Kategorie -Jugendliche

Sellin: Jugendliche werfen Böller auf Unterkunft für Flüchtlinge

Vier Jugendliche haben am Silvesterabend Böller auf eine Flüchtlingsunterkunft in Sellin (Landkreis Vorpommern-Rügen) auf der Insel Rügen geworfen. Dabei riefen sie ausländerfeindliche Sprüche, wie die Polizei in Neubrandenburg mitteilte.

Als die alarmierten Einsatzkräfte eintrafen, waren die Verdächtigen nicht mehr vor Ort. Die Polizei habe aber Hinweise auf die Täter erhalten, hieß es.

Sie können mehr von den Nachrichten auf lesen quelle

Jugendliche schauen immer früher Pornos

Studie der Uni HohenheimJugendliche schauen immer früher Pornos

Porno-Schauen ist eine weit verbreitete Form der jugendlichen Mediennutzung, sagen Kommunikationsforscher. Foto: dpa-Zentralbild

Stuttgart – Es sind nur ein paar Klicks nötig, um zu sehen, wie variantenreich sich Menschen sexuell vergnügen können: Männer mit Frauen, Frauen mit Frauen, Männer mit Männern oder anderem. Und nein, besonders einfallsreich muss keiner sein, um die Barrieren zu überwinden, von denen es heißt, sie dienten dem Jugendschutz.

So ist es im Grunde zwar traurig, aber nicht sonderlich überraschend, was die Universitäten Münster und Hohenheim in Stuttgart nun herausgefunden haben: Demnach hat fast jeder zweite Jugendliche schon einmal einen Porno gesehen – Filmchen, bei denen die Geschlechtsteile beim Sex entblößt waren.

Jugendliche schauen immer früher zum ersten Mal Pornos

Die Studie verdeutliche, dass es sich nicht um ein randständiges Mediennutzungsphänomen handelt. Es ist vielmehr eine weit verbreitete Form der jugendlichen Mediennutzung, heißt es seitens der Kommunikationswissenschaftler. Und: Die Erstkontakte mit pornografischen Inhalten finden im heutigen Online-Zeitalter schon sehr früh statt. Für die Studie, so gaben es die Kommunikationswissenschaftler an, wurden insgesamt 1048 Jugendliche im Alter von 14 bis 20 Jahren befragt. Sie erscheint dieser Tage in einer Publikation des Springer-Verlags (DOI 10.1007/978-3-658-18859-7_5).

„Neben ihren Nutzungsgewohnheiten im Internet wollten wir auch die genauen Umstände der ersten Online-Erfahrungen mit sexualisierten Inhalten erforschen“, erklärt Jens Vogelgesang, Leiter des Fachgebiets Kommunikationswissenschaft, insbesondere Medien- und Nutzungsforschung, an der Universität Hohenheim. Dabei kam heraus, dass die meisten Jugendlichen vor allem zu Hause beim Surfen auf Internetseiten mit pornografischen Filmen und Bilder stoßen. In 40 Prozent der Fälle sind die Jugendlichen dabei nicht allein, sondern sie tun dies mit Freunden. Im Alter zwischen 14 und 15 Jahren gilt dies sogar in 60 Prozent der Fälle.

Die meisten sprechen danach nicht mit Erwachsenen über das Gesehene

Ob gewollt oder ungewollt ist eine Frage des Geschlechts: Die meisten Mädchen (60 Prozent) unter den Befragten gaben an, dass sie solche Filme gar nicht sehen wollten. „Bei den Jungen waren es nur 37 Prozent“, so Vogelgesang. Zu ungewollten Kontakten zählten die Forscher das Gezeigt-Bekommen von Pornografie durch Dritte oder das zufällige Antreffen dieser Inhalte im Netz.

Dass die meisten Jugendlichen danach mit keinem Erwachsenen – sei es Lehrer oder Eltern – über das Gesehene sprechen wollen, ist nachvollziehbar, aber für die Forscher durchaus problematisch: „Kinder und Jugendliche müssen mit der Verarbeitung dieser Inhalte allein und ohne elterliche oder schulische Einflussnahme zurechtkommen“, sagt Thorsten Quandt vom Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Münster.

