannter Alcopop schon zwei Schnäpsen entspricht“. Sein Rat an die jungen Erwachsenen: „Es ist geschickter, wenn wenigstens einer in der Gruppe nicht trinkt und auf die anderen aufpasst.“

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Koffeinkonsum von Jugendlichen: Union gegen Energydrink-Verkaufsverbot


Red Bull, Monster und Co. sind gerade bei Jugendlichen beliebt. Mit Energydrinks nimmt man jedoch schnell ungesunde Mengen an Koffein zu sich. Sollten Jugendliche mit einem Verkaufsverbot davor geschützt werden? In der Großen Koalition ist man sich uneinig.

CDU-Bundesernährungsministerin Julia Klöckner lehnt Überlegungen aus der SPD ab, den Verkauf stark koffeinhaltiger Energydrinks an Jugendliche einzuschränken. Angesichts laufender Forschungen dazu sowie schon geltender nationaler und EU-rechtlicher Regeln sei dies derzeit nicht angebracht, sagte eine Ministeriumssprecherin dem „Tagesspiegel“.

Statt auf Verbote setze Klöckner auf Aufklärung, hieß es: Faltblätter, Internet- und Hörfunkbeiträge sollen Eltern und Heranwachsende vor übermäßigem Genuss warnen. Die SPD-Gesundheitspolitikerin Ursula Schulte hatte zum Schutz von Kindern ein Verkaufsverbot vorgeschlagen. Sie verwies auf Großbritannien, wo einige Handelsketten den Verkauf an Jugendliche unter 16 Jahren gestoppt hätten. Im Oktober wollen laut „Tagessspiegel“ die Niederlande nachziehen: Kinder unter 14 sollen dann keine Energydrinks mehr bekommen.

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte unterstützte den Vorstoß. Foodwatch verwies Anfang Juni auf eine Studie der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit, wonach 68 Prozent der Jugendlichen in der EU Energydrinks konsumieren. Jeder vierte trinke sogar drei oder mehr Dosen auf einmal. Damit überschritten sie sogar die für Erwachsene empfohlene Maximaldosis Koffein.



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