Mobbing unter JugendlichenMobbing bringt Eltern und Schule an Grenzen
Filder – Offenbar gibt es sie, die jungen Frauen, die tough und scheinbar mühelos alles unter einen Hut bekommen: Kind, Job, Beziehung, Haushalt, persönliche Interessen. Doch manchmal bekommt der schöne Schein auch Risse: Partnerschaften gehen auseinander, das Geld wird knapp, Kinder sind plötzlich nicht mehr knuddelig, sondern kratzbürstig. „Natürlich streiten wir“, sagt eine alleinerziehende Mutter und entlockt ihrer halbwüchsigen Tochter, die hinter dem Computer hervorlugt, ein schräges Grinsen. Nicht so lustig gestaltete sich allerdings das vergangene halbe Jahr für die beiden, die der Filder-Zeitung ihre Geschichte erzählt haben.
Mutter und Tochter Ist es tatsächlich die andere Mentalität? An ihrem früheren Wohnort in einem anderen Bundesland habe es jedenfalls nie Schwierigkeiten gegeben, sagt die jugendliche Mutter, die auf den Fildern eine Ausbildung begonnen hat. Auf dem Weg zur Arbeit lieferte sie ihre Tochter morgens an der Schule ab, doch das Mädchen machte tagelang am Hoftor wieder kehrt. Nach gehässigen Beschimpfungen sei sie einfach panisch gewesen, beteuert das Mädchen, das gerade an der Schwelle zum Teenageralter steht. Die Klasse habe sie gemobbt, real auf dem Schulhof und virtuell über Facebook. Die Mutter ist ratlos: Dies ist hier bereits die zweite Klasse, in der das Mädchen keinen Anschluss findet. Doch drastisch formulierte Drohungen via Facebook („ich schwör, die schlagen dich, du Hure“) und die Entdeckung, dass sich das Mädchen zu ritzen beginnt, machen der Mutter Angst. Mehrfaches Vorsprechen beim Lehrer, im Rektorat und selbst im Schulamt bleiben aus ihrer Sicht „ohne Ergebnis“, auf den versprochenen Rückruf des zuständigen Sozialen Dienstes wartet sie vergeblich. Die Frau hat „irgendwann keine Nerven mehr“, die Tochter weint. Der Unterrichtsausschluss wegen Schwänzens wird schließlich wieder aufgehoben und dem Mädchen eine pädagogische Betreuung zur Seite gestellt. Doch mehr als „Chillen“ sei bei dieser Einzelbetreuung nicht herausgekommen, meint die verzweifelte Mutter, die den Eindruck hat, mit ihrer Bitte um Hilfe rundum auf taube Ohren zu stoßen.
Die Schule Das Thema Cybermobbing treibt auch die Schulen um: mindestens zweimal jährlich würden externe Experten zu Aufklärungsveranstaltungen geladen, betont der Rektor. Im Unterricht spiele der verantwortungsvolle Einsatz von Computern fast täglich eine Rolle – und dennoch: die Sorglosigkeit im Umgang mit Facebook & Co. sei bei den jungen Leuten erschreckend. Ohne sich auf die konkrete Situation zu beziehen, steckt der Schulleiter die Grenzen seiner Einflussmöglichkeit ab: Im Unterricht bewegten sich die Schüler unter Anleitung im Netz, was aber am Nachmittag geschehe, entziehe sich der pädagogischen Kontrolle. Manche Kinder schafften es auch auf dem Pausenhof geschickt dem Erwachsenenblick auszuweichen – mit der Folge, dass Aggressionen und gegenseitige Pöbeleien unentdeckt bleiben. Die Schulen bemühten sich „im Rahmen ihrer Möglichkeiten“, meint der Rektor, der allerdings auch von Müttern und Vätern weiß, die eigene Schwierigkeiten gern auf die Lehrer projizierten und das Heil ihrer Kinder als „Schulnomaden“ suchten. „Eltern und Schule sitzen im selben Boot, aber manchmal kommen wir alle an unsere Grenzen“, sagt der Pädagoge, „dann sind auch die Sozialen Dienste gefragt“.