Das Reden über die eigene Sexualität ist immer noch ein Tabuthema

Allerdings setze die Gesprächsbereitschaft voraus, dass die Inhalte relativ ungerührt angesehen wurden. „Waren die Jugendlichen durch die Inhalte erregt, war die Redebereitschaft deutlich geringer, als wenn sie die Inhalte belustigend oder abstoßend empfanden“, sagt Vogelgesang. Trotz der gestiegenen Offenheit in der Gesellschaft und vieler Aufklärungskampagnen gelte weiterhin: „Das Reden über die eigene Sexualität ist unter vielen Jugendlichen noch immer ein Tabuthema, mit dem sie entweder weitgehend allein gelassen werden oder das sie mit ihren Freunden erkunden.“ Die Experten möchten in diesem Bereich weiterforschen und weitere Ergebnisse veröffentlichen.

Sie können mehr von den Nachrichten auf lesen quelle

Wie süß ist das denn?: Heidi Klum öffnet ihr privates Fotoalbum


Heidi Klum lässt wieder einmal tief blicken. Doch statt intime Details aus ihrem Liebesleben mit Tom Kaulitz oder heiße Unterwäsche-Fotos teilt die 46-Jährige jetzt Erinnerungen aus ihrer Kindheit und Jugend in Bergisch Gladbach.

Videos von Heidi Klum und Tom Kaulitz gibt es bei Instagram noch und nöcher. Auch Fotos der knapp bekleideten 46-Jährigen sorgen dort immer wieder für Gesprächststoff. Jetzt aber teilt das Model alte Fotos und Videos aus längst vergangenen Tagen, und die Fans freuen sich.

So einen tiefen Einblick in Heidi Klums Privatestes bekommt man nämlich eher selten. Das Video beginnt mit Säuglingsfotos, zeigt mal einen lachenden, mal einen schmollenden, dann einen weinenden Stöpsel und begleitet Klum bei ihren ersten Versuchen auf Skiern.

“Hi, I'm Heidi, I'm from Germany”

Es gibt Bilder von ihr als ganz normale Teenagerin bis hin zu Aufnahmen aus ihrem Model-Alltag. Klum erzählt von ihren ersten Gehversuchen im Business. Sie war 18 Jahre jung, als sie an dem Contest teilnahm, mit dem alles begann. “Ich war super schüchtern, bekam kaum ein Wort raus. Mein Englisch war ganz furchtbar. Ich sagte immer nur: 'Hi, I'm Heidi, I'm from Germany'”, erzählt sie in dem Clip.

Die damals noch Brünette setzte sich 1992 beim Wettbewerb “Model '92” in einer RTL-Castingshow mit Thomas Gottschalk gegen 25.000 Teilnehmerinnen durch und gewann einen Modelvertrag über drei Jahre im Wert von 300.000 US-Dollar bei der New Yorker Agentur Metropolitan.

Von da an ging es steil bergauf. Schon im nächsten Jahr zog Klum in die USA, schaffte es 1998 auf das Cover der “Sports Illustrated” und modelte für zahlreiche internationale Labels, darunter “Victoria's Secret”. Längst ist Klum selbst Host mehrerer Castingshows wie “Germany's Next Topmodel” und “America's Got Talent”.



Sie können mehr von den Nachrichten auf lesen quelle

Weil am Rhein: Spritztour mit Auto der Eltern endet am Stromverteiler

Auf einen Führerschein wird ein 17-Jähriger aus Weil am Rhein (Kreis Lörrach) nach einer Spritztour mit dem Auto seiner Eltern wohl länger warten müssen. Der Jugendliche setzte sich nach Polizeiangaben vom Samstag betrunken und ungefragt hinters Steuer des Wagens und gab Gas. Mit mangelnder Übung und knapp zwei Promille im Blut kam er nicht weit: Das Auto krachte gegen einen Bordstein. Weil es vorwärts nicht mehr ging, legte der 17-Jährige, offenbar in Panik, den Rückwärtsgang ein und brauste noch ein kurzes Stück weiter. Die Fahrt in falscher Richtung endete an einem Stromverteiler. Also nahm der Jugendliche die Beine in die Hand, wurde aber nach einer kurzer Verfolgung am Neujahrsmorgen von einer Polizeistreife eingeholt und seinen Eltern übergeben.

