Raducanu und Fernandez im Duell: Sensationelle Teenies spielen Finale der US Open


Tennisspielerin Leylah Fernandez setzt sich gegen Angelique Kerber und Naomi Osaka durch. Nun erreicht die 19-Jährige völlig überraschend das Finale der US Open. Dort trifft die Kanadierin auf eine noch jüngere Gegnerin: Die Britin Emma Raducanu macht das Teenie-Finale perfekt.

Teenie-Finale bei den US Open: Leylah Fernandez und Emma Raducanu duellieren sich völlig überraschend um den Titel beim letzten Grand-Slam-Turniers des Jahres. Die 19 Jahre alte Kanadierin Fernandez setzte sich in ihrem Halbfinale trotz anfänglicher Probleme gegen die Weltranglistenzweite Aryna Sabalenka aus Belarus mit 7:6 (7:3), 4:6, 6:4 durch. Die sogar noch ein Jahr jüngere Britin Raducanu folgte ihr mit einem dominanten 6:1, 6:4-Erfolg gegen die Griechin Maria Sakkari.

Raducanu ist die erste Qualifikantin der US-Open-Geschichte, die es ins Finale des Hartplatzklassikers geschafft hat. Zwei Teenager im Endspiel gab es zuvor siebenmal, zuletzt vor 22 Jahren beim Duell zwischen Serena Williams und Martina Hingis.

„Das sind Jahre, Jahre, Jahre harter Arbeit und Tränen und Blut und allem. Ich wollte wirklich ins Finale kommen“, sagte Fernandez. „Ich bin froh, dass ich im Finale bin.“ Sie erklärte weiter: „Auch Aryna wollte es. Ich weiß gar nicht, wie der letzte Ball reingegangen ist.“

Fernandez geriet in der unterhaltsamen Begegnung in New York früh unter Druck, verlor 12 der ersten 14 Punkte und lag nach acht Minuten bereits 0:3 im Rückstand. Doch nach diesem nervösen Beginn steigerte sie sich und gewann den ersten Satz im Tiebreak. Die an Position zwei gesetzte Sabalenka holte sich im zweiten Satz das Break zum 5:4 und erzwang den entscheidenden dritten Satz. Dort begeisterte die junge Kanadierin die Zuschauer weiter mit ihrem schwungvollen Spiel und holte sich beim 4:2 ein Break, das Sabalenka sofort konterte. Fernandez ließ sich davon nicht verunsichern – und nutzte später den ersten Matchball zum Einzug ins Finale.

Raducanu, 150. im WTA-Ranking, war schon im Halbfinale von New York die erste Qualifikantin überhaupt und erst die dritte Tennisspielerin jenseits der Top 100 nach Billie Jean King 1979 und Kim Clijsters 2009, die es so weit schaffte.

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