Bezirkssozialdienst Dem Eindruck von Schule und Eltern, die sozialen Dienste reagierten nur zäh, weil sie notorisch unterbesetzt seien, widerspricht Barbara Hagedorn energisch. Innerhalb von zwei Wochen sei ein normaler Gesprächstermin üblich, sagt die Leiterin. Warum die Mutter ohne Antwort geblieben war, bleibt unerklärlich. Der Hilfebedarf sei allenthalben groß, stellt auch Hagedorn fest – was sich aber weniger in einer eklatanten zahlenmäßigen Zunahme als vielmehr in der Komplexität der „Fälle“ niederschlage. Ein erstes Ziel sei manchmal schon erreicht, wenn sich Eltern und Kinder die Last von der Seele reden könnten und das Gefühl hätten, tatsächlich gehört zu werden. Um zum Kernproblem vorzudringen, gehe es aber um das gesamte familiäre Beziehungsgeflecht. Ohne die Bereitschaft der Eltern, sich in die Karten schauen zu lassen, könne dabei eine Beratung kaum erfolgreich verlaufen. Zur Lösung eines Konflikts pflege der Bezirkssozialdienst enge Kooperationen mit den beiden Partnern Schule sowie Stiftung Jugendhilfe aktiv als freiem Träger. Die materielle und emotionale Überforderung der Eltern habe zweifellos zugenommen, konstatiert Barbara Hagedorn und benennt einige Gründe: „die Trennungszahlen gehen nach oben, psychische Erkrankungen sind häufiger geworden, und natürlich stellen die neuen Medien altgediente (Sozial-)Pädagogen vor völlig neue Herausforderungen“.
Erste Ansprechpartner bei Schulproblemen sind im Allgemeinen die Klassen- und Vertrauenslehrer sowie die Schulsozialarbeiter. Eltern ebenso wie Kinder und Jugendliche können sich wegen eines Konflikt- oder Beratungsgesprächs aber auch an die Erziehungshilfestationen im Landkreis wenden. Die Telefonnummer für Filderstadt lautet 39 02-29 80, die für Leinfelden-Echterdingen 94 55 23-90.
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Gestern noch ein Kind, heute schon auf dem Weg zum Erwachsenen: In der Pubertät machen junge Menschen in wenigen Jahren eine beachtliche Entwicklung durch. Was die Pubertät genau ist, wie sie sich äußert und welche Unterschiede es zwischen Jungen und Mädchen gibt.
Überblick
1. Eine Frage der Definition
2. Wie lange dauert die Pubertät?
3. Pubertät bei Jungen und Mädchen
1. Eine Frage der Definition: Was ist Pubertät?
Zwar verändern sich in der Pubertät auch Ansichten, Gefühle und das soziale Umfeld eines Menschen. Der Begriff selbst bezieht sich aber auf eine körperliche Veränderung. Das Wort Pubertät leitet sich vom lateinischen ab, was übersetzt so viel bedeutet wie Geschlechtsreife.
Was ist Pubertät? Eigentlich ganz einfach: die Entstehung sekundärer Geschlechtsmerkmale. Das sind Merkmale, die nicht von Geburt an vorhanden sind. In der Pubertät werden junge Menschen fähig, sich fortzupflanzen – eine an sich triviale Erkenntnis, die jedoch immense Auswirkungen auf das Leben von Mädchen und Jungen haben kann.
2. Wie lange dauert die Pubertät? Drei Phasen
Die Pubertät lässt sich laut dem Gesundheitsportal „Onmeda“ in verschiedene Phasen einteilen. Demnach beginnt die sogenannte Vorpubertät bereits mit dem Grundschulabschluss und dauert zwischen einem und zwei Jahren. Mädchen und Jungen fangen in dieser Zeit an, sich öfter von den Eltern abzukapseln und die häuslichen Regeln infrage zu stellen. Auch das Interesse am anderen Geschlecht verstärkt sich.
Wenn die jungen Menschen ein Alter von zwölf bis 16 Jahren erreicht haben, kommen sie in die Hochphase der Pubertät. Der Austausch mit anderen Jugendlichen nimmt im Leben einen immer höheren Stellenwert ein. Sie verlieben sich und haben oft zum ersten Mal Sex.
In der spätpubertären Phase, die meist ab dem 16. Lebensjahr beginnt, festigen sich die Verhältnisse wieder. Sowohl Eltern als auch Kinder haben sich an ihre neuen Rollen gewöhnt. Die Loslösung der jungen Erwachsenen vom Familienverband etabliert sich.
3. Pubertät bei Jungen und Mädchen: Wo liegen die Unterschiede?
Grundsätzlich bestehen viele Parallelen zwischen der Pubertät bei Jungen und bei Mädchen. Das Gehirn produziert erstmals spezielle Hormone, die einerseits zu einem generellen Wachstumsschub führen. Andererseits setzen Testosteron bei Jungen und Östrogen bei Mädchen die Entwicklung der primären und insbesondere der sekundären Geschlechtsmerkmale in Gang.
Bei Jungen nehmen während der Pubertät Penis und Hoden an Größe zu, es kommt zum Stimmbruch und verstärkter Körperbehaarung. Auch bei pubertierenden Mädchen sprießen die Haare an ungewohnt vielen Körperstellen. Dazu sind Vagina- und Brustwachstum sowie die erste Regelblutung Ergebnisse der Östrogenproduktion im Gehirn heranreifender Frauen.