Sie können mehr von den Nachrichten auf lesen quelle

Schwerer Unfall auf der A81

Baden-WürttembergSchwerer Unfall auf der A81

Auf der A81 hat sich am Samstag ein schwerer Unfall ereignet. Foto: dpa

Immendingen – Ein Autofahrer, der auf der A81 ein Stauende zu spät bemerkte, hat einen Unfall mit vier Schwerverletzten verursacht. Der 56-Jährige sei am Samstagmittag Richtung Singen gefahren und habe den Stau bei Immendingen (Kreis Tuttlingen) nahe einer Baustelle nicht rechtzeitig registriert, berichtete die Polizei Konstanz.

Er habe zunächst eine Vollbremsung eingeleitet und seinen Wagen nach rechts in den Grünstreifen gelenkt, um ein Auffahren auf das Stauende zu vermeiden. Dabei sei das Fahrzeug ins Schleudern geraten und mit dem dortigen Buschwerk kollidiert. Alle vier Insassen des Wagens seien schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden. Wegen der Landung eines Rettungshubschraubers sei die Autobahn vorübergehend gesperrt worden. Der Sachschaden betrage 20 000 Euro.

Sie können mehr von den Nachrichten auf lesen quelle

Neues Schulfach Wirtschaft: Kritiker schlagen Alarm

Neues Schulfach Wirtschaft: Kritiker schlagen Alarm

Beim Wirtschafts- und Finanzwissen deutscher Schüler hapert es entschieden. Mit einem neuen Pflichtfach Wirtschaft will Baden-Württemberg 2016 gegensteuern. Weil aber die Stiftung eines großen Verlegers mit im Unterrichts-Boot sitzt, warnen Experten vor einseitiger Lobbyarbeit.

Von Ökonomie und Finanzen haben viele Jugendliche in Deutschland kaum eine Ahnung. Eine aktuelle Jugendstudie des Bundesverbandes deutscher Banken zeigt: Vier von zehn Schülern haben schlechte oder gar keine Wirtschaftskenntnisse.

Doch es gibt einen Hoffnungsschimmer. Rund ein Drittel der Befragten interessiert sich demnach stark für wirtschaftliche Themen. Und die große Mehrheit (81 Prozent) wünscht sich mehr davon im Unterricht, 73 Prozent explizit ein eigenständiges Schulfach Wirtschaft. An der Analyse der GfK Marktforschung im Auftrag des Bankenverbandes haben 651 repräsentativ ausgewählte 14- bis 24-Jährige in Deutschland teilgenommen.

Neues schulformübergreifendes Pflichtfach

Ein grundsätzliches Problem ist: Bildungspolitik ist hierzulande Ländersache und wird entsprechend unterschiedlich gehandhabt. Baden-Württemberg will 2016 vorangehen: Im Südwesten soll in Werkrealschulen, Realschulen und Gemeinschaftsschulen ab Klassenstufe sieben sowie im Gymnasium ab Klassenstufe acht das neue Pflichtfach “Wirtschaft, Berufs-und Studienorientierung” auf dem Stundenplan stehen.

Ziel des Vorstoßes sei, “dass junge Menschen die verschiedenen Akteure im Wirtschaftsleben kennen und wirtschaftliche Zusammenhänge in der Gesellschaft besser verstehen, kritisch hinterfragen und einordnen können”, erklärt das Kultusministerium. Außerdem sollen Schüler besser bei der Berufswahl unterstützt werden. Es geht also um die Vermittlung eines grundlegenden Verständnisses für die Zusammenhänge in der Wirtschaft bis hin zu einer Einschätzung von Finanzprodukten.

Unterstützung bei Berufs- und Studienwahl

Neu ist ein Schulfach Wirtschaft nicht. Die Experten des Instituts für Ökonomische Bildung (IÖB) an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg schreiben in einer Stellungnahme: Das Fach gebe es in Niedersachsen seit zehn Jahren, ebenso in Bayern, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und auch in Baden Württemberg. Ein Novum sei lediglich die “flächendeckende und einheitliche Einführung an allen Schulformen des allgemeinbildenden Schulwesens”. Schon in den 1970er Jahren sei in Nordrhein-Westfalen ein Fach Wirtschaftslehre gelehrt worden, das dann durch das Fach Sozialwissenschaften abgelöst worden sei. Das IÖB lobt dennoch die “eindeutige Verankerung der Berufs- und Studienorientierung im Fächerkanon”.