Ein vielleicht entscheidender Unterschied der Pubertät bei Jungen und Mädchen ist das Alter, in dem die Phase des Umbruchs beginnt. Bei Mädchen fängt die Pubertät nämlich weit früher an, im Alter von acht bis zehn Jahren. Jungen kommen in der Regel frühestens im zehnten Lebensjahr in die Pubertät, spätestens aber mit 16 Jahren.
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Die erste Periode bekommen manche Mädchen schon mit elf Jahren und damit deutlich früher als in der Vergangenheit. Mediziner und Umweltschützer machen Stoffe verantwortlich, die das Hormonsystem beeinflussen. Diese finden sich etwa in Schnuller oder Zahnbürste.
Bei zehnjährigen Mädchen wachsen schon Brüste, die erste Regelblutung kann mit elf oder zwölf einsetzen. Im Jahr 2007 lag der Durchschnitt für die erste Periode bei Mädchen in Deutschland bei 12,8 Jahren. Das war nicht immer so: Vor rund 110 Jahren setzte die Pubertät bei Kindern noch rund zwei bis drei Jahre später ein. Lässt sich das mit der gesellschaftlichen Entwicklung erklären, anderen Arbeits- und Essgewohnheiten etwa? „Dazu braucht es Langzeituntersuchungen, die aufwendig und teuer sind“, sagt der Biochemiker und Endokrinologe Josef Köhrle, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie, die sich mit Hormonen und dem Stoffwechsel beschäftigt. „Die Antwort darauf ist komplex. Die Zahlen von 2007 stammen aus dem Kinder- und Jugendgesundheitssurveys (KiGGS), das vom Robert Koch-Institut ausgewertet wurde. Das Bundesinstitut teilt mit, dass das Thema Pubertätsstatus „kapazitätsbedingt“ seitdem nicht weiter verfolgt wurde.
In den Entwicklungsjahren verändert sich das Hormonsystem des Körpers. Der Prozess beginnt im Gehirn: Es schüttet Hormone aus, die in den Eierstöcken oder Hoden die Bildung von Sexualhormonen steigern und die Geschlechtsfunktionen des Körpers beeinflussen, Schamhaare und Geschlechtsorgane wachsen und werden funktionsfähig.
Als einen der Hauptgründe für die nach vorne verschobene Pubertät sieht Köhrle die Gewichtszunahme bei Kindern. Eine schlechte Qualität der Nahrung, wenig Schlaf und zu wenig Bewegung, weil viel Freizeit vor Bildschirmen verbracht wird, seien einige Ursachen für Übergewicht. Fettgewebeeinlagerungen führten zu früherer Reifung, darauf gebe es klare Hinweise aus Tierversuchen. Der gegenteilige Effekt zeigt sich bei Magersuchtpatientinnen oder Hochleistungssportlerinnen, die häufig keinen Zyklus mehr haben.
Gefährliche Stoffe in Alltagsprodukten
Hinzu kommt laut Köhrle die Belastung mit hormonaktiven Substanzen, sogenannten endokrinen Disruptoren, bereits in der Schwangerschaft. „Dadurch werden mehr Fettzellen statt Muskel- und Knochenzellen gebildet, besonders bei Mädchen.“ Für die Belastung des Kindes über die Mutter gebe es solide Daten aus Urin-Messungen von Schwangeren. Hormonell wirksame Stoffe finden sich etwa in Kunststoffen und Körperpflegeprodukten. In einer Studie untersuchte die Umweltorganisation BUND im Jahr 2013 Kosmetika in Deutschland und fand in nahezu jedem dritten Produkt solche Chemikalien, auch in Babyschnullern und Zahnbürsten.
Die Substanz ist Bisphenol-A (BPA). Die EU schätzt diesen Stoff seit Dezember 2017 als besonders besorgniserregend ein, auch weil er fortpflanzungsschädigend sei. Ab 2020 ist die Verwendung von BPA in Thermopapier in der EU verboten. Das Umweltbundesamt weist aber darauf hin, dass es noch in vielen Alltagsprodukten wie Trinkflaschen, Konservendosen und DVDs steckt. „Bisphenol-A ist jetzt das Aufregerwort, aber es gibt eine ganze Reihe von gefährlichen Substanzen, die einen giftigen Cocktail ausmachen können“, sagt Köhrle. Über die Hauptverursacher gebe es aber zu wenige Informationen. „Ob es jetzt die Butterdose ist, die Plastikfolie, in die das Essen eingewickelt ist, das Getränk, die Kleidung oder einfach die Luft, die Substanzen finden sich überall“, sagt Köhrle.
Auch in medizinischen Produkten gebe es diese Stoffe, zum Beispiel in weichen Kathetern oder Schläuchen. Für Pflanzenschutzmittel hat die EU Kriterien für die Bestimmung von hormonellen Stoffen festgelegt, die seit Juni 2018 verpflichtend sind. Regelungen für Spielzeug, Kosmetika und Lebensmittelverpackungen sind laut Kommission geplant.
Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie kritisiert an der neuen Vorschrift allerdings, dass es „zu viele Schlupflöcher im Bewertungssystem“ gebe, zu viele gefährliche Substanzen kämen durch. „Die Richtlinie ist nicht rigide genug“, sagt Präsident Köhrle.
Höheres Depressionsrisiko bei Frühentwicklern
Ähnlich sehen das europäische Umwelt- und Verbraucherschutzorganisationen. 70 von ihnen, darunter der BUND und Greenpeace, fordern von der EU-Kommission eine umfassende Strategie zum Umgang mit solchen Substanzen. Aktuell gehe es nur darum, wie hormonell wirksame Stoffe als solche identifiziert werden könnten. Dies werde aber kaum dazu beitragen, solche Stoffe schnell zu erkennen und aus dem Verkehr zu ziehen, sagt Ulrike Kallee, BUND-Referentin für Chemie. „Die Nachweishürden zur Einstufung als Hormongift sind dafür schlicht zu hoch.“ Die Organisationen sehen daher dringenden Handlungsbedarf, da solche Substanzen auch mit hormonbedingten Krebserkrankungen, sowie Fortpflanzungs- und Fruchtbarkeitsstörungen in Verbindung gebracht werden.
Probleme in der Pubertät mit ihrem Körper haben wohl alle Kinder. Für die, bei denen es sehr früh oder sehr spät losgeht, ist die Belastung aber besonders groß. „Einige Studien zeigen, dass sowohl Früh- als auch Spätentwickler durchschnittlich ein erhöhtes Risiko für verschiedene soziale und emotionale Anpassungsstörungen haben“, sagt Entwicklungspsychologin Michaela Riediger von der Universität Jena. „Besonders gut belegt ist ein erhöhtes Depressionsrisiko bei vergleichsweise früh pubertierenden Mädchen.“
Eine frühere Pubertät bedeutet aber nicht automatisch einen früheren Beginn des Sexuallebens. Wie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung für ihren Bericht 2015 ermittelt hat, ist die Zahl der sexuell aktiven 14-Jährigen deutscher Herkunft wieder deutlich zurückgegangen: Nach teilweise zweistelligen Werten im Zeitraum 1998 bis 2005 (zwischen 10 und 12 Prozent) liegen die Zahlen wieder im einstelligen Bereich (zwischen 3 und 6 Prozent). Junge Menschen fühlen sich demnach auch insgesamt viel besser aufgeklärt als noch in den 80ern. 90 Prozent der 14- bis 17-Jährigen reden über Verhütung.
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S-Süd/S-Mitte – Es ist noch immer eine Planung mit vielen Unbekannten. Seit mehreren Jahren wird den Jugendlichen der Innenstadt versprochen, dass sie unter der Paulinenbrücke eine Aufenthaltsfläche bekommen. Zu den nächsten Haushaltsberatungen im Herbst könnten diese Pläne endlich konkret werden. Doch noch immer ist unklar, wie groß die Fläche überhaupt sein wird. Das hängt unter anderem davon ab, wie sich die Stadt mit den Investoren und Eigentümern der beiden Großprojekte Gerber und Pauline einigt.
Der Platz unter der Brücke weckt viele Begehrlichkeiten. Zwar gehört die Fläche der Stadt, doch die Eigentümer der Pauline haben das Recht, dort die Zufahrt zu ihrer Tiefgarage zu bauen. Mit dem Verkauf der Pauline von der Strabag an die Gesellschaft für Verhaltensmedizin und Gesundheitsforschung hat die Stadt einen neuen Verhandlungspartner bekommen. Mit diesem gilt es zu klären, an welcher Stelle die Tiefgaragenzufahrt die Fläche zwischen den Brückenpfeilern zerschneiden wird. Je näher die Einfahrt am Rupert-Mayer-Platz verläuft, desto weniger Platz bleibt für die Jugendlichen. Auch das Gerber hat Pläne für die Fläche: Es will im hinteren Bereich einen Mitarbeiterparkplatz einrichten.
Die Jugendräte von Süd und Mitte haben im vergangenen Jahr in mehreren Sitzungen ihre Wünsche für den Aufenthaltsbereich an der Tübinger Straße formuliert. Dabei sind sie von einer Fläche von etwa 30 auf 40 Meter ausgegangen – entsprechend dem damals bekannten Planungsstand. Von einer Rutsche, die von der Brücke hinab zur Tübinger Straße führt, bis hin zu einem Amphitheater mit mehreren Sitzgelegenheiten reichen die Ideen. „Die wollen wir verwirklichen“, betont Alexandra Claus, die Sprecherin des Jugendrats Süd.