Banker springen in die Lücke

Wo an den Schulen bisher noch zu wenig wirtschaftliches Wissen vermittelt wird, springen Finanzinstitute in die Lücke und informieren etwa in Berufsschulen über die richtige Geldanlage – wie der Vermögensverwalterverband VuV. Die Deutsche Bank wiederum bietet im Rahmen der “Initiative finanzielle Allgemeinbildung” nach eigenen Angaben mehr als 1300 Referenten an, die mit Schülern über Wirtschafts- und Finanzthemen sprechen und Situationen aus ihrem Bankalltag schildern. Die Jugendstudie des Bankenverbandes belegt aber, dass das nicht ausreicht.

DGB kritisiert lebensferne Bildungspläne

Massive Kritik an der Neuerung in Baden-Württemberg kommt von den Gewerkschaften. Im Mittelpunkt der vorgelegten Bildungspläne stünden noch immer modellhafte ökonomische Denkschemata – ohne an die konkrete Lebenssituation der Jugendlichen anzuknüpfen, sagt etwa Nikolaus Landgraf, DGB-Landesvorsitzender in Baden-Württemberg.

So fehlt nach Ansicht des DGB in dem Lernplan vor allem eine wirklichkeitsnahe Darstellung von Unternehmen, außerdem erschienen die Anforderungen der Arbeitswelt als unabänderlich. Schüler sollten aber gerade lernen, dass soziale Kontexte veränderbar seien.

Hingegen würden Unternehmerpersönlichkeiten und Unternehmertum breiten Raum einnehmen, obwohl sich Schulabgänger selten schon in jungen Jahren selbstständig machten. Das Fazit des DGB: Der Eindruck einer Imagekampagne sei naheliegend.

Experte rügt Unterrichtsmaterial vom “Handelsblatt”

Ein weiterer kritischer Aspekt: Starker Unterstützer des baden-württembergischen Vorhabens ist die Stiftung des Verlegers Dieter von Holtzbrinck. Sie plädiert für Wirtschaft als Schulpflichtfach, lässt etwa in ihrer Broschüre “Wirtschaft verstehen lernen” Schüler zu Wort kommen, die positive Erfahrungen mit dem Wahlfach Wirtschaft gemacht haben. “Wir haben zum Beispiel eine Schülerfirma gegründet”, erzählt darin eine Jugendliche. Das Produkt: Unterwäsche mit Schiller-Zitaten darauf. Für das Startkapital hätten die Jugendlichen ihren Verwandten Aktien verkauft – und mit der Unterwäsche am Markt schließlich guten Umsatz gemacht: “Am Ende konnten wir jedem Aktionär eine Dividende von 2,50 Euro pro Aktie auszahlen”, wird die junge Frau zitiert.

Lehrbroschüren mit “marktliberaler Ausrichtung”

Der Haken daran: Zu den Holtzbrinck-Medien gehört auch das “Handelsblatt”, das Material für die Unterrichtseinheit “Handelsblatt macht Schule: Unsere Wirtschaftsordnung” in den baden-württembergischen Klassenzimmern liefern soll. Till van Treeck, Professor für Sozialökonomie an der Universität Duisburg-Essen, hat dieses unter die Lupe genommen. Sein Urteil fällt äußerst skeptisch aus: “Die Darstellung wirtschaftspolitischer Debatten ist in weiten Teilen als einseitig zu bewerten. In der Gesamtschau ist die Materialiensammlung durch eine marktliberale Ausrichtung geprägt.”

Der Ökonom bemängelt zudem die einseitige, unkritische Ausrichtung der Unterrichtseinheit. “Moralisch inspirierte Kritik an sozialer Ungerechtigkeit” werde nur vereinzelt präsentiert. Die benutzten Statistiken bewertet van Treeck zum Teil sogar als irreführend.

Neuer Lehrstuhl zur Lehrerausbildung in Tübingen

Anlass zu Kritik gibt ein weiterer Aspekt: An der Tübinger Universität wird zum Wintersemester 2016 eine Professur für Wirtschaftsdidaktik eingerichtet, um Lehrer für den Wirtschaftsunterricht fit zu machen – finanziert von der Holtzbrinck-Stiftung. Das bestätigte Antje Karbe, Pressereferentin der Eberhard Karls Universität Tübingen, auf Nachfrage von t-online.de. Das Berufungsverfahren werde gerade ausgeschrieben.