Der Abriss der Brücke ist seit Jahren im Gespräch
Nun mag sich mancher fragen, wie viel Geld der Gemeinderat in eine Fläche investiert, die womöglich in 15 Jahren wieder einer geänderten Verkehrsplanung zum Opfer fällt. Der Abriss der Paulinenbrücke und eine damit verbundene Neugestaltung des Verkehrsknotens am Österreichischen Platz ist seit Jahren im Gespräch. Das Gerber, dessen Kundentiefgarage über die Paulinenbrücke angefahren wird, hat von der Stadt lediglich für 15 Jahre die Garantie, dass die Brücke bleibt. Doch auch für diesen Zeitraum, sagt Helmut Haas vom Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung könne man den Bereich unter der Brücke nicht einfach so lassen, wie er sei. Eine Aufwertung sei die logische Konsequenz aus der Neugestaltung des Rupert-Mayer-Platzes vor der Marienkirche.
Grundsätzlich, sagt Sven Wahl, Geschäftsführer der Gesellschaft für Verhaltensmedizin und Gesundheitsforschung (GVG), „sehen wir das sehr positiv, wenn unter der Paulinenbrücke eine Fläche für Jugendliche gestaltet wird.“ Einzig die Tiefgaragenzufahrt zur Pauline müsse vernünftig geregelt werden. Ob diese mittig zwischen den Brückenpfeilern oder am Rand liege, habe für ihn keine Priorität. Die GVG hat die Pauline gekauft, um auf den Ebenen eins bis drei des als Bürogebäude geplanten Objekts eine Reha-Tagesklinik für Patienten mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen einzurichten. Die Zufahrt soll so breit werden, dass zwei Autos gut aneinander vorbeikommen. Das wären etwa fünf Meter.
Theoretisch umfasst die so genannte Grunddienstbarkeit, die der GVG das Wegerecht für die Fläche garantiert, eine viel größere Fläche. Die Grunddienstbarkeit garantiert jedoch nur bestimmte Nutzungen, im Fall der Pauline die Erschließung der Tiefgarage. Die Stadt muss jedoch nicht nur klären, wie die Tiefgaragenzufahrt zur Pauline verläuft. Der Mitarbeiterparkplatz des Gerber, der für den hinteren Teil des Bereichs unter der Paulinenbrücke im Gespräch ist, muss ebenfalls erschlossen werden. „Wir wollen den Zufahrtsverkehr über die Tiefgaragenabfahrt zur Pauline bündeln“, sagt Helmut Haas. Noch sei man in der Planung. Einen Entwurf will die Verwaltung rechtzeitig zum nächsten Haushalt in den Gemeinderat einbringen.
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Viele junge Erwachsene bleiben während ihrer Ausbildung oder im Studium noch bei den Eltern wohnen. Doch spätestens dann gelten neue Regeln im Zusammenleben. Die Herausforderung ist, die richtige Mischung aus Eigenständigkeit und Verantwortung zu finden. Sonst bleiben Spannungen nicht aus.
„Das Ende der Schulzeit ist ein guter Zeitpunkt, um über die gemeinsame Lebenssituation zu Hause nachzudenken“, sagt Jörg Schnauer, Familientherapeut aus Gelnhausen. Im Idealfall ist das familiäre Leben wie in einer Wohngemeinschaft geregelt: Jeder hat Aufgaben, man fühlt sich gemeinsam verantwortlich. Für die Jugendlichen entsteht dann das wertvolle Gefühl, von den Eltern auf Augenhöhe betrachtet zu werden.
Kein Geld für eine eigene Wohnung
Es gibt viele Gründe, nach der Schule zu Hause wohnen zu bleiben. Der Ausbildungsbetrieb liegt direkt in der Nähe, die Beziehung zu den Eltern ist gut. „Ökonomische Gründe spielen eine wesentliche Rolle, denn die jungen Menschen erhalten während der Ausbildung wenig Geld“, sagt Christiane Wempe, Psychologin aus Ludwigshafen. Ebenso können es sich viele Eltern nicht leisten, dem Nachwuchs die Miete für eigene vier Wände zu bezahlen.
Wer hier wohnt, muss auch putzen und waschen
Wer mit 16 oder 17 Jahren noch bei den Eltern wohnt, sollte Aufgaben im gemeinsamen Haushalt übernehmen, sagt Familiencoach Susanne Blüthgen aus Bremen. Ist das bislang noch nicht der Fall, ist spätestens jetzt ein Gespräch wichtig. „Klären Sie Ihre Vorstellungen: Wie soll der Familienalltag organisiert sein?“ Auf einem Plan könnte die Aufgabenverteilung notiert werden. Wer putzt das Bad? Wer übernimmt die Wäsche? Wer mäht den Rasen? Und wann ist abends die Musik aus?