Kultusministerium bügelt Vorwürfe ab

Hat etwa eine starke Lobby die Bildungspolitik im Südwesten unter ihre Fittiche genommen? Das zuständige Kultusministerium lässt solche Vorwürfe nicht gelten. Im November hat Kultusminister Andreas Stoch gemeinsam mit Vertretern der Arbeitnehmer, Arbeitgeber, der Wohlfahrtspflege, Sozialpartnern und Kammern einen Verhaltenskodex zur Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft unterzeichnet, den sogenannten Code of Conduct.

In einer Pressemitteilung stellte der Minister klar: “Insbesondere bei der Einführung des neuen Fachs Wirtschaft, Berufs- und Studienorientierung legen wir von Beginn an großen Wert darauf, dass die Inhalte ausgewogen und multiperspektivisch dargestellt werden.” Mit dem Code of Conduct verpflichteten sich alle Bildungspartner ausdrücklich zu Transparenz, Neutralität und Ausgewogenheit. Nur das Interesse der Schülerinnen und Schüler stehe im Mittelpunkt.

Stoch verteidigt den Pakt mit der Wirtschaft: Es sei Aufgabe der Schule, eine gute Informationsgrundlage zu schaffen, damit junge Menschen entscheiden könnten, welcher Beruf, welche Ausbildung oder welches Studium am besten zu ihren Interessen und Begabungen passten. “Hier leisten die Angebote außerschulischer Partner im Rahmen des schulischen Unterrichts einen wichtigen Beitrag”, betont der Minister. Um die Transparenz der Angebote zu gewährleisten, müsse etwa bei Unterrichtsmaterialien ersichtlich sein, wer die Autoren, Herausgeber und Unterstützer des Angebots seien. Produktwerbung oder einseitige Darstellungen in den Angeboten sind demnach nicht erlaubt.

Millionen junge Menschen überschuldet

An allen Schulformen zu lehren, wie Wirtschaft und Unternehmen funktionieren, worauf beim Umgang mit Geld, Bankgeschäften oder Investitionen zu achten ist – der Vorstoß hat sicherlich Berechtigung. Immerhin sind rund 6,7 Millionen Privatpersonen in Deutschland über 18 Jahren überschuldet, besagt der Schuldneratlas 2015 der Creditreform Wirtschaftsforschung. Darunter sind 1,7 Millionen Menschen unter 30 Jahren.

Dass in Baden-Württemberg eine Lobby jedoch deutlich als Sponsor eines Schulpflichtfachs auftritt, hinterlässt trotz aller Neutralitätsversicherung des Kultusministeriums ein “Geschmäckle”. Die Umsetzung des Plans wird weiterhin kritisch beobachtet werden.

Sie können mehr von den Nachrichten auf lesen quelle

Sieben junge Mädchen missbraucht: Haftstrafen für verabredete Vergewaltigungen


Sie locken Schülerinnen in ihre Autos, fahren mit ihnen an einsame Orte und vergewaltigen sie in der Gruppe: Fünf junge Männer erhalten dafür eine Haftstrafe zwischen drei und sechs Jahren. Manche Täter fallen noch unters Jugendstrafrecht.

Nach einer Serie von Gruppenvergewaltigungen an Schülerinnen im Ruhrgebiet hat das Landgericht Essen fünf junge Männer verurteilt. Sie bekamen Jugend- und Haftstrafen zwischen drei Jahren und neun Monaten sowie sechs Jahren und drei Monaten.

Die Anklage hatte zuvor Jugend- und Haftstrafen von bis zu sieben Jahren und neun Monaten beantragt. Die Opfer waren zum Teil erst 16 Jahre alt. Die 17 bis 24 Jahre alten Täter sollen zwischen 2016 und 2018 mehrere Schülerinnen unter einem Vorwand in ihr Auto gelockt und an abgelegenen Orten vergewaltigt haben. Den Schülerinnen sei auch das Handy abgenommen worden. Laut Staatsanwaltschaft haben die Angeklagten, die deutsche Staatsangehörige sind, die Schutzlosigkeit der Schülerinnen in “perfider Art und Weise” ausgenutzt.

Drei der Angeklagten hatten in dem Prozess Geständnisse abgelegt. Die fünf jungen Männer aus Essen, Gelsenkirchen und Wuppertal hatten sich nach eigenen Angaben in einer Chatgruppe zusammengeschlossen, sich dort über ihre späteren Opfer ausgetauscht und Verabredungen getroffen.