„Für die Jugendlichen ist der Beginn der Ausbildung oft auch sehr anstrengend“, räumt Blüthgen ein. Da sei es hilfreich, noch Unterstützung zu bekommen, bis man sich an die neuen Herausforderungen gewöhnt hat. Sie empfiehlt Eltern klare Worte: „Die nächsten sechs Wochen helfe ich dir noch mit dem Frühstück, dann kümmerst du dich aber bitte selbst.“
Es wird Zeit, dass sich Jugendliche vom bequemen Eltern-Service verabschieden. „Bei manchen Dingen kann es wichtig sein, einen Schlussstrich zu ziehen, um deutlich zu machen, dass ein neuer Lebensabschnitt beginnt“, findet Familientherapeut Schnauer.
Verschlafen und verknittert zur Arbeit? Bloß nicht eingreifen
So gehört es zum Berufsalltag eines Erwachsenen, pünktlich zur Arbeit zu kommen. Eltern, die bis jetzt immer den Weckdienst übernommen haben, sollten diese Verantwortung spätestens jetzt abgeben. Gleiches gilt für Frühstücksbrote oder die gebügelte Kleidung.
Aber wenn der Sprössling dann ohne Frühstück aus dem Haus geht? In Knitterhemd und ungeputzten Schuhen? Das liegt nicht mehr in der Verantwortung der Eltern, betont Schnauer.
Der Familientherapeut erklärt: „Nur so machen die jungen Erwachsenen eigene Erfahrungen und lernen, daraus Konsequenzen zu ziehen.“ Wer dreimal verschläft und Ärger in der Firma bekommt, wird sich aus eigener Kraft bemühen, dass so etwas nicht mehr vorkommt. „Selbst wenn dadurch die Probezeit scheitert, müssen Eltern das aushalten.“
Eltern haben das Hausrecht
Auch wenn Jugendliche fleißig mithelfen: „Es ist und bleibt der elterliche Haushalt, und die haben das Sagen“, sagt die Psychologin Wempe. Laute Musik oder Partys, Treffen mit Freunden, Kinoabend im Wohnzimmer – solche Sachen müssen abgesprochen werden.
Bequemlichkeiten, die sich immer wieder einschleichen, müssen – so wie in jeder guten WG – angesprochen werden. „Sonst müssen Eltern sich nicht wundern, wenn sie irgendwann ein 25-jähriges Kind zu Hause sitzen haben, das sich noch bedienen lässt.“
Azubis sollten sich zuhause an den Kosten beteiligen
Mit dem eigenen Ausbildungsgehalt sollten sich die jungen Erwachsenen an den familiären Kosten beteiligen. „Das muss man individuell aushandeln“, sagt Blüthgen. Wenn die Familienkasse knapp ist, können Eltern eine Beteiligung für Miete oder Essen verlangen. „Alternativ können sie beschließen, dass mit dem Ausbildungsgehalt alle Kosten für Urlaub oder Klamotten abgedeckt werden oder kein Taschengeld mehr bezahlt wird.“
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Stuttgarter KommunalpolitikJugendliche sollen mehr zu sagen haben
Stuttgart – Weiterentwicklung zur Jugendbeteiligung“ steht als TOP eins auf der Tagesordnung der Sitzung des gesamtstädtischen Arbeitskreises des Stuttgarter Jugendrats an diesem Mittwochabend im Rathaus. Denn die Fraktionsgemeinschaft aus Stuttgart Ökologisch Sozial (SÖS) und Linke des Stuttgarter Gemeinderates will, dass sich die Mitwirkung von Jugendlichen an der Stuttgarter Kommunalpolitik ändert. Im Rathaus diskutieren die Jugendlichen nun selbst darüber.
Hannes Rockenbauch (SÖS) war einmal Mitglied in einem Stuttgart Jugendrat: „Es war frustrierend und eigentlich gähnend langweilig.“ Trotzdem durfte er damals an einer Gemeinderatssitzung teilnehmen. „Es ging um ein Thema, das mit Jugendpolitik zu tun hatte, und ich habe mich furchtbar geärgert, weil ich nichts sagen durfte“, sagt Rockenbauch. Heute darf er im Gemeinderat sprechen, als gewähltes Mitglied. Die Mitglieder der Stuttgarter Jugendräte müssen aber nach wie vor schweigen, wenn sie denn überhaupt einmal bei einer solchen Sitzung dabei sein dürfen.
Ein wirklicher Gesamtjugendrat soll geschaffen werden, der eng an den Gemeinderat angebunden ist, forderten SÖS/Linke in einem Antrag bereits im vergangenen Frühjahr: „Jugendbeteiligung braucht mehr als eine Spielwiese, nämlich Mitwirkungsrechte.“ Darunter verstehen SÖS und Linke zum Beispiel das Recht, eigene Anträge zu formulieren. Bis jetzt müssen die Jugendlichen stets den Weg über die Fraktionen gehen, wenn sie etwas anregen wollen. Dieser Marsch durch die Institutionen sei aber höchstens für den kommunalpolitischen Nachwuchs der Parteien interessant, sagt Rockenbauch. „Normale Jugendliche wollen schnell sehen, dass etwas passiert, nicht immer nur betteln und Überzeugungsarbeit leisten.“
Werner Wölfle hält nichts von dieser Idee
Für Hannes Rockenbauch kann das nur der erste Schritt sein. Für ihn gibt es unter dem Gesichtspunkt der Mitbestimmung keine Alternative zu einem Gesamtjugendrat, solange nicht das Wahlalter bei Kommunalwahlen von 18 auf 16 Jahre gesenkt werde.
Unter Stuttgarter Jugendräten selbst besteht offenbar wenig Neigung, für ein neues Gremium auf die Barrikaden zu gehen. Marcel Wolf arbeitet im Westen im Jugendrat mit. Er findet die Struktur der Jugendbeteiligung in Stuttgart in Ordnung und liegt damit ganz auf Werner Wölfles Linie: „Ich würde mir wünschen, dass wir eigene Anträge an den Gemeinderat stellen können“, sagt er. Von einem Gesamtjugendrat, wie ihn SÖS und Linke skizzieren, hält er wenig.
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In Frankreich wird eine deutsche Jugendgruppe auf einem Campingplatz von einem Unwetter überrascht. Regenmassen verwandeln den nahegelegenen Fluss in einen reißenden Strom. Ein Mensch wird vermisst. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft.
Nach der Überschwemmung eines deutschen Ferienlagers in Südfrankreich hat die Polizei zwei deutsche Verantwortliche vorläufig festgenommen. Gegen den Vorsitzenden und den Vize-Vorsitzenden der Jugendförderung St. Antonius in Leverkusen bei Köln werde unter anderem wegen fahrlässiger Körperverletzung und Betreibens eines Campingplatzes ohne behördliche Genehmigung ermittelt, teilte die Staatsanwaltschaft Nîmes der Nachrichtenagentur AFP mit.
Zudem wird den beiden Männern nach Angaben von Staatsanwalt Eric Maurel zur Last gelegt, „das Leben anderer in Gefahr gebracht zu haben“. Ein Betreuer des Ferienlagers wird vermisst, seit der Campingplatz in Saint-Julien-de-Peyrolas nach heftigen Regenfällen überschwemmt wurde. Die Gemeinde wirft den deutschen Betreibern vor, ihren Zeltplatz zu nah an den Fluss Ardèche gebaut zu haben, der sich in ein reißendes Gewässer verwandelte.
Die Behörden erklärten, sie hätten die Deutschen 48 Stunden vor dem Drama vor der möglichen Überschwemmung gewarnt. Der Bürgermeister schaltete nach Angaben der Staatsanwaltschaft sogar das zuständige Verwaltungsgericht ein. Dennoch befanden sich noch zahlreiche Kinder und Jugendliche auf dem Zeltplatz, als der Fluss über die Ufer trat.
Der Wohnwagen des vermissten 70-jährigen Betreuers war bei der Überschwemmung des Campingplatzes mitgerissen und zerstört worden. Der zuständige Staatsanwalt sagte, die Ermittler seien in „sehr großer Sorge“ um den Vermissten. „Sollte er tot aufgefunden werden, würde die Ermittlung auf fahrlässige Tötung ausgeweitet.“ Wie die Gendarmerie mitteilte, werden bei der Suche nach dem Mann mittlerweile auch zwei Hubschrauber eingesetzt.
184 Menschen mussten gerettet werden
Die 119 Kinder der Gruppe aus Leverkusen konnten von Helfern in Sicherheit gebracht werden. Drei Kinder mussten zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht werden. Fünf Betreuer würden in einer Klinik behandelt. Insgesamt hatten rund hundert deutsche Minderjährige an der Frankreich-Fahrt teilgenommen, 30 bis 40 Betreuer kümmerten sich um sie.
Am Morgen holten die ersten Eltern ihre Kinder aus Frankreich ab. Die anderen Kinder sollen, laut Veranstalter, so schnell wie möglich mit Bussen nach Leverkusen gebracht werden. Das französische Rote Kreuz versorge die Kinder und Betreuer mit Essen, Decken und Feldbetten. Zusätzlich sei am Donnerstagabend von Leverkusen aus ein Lastwagen mit gespendeten Kleidern, Schlafsäcken und Isomatten nach Frankreich gestartet.