In der Regel soll sich jeweils einer der Täter einzeln mit einem Mädchen verabredet haben, die anderen seien hinzugekommen. Angeklagt waren sieben Fälle der Vergewaltigung. Die Dunkelziffer könnte laut den Ermittlern allerdings noch wesentlich größer sein. Die Zeugenvernehmungen vor Gericht fanden wie das Plädoyer der Staatsanwaltschaft unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.



Sie können mehr von den Nachrichten auf lesen quelle

Tote Frau am Neckarufer gefunden

Bei MosbachTote Frau am Neckarufer gefunden

Die Polizei meldet eine aufgefunde Leiche in der Nähe von Mosbach Foto: dpa

Neckargerach-Guttenbach – Am Neckar-Ufer in der Nähe von Mosbach ist die Leiche einer Frau entdeckt worden. Die Kriminalpolizei habe die Ermittlungen zu den Umständen ihres Todes aufgenommen, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der Staatsanwaltschaft Mosbach und des Polizeipräsidiums vom Donnerstagabend.

Ein Spaziergänger habe die Tote am Donnerstagvormittag bei Neckargerach-Guttenbach (Neckar-Odenwald-Kreis) gefunden. Die Identität der Frau ist noch unklar.

Sie können mehr von den Nachrichten auf lesen quelle

Cyber-Grooming: Bundesweit Razzien gegen Kindesmissbrauch

Es geht um das für Kinder so gefährliche Cyber-Grooming: Wegen des Verdachts auf versuchten sexuellen Missbrauch von Kindern über das Internet hat die Polizei am Mittwoch bundesweit 19 Wohnungen durchsucht. Beschuldigt werden mehrere Männer, die zwischen 21 und 51 Jahre alt sind.

Bei den Razzien stellten Ermittler in neun Bundesländern insgesamt mehr als 260 Computer, Speichermedien und Handys sicher, teilte das Landeskriminalamt von Rheinland-Pfalz und die Generalstaatsanwaltschaft in Koblenz mit. Wo genau die Razzien wegen der Sexualdelikte stattfanden, wurde nicht mitgeteilt.

Auch wie viele Männer des Kindesmissbrauchs verdächtigt werden, darüber schweigen sich die Ermittler aus. “Sie haben im August 2015 im Internet-Chat eines sozialen Netzwerks Kontakt zu Kindern gesucht und sexuelle Handlungen vor der Webcam vorgenommen oder forderten dazu auf”, lautet der Grund für die Razzien.

Perfide Masche

Nun wird das sichergestellte Material ausgewertet. Laut LKA und Generalstaatsanwaltschaft geht es bei den Vorwürfen um das sogenannte Cyber-Grooming: Die Täter sprechen Kinder und Jugendliche im Internet direkt an, geben sich als Gleichaltrige aus und versuchen so sich das Vertrauen zu erschleichen. Ihr Ziel: die Opfer zu treffen und zu missbrauchen.

Sie können mehr von den Nachrichten auf lesen quelle

26-Jähriger fährt neuen Porsche zu Schrott

Rems-Murr-Kreis26-Jähriger fährt neuen Porsche zu Schrott

Der Sachschaden wird auf 170.000 Euro geschätzt. Foto: dpa

Waiblingen – Auf der Gemeindeverbindungsstraße zwischen der Landesstraße 1142 und Kleinhegnach (Rems-Murr-Kreis) sind am Dienstagnachmittag gegen 16.40 Uhr ein neuwertiger Porsche und ein BMW zusammengestoßen. Die beiden Fahrer verletzten sich bei dem Unfall leicht.

Nach dem bisherigen Stand der Unfallermittlungen geriet der 26-jährige Porsche-Fahrer, aus Richtung der Landesstraße kommend, vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit auf die Gegenfahrbahn.

Der Sportwagen geriet dadurch in einer Kurve ins Schleudern und prallte mit dem entgegenkommenden BMW zusammen. An beiden Unfallautos entstand wirtschaftlicher Totalschaden, der an der Unfallstelle auf zusammen etwa 170.00 Euro geschätzt wurde: Allein auf den neuwertigen Porsche entfallen davon rund 150.000 Euro. Der Unfallverursacher, wie auch der 31 Jahre alte Unfallgegner wurden an der Unfallstelle durch eine Rettungswagenbesatzung erstversorgt und anschließend zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus eingeliefert. Die Straße war während der Unfallaufnahme gesperrt, zu größeren Störungen kam es dadurch aber nicht.

Sie können mehr von den Nachrichten auf lesen quelle

background