Die Region war seit Mittwoch von heftigen Regenfällen getroffen worden. Nach Angaben der französischen Behörden wurden insgesamt 184 Menschen gerettet, die sich in dem deutschen Zeltlager und auf zwei angrenzenden Campingplätzen aufhielten – darunter 136 Kinder und Jugendliche und 48 Erwachsene. Auf den betroffenen Campingplätzen richteten die Wassermassen schwere Zerstörungen an: Zahlreiche Zelte wurden weggerissen, der Boden verwandelte sich in Schlamm.
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Die Geschichte des in Syrien ums Leben gekommenen Salafisten David G. aus Kempten kommt auf die Bühne – als dokumentarisches und fiktionales Stück zugleich. „Die Gesellschaft ist überfordert mit dem Phänomen der radikalisierten Kämpfer und damit, die Hintergründe zu verstehen“, sagte der Leiter des Jungen Theaters Hof, Bernd Plöger, der Deutschen Presse-Agentur. Plöger ist auch Autor und Regisseur des Einpersonenstücks „Dschihad One-Way“, das in Zusammenarbeit mit dem Theater Kempten entstand und am 10. Juni Premiere in Hof hat. „Wir stellen die Frage nach dem Wie: Wie radikalisiert sich jemand, welche Schritte gibt es da?“, sagte der Theatermacher. Diesen Weg gehe das Stück als Spurensuche nach.
Aufhänger des Stücks ist die Radikalisierung und der Tod von David G. aus Kempten im Allgäu, der als selbst ernannter „Gotteskrieger“ in Syrien starb. Sein Fall erlangte bundesweit Aufmerksamkeit. Autor und Regisseur Plöger recherchierte im Umfeld des Salafisten und sprach mit Lehrern, Mitschülern und dem Jugendamt. Das Ergebnis: eine mobile Produktion. Schulen und andere Institutionen können sie buchen.
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Stammheim Mehr als ein dreiviertel Jahr haben die Verantwortlichen nach geeignetem Personal gesucht, nun ist die neu geschaffene Stelle für Mobile Jugendarbeit in Stammheim besetzt. Ab 1. Februar wird der 32-jährige Sozialpädagoge Christopher Sluiter die Stelle antreten. „Zu 50 Prozent wird er aufsuchende Jugendarbeit im Stadtbezirk machen, zu 50 Prozent wird er im Jugendtreff an der Asperger Straße tätig sein“, sagt der Jugendhausleiter Michael Klamm. Aufgabe des Straßensozialarbeiters sei es, die älteren Jugendlichen anzusprechen und für den Jugendtreff zu begeistern. „Der Treff soll künftig kein Teenie-Club mehr sein, sondern den älteren Jugendlichen Angebote machen.“ Das jüngere Klientel sollte laut Klamm die Angebote im Kinder- und Jugendhaus am Marco-Polo-Weg nutzen.
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Die gängigen Medikamente zur Behandlung von Depressionen sind bei schwer depressiven Kindern und Jugendlichen weitgehend wirkungslos. In Einzelfällen könnten sie sogar suizidale Tendenzen der minderjährigen Patienten steigern.
Die geht aus einer Studie eines internationalen Forscherteams hervor, die das Fachblatt „The Lancet“ veröffentlichte. Nur ein Wirkstoff kann demnach tatsächlich helfen.
Für die Studie hatten die Wissenschaftler die Befunde aus 34 klinischen Tests an mehr als 5000 Patienten im Alter zwischen neun und 18 Jahren ausgewertet. Die meisten Mittel blieben dabei weitgehend wirkungslos. Alleine das Antidepressivum Fluoxetin habe bei der Behandlung der Minderjährigen eine positive Wirkung gezeigt. Dagegen habe das Medikament Venlafaxin sogar stärker ausgeprägte Suizidgedanken bewirkt, heißt es in der Untersuchung.
Mangel an gesicherten Erkenntnissen
Bei einer Abwägung von Risiken und potenziellem Nutzen zeichne sich „kein klarer Vorteil“ für die Behandlung schwer depressiver Minderjähriger mit den gängigen Antidepressiva ab, resümieren die Autoren. Sie empfehlen eine genaue Beobachtung der minderjährigen Patienten, die mit solchen Mitteln behandelt werden. Die Studienautoren beklagten, dass es einen Mangel an gesicherten Erkenntnissen über die Auswirkung von Antidepressiva speziell bei Minderjährigen gebe.
Schwere Depressionen treten bei etwa drei Prozent der Kinder von sechs bis zwölf Jahren und bei sechs Prozent der Jugendlichen von 13 bis 18 Jahren auf. In den USA stieg der Anteil der Minderjährigen, die mit Antidepressiva behandelt werden, zwischen 2005 und 2012 von 1,3 Prozent auf 1,6 Prozent.
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